Kokosöl für Hunde

Nicht nur beim Barfen ist Kokosöl ein unabkömmlicher Begleiter bei der täglichen Ernährung unserer Hunde. Auch wenn es um die Fellpflege oder Parasitenabwehr geht, hat sich das beliebte Öl bewährt. Ursprünglich kennen wir Kokosöl für den Menschen: Auch hier können Sie es sowohl zur Zubereitung von Speisen einsetzen als auch für die Pflege unserer Haut. Was Sie mit dem Alleskönner Kokosöl beim Hund alles erreicht können, wie die Pflege mit Kokosöl aussieht und welche positiven Effekte es gibt, möchten wir im folgenden Beitrag genauer erläutern. Auch die Frage, welches Kokosöl sich für die Anwendung beim Hund eignet, klären wir für Sie abschließend.

Positive Eigenschaften von Kokosöl für Hunde

Die positiven Effekte, die Kokosöl auf den Körper des Hundes hat, sind groß. Dabei lässt sich Kokosöl auf verschiedene Weisen einsetzen: Als Anwendung auf dem Fell bzw. der Haut oder als Zugabe zum täglichen Hundefutter, sodass die Wirkstoffe über den Organismus aufgenommen und verarbeitet werden können. Grundsätzlich ist es aufgrund der vielen, positiven Effekte durchaus sinnvoll, Kokosöl regelmäßig in die Ernährung oder Pflege des Hundes einzubinden, um Beschwerden und Erkrankungen präventiv vorzubeugen.

Ist Kokosöl gesund für den Hund?

  1. Öl aus der Kokosnuss in der Fellpflege

Besonders beliebt ist Kokosöl nach wie vor in der Fellpflege, wo es auch von den meisten Hundebesitzern verwendet wird. Dazu genügt es schon, eine kleine Menge Kokosöl in den eigenen Händen zu verreiben und diese sanft ins Fell des Vierbeiners einzumassieren. Alternativ können Sie das Kokosöl im Vorfeld auch mithilfe eines Wasserbads erwärmen, schmelzen und dann in das Fell des Hundes einkämmen. Die positiven Effekte sind schon nach der ersten Anwendung des Kokosöls sichtbar: Das Fell des Hundes glänzt, ist weicher und lässt sich leichter bürsten. Wenn der Hund ein besonders widerspenstiges und ruppiges Fell hat, sollten Sie das Kokosöl ca. 2-3 Mal pro Woche auftragen. Bei Tieren, die ohnehin sehr weiches und unproblematisches Fell haben, genügt auch eine Behandlung 1x pro Woche.

  1. Kokosöl gegen Zecken, Flöhe und andere Parasiten

Jeder Hundebesitzer kennt es: Nach einem Spaziergang durch den Wald oder das Unterholz sind plötzlich kleine Parasiten am Hund zu finden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Zecken, die sich von dem Blut des Hundes ernähren möchten, aber auch Flöhe und andere Schädlinge lauern in der Natur auf die Vierbeiner. Chemische Mittel gegen Zecken oder Flöhe bedeuten oft eine große Belastung für den Körper und schwächen die natürlichen Abwehrkräfte. Genau hier setzt Kokosöl für Hunde als Alternative an.

Die Laurinsäure, die in einem so hohen Maß im Kokosöl enthalten ist, wie in keinem anderen Lebensmittel, wirkt als natürliche Barriere gegen Zecken und Flöhe. Dies liegt daran, dass diese Schädlinge den Geruch der Laurinsäure nicht ertragen. Sobald Kokosöl im Fell des Hundes wahrgenommen wird, lassen sich Zecken und Flöhe freiwillig wieder herunterfallen. Wer in stark zeckenbelasteten Gebieten lebt, sollte den Hund am besten vor jedem Spaziergang mit Kokosöl einreiben und dabei besonders auf die Extremitäten – also die Beine, den Kopf, den Hals und auch die Ohren – achten.

