Kausnack: Rinderkopfhaut

Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, handelt es sich bei Rinderkopfhaut um luftgetrocknete, erhärtete Kopfhaut des Rindes. Erworben werden kann Sie in verschiedenen Formen:

– mit Fell
– ohne Fell
– in Streifen
– in Stücken
– als Platte

Generell kann Rinderkopfhaut in jedem Tierhandel oder Haustier Online-Shop erworben werden. Man findet Sie dort in der Regel in Folie eingeschweißt. Allerdings bieten auch immer mehr Tierfachmärkte das trockene Fleisch in Selbstbedienung an. Hier hat man die Möglichkeit selbst auszuwählen.

Im getrockneten Zustand ist Rinderkopfhaut relativ geruchsneutral, speziell im Vergleich zu anderen Hundesnacks. Insofern bedarf es keiner gesonderten Lagerung. Während des Fressens kann hingegen ein deutlicher Geruch wahrgenommen werden. Doch auch dieser ist vergleichsweise human.

 

Der Nutzen von Rinderkopfhaut

Wie jedem Hundehalter bekannt sein dürfte, haben Hunde von Haus aus ein erhöhtes Kaubedürfnis. Im Handel sind daher allerlei „Kausnacks“ zu finden. Von in Form gebrachten Knochen aus allerlei Zutaten bis hin zu Kauwurzeln findet sich alles in den Regalen der Tierhandlungen. Hierbei finden sich aber oftmals Zusatzstoffe, welche eigentlich nichts in Hundenahrung zu suchen haben.

Rinderkopfhaut hingegen ist ein reines Naturprodukt und bietet langanhaltenden Kauspaß. Das befriedigt nicht nur das Bedürfnis zu Kauen, sondern setzt obendrein auch noch Glückshormone frei, sodass beispielsweise auch Stress abgebaut wird. Daher bietet es sich auch in Stresssituationen an, seinen Hund etwas Kauen zu lassen, um ihm durch diese Situation zu helfen.

 

Ein Plus für die Gesundheit

Ein weiterer gesundheitliche Aspekt ist zudem, dass der Rinderkopfhaut aufgrund ihrer Härte eine zahnreinigende Wirkung zugesprochen wird. Weiterhin enthält sie viel Protein und ist äußerst fettarm. Daher eignet sie sich auch für Hunde, die dazu neigen, etwas mehr Gewicht auf den Rippen zu tragen.

Dass wir es hier also mit einem gesunden und vielseitig positiven Snack zu tun haben, tut der Beliebtheit bei Hunden keinen Abbruch – im Gegenteil. Während es anderen Kauartikeln üblicherweise an Geschmack fehlt, bietet Rinderkopfhaut unseren Vierbeinern ein tolles Geschmackserlebnis gepaart mit Kauspaß. Wer noch mehr Geschmack möchte sollte zum Pansen greifen.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Im örtlichen Zoo-Fachgeschäft ist es meistens schwer Informationen über die Herkunft und Lagerung des Produktes zu erhalten. Im Internet sind die Informationen oftmals besser, denn hier findet man Angaben zur Herkunft und oftmals legen diese Verkäufer auch besonderen Wert darauf, dass ihre Produkte nur von lokalen Schlachtereien stammen. Dadurch ist auch sichergestellt, dass das Produkt nicht chemisch behandelt wurde und „made in Germany“ ist. Sofern man aber den gewohnten Gang zum Fachhandel geht, bieten sich insbesondere Händler mit Selbstbedienung an. Hier kann man dann je nach Hund ganz individuell die besten Stücke Rinderkopfhaut auswählen. Jedoch besteht hier der Nachteil, dass man nicht weiß, wie lange die Stücke da schon so offen rumliegen.

 

Wie lagert man Rinderkopfhaut?

Aufgrund der Tatsache, dass die Rinderkopfhaut in getrocknetem Zustand erworben wird und äußerst fettarm ist, lässt sie sich sehr einfach und unkompliziert lagern. Aus Platzgründen haben kleiner Stücke gegenüber großen Brocken hier natürlich einen Vorteil. Ansonsten gilt es nicht viel zu beachten. Die Lagerung sollte trocken, luftdicht und kühl sein. So hält sich die Kopfhaut problemlos auch über mehrere Monate hinweg.

 

Was gilt es bei der Fütterung zu beachten?

Die Größe der Rinderkopfhaut-Stücke sollte der Größe des Hundes angepasst sein. Aufgrund des geringen Fettgehalts kann auch ein kleiner Hund problemlos ein größeres Stück verspeisen. Jedoch sollte das eher die Ausnahme, als die Regel sein. Für kleine Hunde eignen sich beispielsweise Hähnchenmägen sehr gut. Darüberhinaus sollte beachtet werden, die übliche tägliche Futterration anzupassen, sofern man die Kopfhaut regelmäßig als Zwischenmahlzeit reicht.

Was für andere Kauartikel gilt hat auch bei Rinderkopfhaut Gültigkeit. Speziell die erste Darreichung sollte nicht unbeaufsichtigt stattfinden – im Idealfall reicht man die Rinderkopfhaut immer nur dann, wenn man den Hund im Auge hat. Die Risiken sind zwar gering, aber da der Snack mit der Dauer des Kauens immer weiter aufweicht, neigen einige Hunde dazu, die letzten Reste überhastet zu verschlingen, sodass es passieren kann, dass sie sich daran verschlucken.

Durch die sehr harte Oberfläche kann es dazu führen, dass Ihr Hund kleine Verletzungen im Maul erleidet. Ersichtlich werden kann dies durch geringe Mengen Blut auf der weißen Kopfhaut. Solange jedoch keine Anzeichen für Schmerz oder größere Blutungen ersichtlich sind, ist dies nicht weiter bedenklich.

Bei älteren Hunden empfiehlt es sich, nur noch die weiche Variante der Rinderkopfhaut zu reichen, oder unter Umständen auch ganz darauf zu verzichten. Bei Welpen gibt es hinsichtlich der Härte nichts zu beachten, hier sollte man aber die Größe der Rinderkopfhautstücke angemessen wählen. Gerade während des Zahnwechsels profitieren die Welpen sogar davon, wenn sie auf der harten Kopfhaut herumkauen.

Aufgrund des geringen Fettgehalts ist der Kausnack in der Regel sehr gut verträglich. Aber selbstverständlich kann Ihr Hund jederzeit eine Unverträglichkeit entwickeln. Dies sollten Sie mit Ihrem Tierarzt abklären und darauf hinweisen, dass Sie Rinderkopfhaut gefüttert haben.

Wie bei eigentlich jedem Hundesnack empfiehlt es sich zudem die Rinderkopfhaut nicht auf empfindlichen Untergründen (Decken, Teppichen, o. ä.) zu reichen, da sonst die Gefahr besteht, dass es zu Verschmutzungen kommen kann.

 

Für alle Hunde geeignet

Da es die Rinderkopfhaut in allerlei Formen und Darreichungsformen gibt, findet sich für jeden Hund etwas. Egal ob große, kleine, harte oder weiche Stücke. Selbst die etwas weichere Rinderkopfhaut ist sehr widerstandsfähig, sodass Ihr Hunde auf jeden Fall eine Weile beschäftigt sein wird.

Dass es die Rinderkopfhaut unter anderem auch mit Fell zu kaufen gibt, sorgt bei einigen Menschen für Gänsehaut und ein schauriges Gefühl. Jedoch erfüllt auch das Fell einen praktischen Zweck: es wirkt magenreinigend und ist zudem eine äußerst natürliche Art der Ernährung, da es der Ernährung in freier Wildbahn sehr nahe kommt.

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