Kausnack: Ochsenziemer

Ochsenziemer sind für den Hund ein wahrer Leckerbissen. Wenn Sie Ihrem Hund also eine große Freude machen wollen, dann ist dieser Kausnack genau das Richtige. Der Ziemer schmeckt dem Hund nicht nur gut, er ist auch für die Zahnpflege hilfreich und der Hund kann damit stundenlang spielen.

 

Was ist ein Ochsenziemer?

Es ist ein Leckerli, das eigentlich für jeden Hund geeignet ist. Dieser Kau-Snack wird aus der Haut des Rinder-Penis hergestellt. Natürlich gereinigt! Nach der Reinigung wird der Ochsenziemer gedehnt und teilweise gedreht und daraus entsteht dann das Leckerli für den Hund. Er ist fest und hart, der Hund muss schon sehr lange daran kauen, bis ein Stück vom Ziemer gefressen werden kann. Farblich ist der Ochsenziemer Dunkelbraun bis Schwarz und für den Menschen riecht er sehr unangenehm. Für den Hund jedoch nicht, er liebt diesen Geruch. Sie können ihn in jedem Fachgeschäft oder Online-Shop für Tiere kaufen.

 

Ochsenziemer zur Zahnpflege

Dieser Kau-Snack ist dem Hund bei der Zahnreinigung sehr behilflich, er ist hart und zäh und reinigt somit das Gebiss des Hundes. Er kaut auf dem Ziemer wirklich mehrere Stunden herum und dadurch wird der Zahnstein entfernt und das Zahnfleisch wird gut durchblutet. Zudem stärkt das Kauen die Muskulatur des Kiefers.

Wenn Sie dem Hund dauerhaft keine Snacks anbieten, wird Ihr Liebling Schuhe, Möbel oder sonstige Gegenstände anknabbern, denn der Kau-Reflex ist ihm angeboren. Es ist keineswegs nur eine dumme Angewohnheit. Lassen Sie Ihrem Hund seine Leidenschaft, nur auf diesem Wege wird er wirklich glücklich und zufrieden.

 
Ochensziemer gestappelt
 

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

In erster Linie müssen Sie natürlich auf gute Qualität achten, ein Ochsenziemer ist immer äußerst stabil. Wenn der Ziemer dünn ist und sich leicht biegen lässt, deutet das immer auf eine minderwertige Qualität hin. Auf den Geruch sollten Sie ebenfalls achten, wenn er nämlich sehr ausgeprägt ist, kann es durchaus sein, dass der Ziemer feucht geworden ist und er ist somit auch für den Hund nicht mehr zu genießen. Auch die Qualität des Fleisches sollte passen, eine artgerechte Tierhaltung ist Grundvoraussetzung. Wenn das Fleisch aus biologischem Anbau stammt, umso besser. Hier sind wirklich keine chemischen Zusätze vorhanden.

 

Das sollten Sie beim Füttern beachten

Pro Woche sollten Sie allerdings höchstens zwei bis drei Ochsenziemer geben, sie enthalten bis zu 80 % Proteine. Der Hund nimmt also sehr viel Eiweiß auf und das wiederum kann beim Hund zu Nierenschäden führen. Natürlich müssen Sie immer die Größe Ihres Lieblings berücksichtigen.

Ochsenziemer können Sie ruhig auf Vorrat kaufen, bei richtiger Lagerung sind sie lange haltbar. Größere Mengen sind günstig und Sie sparen zusätzlich Versandkosten. Bei der Lagerung müssen sie natürlich luftdicht verpackt sein und sie sollten kühl und dunkel aufbewahrt werden. Die Ziemer dürfen keinesfalls feucht werden, ein Beutel mit Zip-Verschluss ist ideal. Bei Bedarf können Sie hier einzelne Stücke jederzeit entnehmen.

Wenn Sie Ihrem Hund einen Ochsenziemer geben, dann empfiehlt es sich, das nur auf einem abwaschbaren Boden zu tun. Denn wenn der Hund kaut, wird unweigerlich Hunde-Speichel aus dem Maul kommen und auf den Fußboden gelangen. Aus einem Teppich sind die Flecken beinahe nicht mehr zu entfernen. Ganz optimal sind Fliesen oder Laminat.

Ochsenziemer im Napf
 

Sind Ochsenziemer für alle Hunde geeignet?

Ja, dieser Snack kann von jedem Hund verzehrt werden. Die Ziemer sind kalorienarm und selbst übergewichtige Hunde müssen darauf nicht verzichten. Ochsenziemer sind gesund und der Ernährung des Hundes sehr zuträglich, sie enthalten fast keine Fette und sind somit die optimale Belohnung. Wenn Ihr Hund etwas an Gewicht zulegen soll, können Sie sich die kalorienreichen Pansen genauer anschauen.

 

Ungeeignet für ältere Hunde

Ochsenziemer sind für ältere Hunde weniger geeignet, denn in fortgeschrittenem Alter sitzen auch beim Hund die Zähne locker. Diese Ziemer sind jedoch recht hart und sie müssen schon mit den Zähnen richtig bearbeitet werden. Ältere Vierbeiner könnten sich die Zähne ausbeißen. Es gibt aber auch weichere Snacks, die durchaus für die „Senioren“ geeignet sind. Außerdem sollte immer ein Mensch in der Nähe sein, auch jüngere Hunde sind gefährdet. Sie könnten beispielsweise größere Stücke abbrechen und das kann zu Verletzungen, im Maul führen. Wenn das Stück Ziemer hängenbleibt, besteht im schlimmsten Fall sogar Erstickungsgefahr.

Ochsenziemer sind ein riesiger Kau-Spaß für Hunde, es ist eine Belohnung oder eben ein Leckerli für Zwischendurch. Ihr Liebling wird glücklich und zufrieden sein, denn es werden Glückshormone ausgeschüttet, ähnlich wie es beim Menschen durch Schokolade der Fall ist.

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2 Comments
  1. Meine Hündin liebt Ochsenziemer als Kausnack, und im Tierfutterladen muss ich immer aufpassen, dass sie nicht selbst einen stibitzt. Manchmal kaufe ich sie in kleineren Stücken oder ich säge einen größeren in einige Einzelstücke. Schließlich handelt es sich bei getrockneten Kausnacks um sehr konzentrierte Proteine und ggf. Fette, da wird das schnell zu viel.

  2. Reply
    Fernanda Di Silva 14. März 2020 at 15:46

    Wir haben eine breite Palette an Kausnacks für unseren Dobermann durchprobiert. Die Ochsenziemer mag er aber von allen am liebsten. Wir kaufen die kurzen, damit nicht zu viele Proteine zugeführt werden. Hoffentlich kann er die noch lange genießen, dass es im Alter problematisch sein kann mit dem kauen haben wir noch gar nicht bedacht.

    Gibt es eigentlich auch eine Quelle wo die in Bioqualität zu haben sind? Und was genau besagt veterinärrechtlich geprüft? Letzteres vermutlich, dass ein Tier geschlachtet werden darf. Von Haltungsbedingungen und Herkunft kann man da vermutlich nichts ableiten oder?

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