Natürlich ist auch Kokosöl kein 100 % sicherer Schutz gegen Zecken oder andere Parasiten. Die Anzahl der Bisse sollte aber markant abnehmen. Wenn es dennoch zu einem Zeckenbiss kommt, sollten Sie die Anwendung von Kokosöl in der Nähe der Einstichstelle vermeiden, solange die Zecke vorhanden ist. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass sich die Zecke in die Bisswunde übergibt und damit eine besonders hohe Anzahl schädlicher Erreger in die Blutbahn des Hundes gelangt. Eine Zeckenentfernung sollte immer mithilfe einer Zeckenzange oder durch die Hand eines Tierarztes geschehen – und das je früher desto besser.

  1. Darmgesundheit mit Kokosöl  – so wirkt es gegen Würmer

Kokosöl ist ein bewährtes Hilfsmittel gegen zahlreiche Parasiten – auch gegen die, die sich im Inneren des Hundes aufhalten. Vor allem Darmparasiten und Würmer stellen für viele Hunde eine Belastung dar, da sie die Nährstoffe aus der zugenommenen Nahrung anteilig selbst verbrauchen und gleichzeitig die Darmwand und andere Organe schädigen können. Hier kann man Kokosöl als natürliches Entwurmungsmittel einsetzen.

Da die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl teilweise erst im Darm verstoffwechselt werden, sorgen sie für eine weichere Darmschleimhaut. Dadurch können sich Darmwürmer und andere Parasiten nicht mehr so gut in der Darmschleimhaut festkrallen und werden auf natürlichem Wege ausgeschieden. Auch die Eier der Würmer können auf diese Weise natürlich abgeführt werden. Dennoch ist hier Vorsicht geboten: Zwar kann Kokosöl durchaus gegen einen geringen Wurmbefall helfen, bei einer starken Ausprägung ist jedoch in jedem Fall ein Tierarztbesuch notwendig. Nur auf diese Weise kann man  eine professionelle Entwurmung durchführen.

Wenn Sie das Thema Darmsanierung beim Hund interessiert, lesen Sie auch gerne diesen Beitrag im Anschluß.

Mit Öl aus der Kokosnuss Würmer und Zecken bekämpfen

Um den Hund natürlich Entwurmen zu können, sollten Sie das Kokosöl über die Nahrung zugeben. Hier empfiehlt es sich, ca. 1 TL Kokosöl pro 10 Kilogramm Körpergewicht zu verabreichen.

  1. Stärkung der Knochen, Gelenke und Muskeln mit Öl aus Kokosnuss

Viele Nährstoffe, die im Kokosöl für Hunde enthalten sind, wirken sich positiv auf den Muskel- und Gelenkapparat des Tieres aus. Zunächst einmal liegt dies an den enthaltenen Nährstoffen, die die Knochen, Gelenke und Muskeln stärken und zu einem langfristigen Erhalt beitragen. Besonders wichtig sind jedoch auch hier die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl, die Krankheitserreger und Mikroorganismen im Körper des Hundes abtöten. Dadurch kann man verschiedene, entzündliche Gelenkkrankheiten verhindert oder deren Symptome deutlich lindern.

Kokosöl hat sich in der unterstützenden Behandlung gegen Arthrose und Arthritis als ausgesprochen wirksam bewiesen. Die genaue Dosierung des Kokosöl sollte man vom Krankheitsbild abhängig machen und mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker absprechen.

  1. Kokosöl gegen Mundgeruch – effektiv Bakterien bekämpfen

Im Rahmen des Ölziehens, einer uralten Praktik gegen Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen, bekämpfen Menschen schon seit vielen Generationen eine Überpopulation von Bakterien im Mund durch den Einsatz von Kokosöl. Natürlich können auch beim Hund ähnliche, positive Eigenschaften des Kokosöls festgestellt werden.

Wenn der Hund unter Mundgeruch leidet, ist immer eine zu hohe Anzahl an Bakterien im Mund dafür verantwortlich. Neben der regelmäßigen Zahnpflege, einer artgerechten Ernährung und regelmäßigen Kontrollen kann auch die Gabe von Kokosöl helfen, Mundgeruch bei Hunden zu behandeln. Viele Hunde nehmen das Kokosöl schon von selbst auf. Der angenehme Kokosgeruch und die angenehme Konsistenz genügen für viele Hunde völlig, um das Kokosöl von allein aufzuschlecken und damit in den Mund aufzunehmen.

Andernfalls ist es natürlich auch möglich, Kokosöl auf eine Hundezahnbürste aufzutragen und das wertvolle Öl damit auf die Zähne und das Zahnfleisch aufzutragen. Die Zusammensetzung des Kokosöls für Hunde bekämpft aktiv die überschüssigen Bakterien im Mund und reduziert damit den Mundgeruch.

Kokosöle zur Unterstützung der Gesundheit und Pflege

Übrigens: Auch leichte Infektionen an den Zähnen oder des Zahnfleischs kann man mit Kokosöl behandeln!

  1. Kokosöl für den Hund bei Wunden und Entzündungen einsetzen

Aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes und der zahlreichen Wirkstoffe wird Kokosöl häufig für die Pflege der Haut eingesetzt. Nicht nur bei Hunden, sondern vor allem auch beim Menschen. Insbesondere trockene Hautstellen profitieren von der umfassenden Pflege, die Kokosöl zu bieten hat.

Trockene, rissige oder schuppende Hautstellen kann man hervorragend mit Kokosöl behandeln. Dazu genügt schon eine kleine Menge Kokosöl, die man auf die betroffenen Stellen aufträgt. Gleichzeitig empfiehlt sich die Anwendung von Kokosöl auch bei oberflächlichen Wunden oder OP-Narben. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung beugt effektiv Infektionen vor, während gleichzeitig durch die Feuchtigkeit das Gewebe aufgelockert und der Heilungsvorgang beschleunigt wird.

Vor allem im Winter neigen die Pfoten der Hunde zu einer rissigen, angegriffenen Oberfläche. Das liegt natürlich vor allem an den kalten Temperaturen, aber auch das Streusalz, das sich auf allen Straßen findet, wird zu einer großen Belastung für die Füße der Vierbeiner.

Auch hier schafft Kokosöl ohne Probleme Abhilfe:

Nach dem täglichen Spaziergang sollte man die Pfoten grundsätzlich reinigen, wenn sie mit Streusalz in Kontakt kamen. Im Anschluss einfach eine kleine Menge Kokosöl auf die Pfoten des Hundes auftragen. Damit keine störenden Abdrücke auf dem Fußboden entstehen, können Sie dem Hund im Anschluss kurz kleine Söckchen anziehen. Das hat auch gleichzeitig den Vorteil, dass der Hund das Kokosöl nicht von den Füßen schlecken kann und das Öl umso tiefer in die Haut eindringt.

  1. Kokosöl zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte

Um zu verstehen, warum Kokosöl so viele positive Effekte auf den Körper hat, sollten Sie zunächst die Wirkweise im Körper genauer unter die Lupe nehmen. Die positiven Effekte auf das Hautbild liegen klar auf der Hand. Wichtige Nährstoffe dringen in die Haut ein, die gleichzeitig durch das sehr sanfte Öl mit hochwertiger Feuchtigkeit gepflegt wird.

Deutlich komplexer ist dagegen die Wirkweise aus dem Inneren des Körpers. Hier entfaltet das Kokosöl nämlich erst seine vollständige Wirkung. Die mittelkettigen Fettsäuren sind dazu im Stande, in verschiedenste Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger einzudringen und diese von innen heraus zu zerstören. Somit kann man Infektionen effektiv vorbeugen. Die wichtigen Nährstoffe sorgen gleichzeitig für ein deutlich gesünderes Immunsystem, was automatisch auch mit besseren Abwehrkräften einhergeht.

Kokosöl sorgt als rundum dafür, dass der Hund gesünder und fitter ist – mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und zusätzlicher Energie!

Kokosöl für den Hund – Weitere interessante Fakten und hilfreiche Tipps

Im Folgenden wollen wir Ihnen weiterführende Fakten und Tipps zu Kokosöl für Ihren Hund geben. Bitte lesen Sie auch diese gründlich, um besser zu versehen, ob Kokosöl für Ihren Hund geeignet ist, welches Öl Sie kaufen sollten und wie Sie es am besten anwenden können. Wir gehen dabei auch auf die Inhaltsstoffe, Wirkweise und eventuelle Nebenwirkungen sowie auf die richtige Dosierung, Herkunft und Lagerung des Öls ein.

Inhaltsstoffe von Kokosöl für den Hund – Was macht das Öl so besonders?

Kokosöl für Hunde hat nicht ohne Grund einen fantastischen Ruf, wenn es um die tägliche Ernährung oder die Pflege von Haut und Fell geht. Die zahlreichen, gesunden Inhaltsstoffe im Kokosöl machen es zu einem wichtigen Begleiter für den Alltag. Kokosöl besteht zu 99 % aus gesättigten Fettsäuren, die sich wiederrum in verschiedene Untergruppen einteilen lassen.

Vor allem stechen jedoch die mittelkettigen Fettsäuren hervor, die hauptverantwortlich für fast alle positiven Effekte von Kokosöl sind. Mittelkettige Fettsäuren gelten nicht nur als leicht verdaulich und kalorienarm, sondern sind vor allem wasserlöslich und können somit schneller vom Körper aufgenommen und an das Blut weitergegeben werden. Dadurch schafft Kokosöl mit seinen mittelkettigen Fettsäuren einen raschen Zugewinn an Energie und unterstützt aktiv den Körper dabei, sich gegen Krankheitserreger wie Viren und Bakterien durchzusetzen.

Kokosöl Hunde

Die Fettsäuren in Kokosöl auf einen Blick:

  • Laurinsäure: 45,1 – 53,2 %
  • Myristinsäure: 16,8 – 21,0 %
  • Palmitinsäure: 7,5 – 10,2 %
  • Ölsäure: 5,0 – 10,0 %
  • Caprinsäure: 5,0 – 8,0 %
  • Caprylsäure: 4,6 – 10,0 %
  • Stearinsäure: 2,0 – 4,0 %
  • Linolsäure: 1,0 – 2,5 %
  • Capronsäure bis zu 0,7 %
  • Linolensäure: bis zu 0,2 %
  • Arachinsäure: bis zu 0,2 %
  • Gadoleinsäure: bis zu 0,2 %

Besonders beliebt ist die Laurinsäure im Kokosöl, die hier in einer überdurchschnittlich hohen Menge vorkommt, die mit keinem anderen Lebensmittel mithalten kann. Auch Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure, allerdings hebt sie sich durch die medizinische Wirkung maßgeblich von anderen Fettsäuren ab. Laurinsäure erforscht man schon seit den 60er Jahren, um die positiven Effekte auf die Gesundheit auch medizinisch nutzen zu können. So fand man heraus, dass Laurinsäure vor allem eine antimikrobielle Wirkung hat, die dazu im Stande ist, Viren, Mikroben, Pilze und Bakterien zu bekämpfen.

Weitere Inhaltsstoffe in Kokosöl sind verschiedene Aminosäuren und Mineralstoffe, eine große Menge Vitamin E und Lactone. Allerdings bleiben die Nährstoffe und damit die positiven Effekte auf den Organismus nur bei nativ gewonnenem Kokosöl erhalten. Wenn das Öl raffiniert wurde, gehen rund 80 % aller Wirkstoffe verloren.

Negative Eigenschaften für den Hund – Hat Kokosöl Nebenwirkungen?

Im Großen und Ganzen hat Kokosöl keinerlei negative Auswirkungen auf den Körper des Hundes. In einigen Ausnahmefällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen, jedoch vertragen fast alle Hunde Kokosöl hervorragend, da es leicht verdaulich und sanft für den Körper ist. Wenn beim Hund bereits Allergien bekannt sind, empfiehlt sich ein einfacher Test mit Kokosöl auf einer Hautstelle des Tieres, beispielsweise am Beinchen. Hier trägt man einfach eine kleine Menge Kokosöl auf die Hautstelle auf und beobachtet diese einige Stunden lang. Sollte sich im Verlauf des Tages ein leichter Ausschlag bilden, könnte der Hund allergisch auf Kokosöl reagieren.

Auch gibt es einigen Vorerkrankungen, bei denen die Gabe von Kokosöl ausbleiben oder zumindest mit dem Tierarzt besprochen werden sollte. Dazu zählen vor allem Hunde, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, da das Kokosöl im Körper zu Ketonen verstoffwechselt wird und die ohnehin oft schon beschädigten Organe zusätzlich belastet werden. Außerdem sollte man Hunde, die an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) leiden, nicht mit Kokosöl füttern, da die vermehrte Zufuhr von Fett der Bauchspeicheldrüse zusätzlich schaden kann.

Zu große Mengen Kokosöl weichen außerdem den Kot des Hundes auf und können zu Durchfall führen.

Negative Effekte des Kokosöls

Richtige Dosierung von Kokosöl – finden Sie die passende Menge für Ihren Hund

Wie Kokosöl dosiert wird, hängt immer von der Größe, dem Gewicht und dem Alter des Tieres ab, aber auch von der gewünschten Anwendungsweise. Wenn Sie Kokosöl äußerlich anwenden wollen, reicht oft schon eine walnussgroße Menge aus, die man auf den eigenen Händen verteilt und sanft ins Fell des Tieres einreibt. Bei kleineren Tieren kann man etwas weniger, bei größeren Hunden etwas mehr Kokosöl verwenden.

Wer Kokosöl zum Futter des Tieres geben möchte, sollte dies je nach Verträglichkeit ca. 2-3 x die Woche tun. So profitiert der Hund auch von innen heraus von den fantastischen Eigenschaften des Kokosöls. Je länger Sie dem Hund Kokosöl ins Futter mischen, desto geringer kann die Dosierung auch werden. Nach einigen Wochen mit regelmäßiger Zugabe von Kokosöl genügt es meist schon, 1x pro Woche Kokosöl unter das Futter zu mischen.

Achtung: Wenn Sie Ihrem Hund regelmäßig Kokosöl unter das Futter mischen und gleichzeitig auch Fellpflege damit betreiben möchten, sollte Sie einkalkulieren, dass viele Hunde sich das Kokosöl vom Fett abschlecken. Die entsprechende Menge sollten Sie daher bei der Fütterung abziehen, da es sonst zu sehr weichem Kot und Durchfall kommen kann!

Weitere wichtige Informationen zur gesunden Fütterung von Hunden finden Sie hier.

Tipps zum Thema Kokosöl kaufen

Woher kommt überhaupt das Kokosöl für Hunde – der Ursprung der Kokosnuss

Wie der Name schon vermuten lässt, wird Kokosöl natürlich aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Diese wächst auf der Kokospalme, die vermutlich ihren Ursprung in der Nähe von Australien hat. Da es sich dabei um eine sehr anspruchslose und robuste Palme handelt, konnte sich die Kokosnusspalme in den gesamten Tropen verbreiten. Vor allem in Küstenregionen stehen oft die schattenspendenden Palmen mit den schweren Kokosnüssen. Schon eine einzige Kokosnusspalme ist dazu im Stande, über 60 Jahre hinweg Kokosnüsse zu bilden – und das sogar ganzjährig!

Auch wenn der Name Kokosnuss vermuten lässt, dass es sich dabei um eine Nuss handelt, ist die Kokosnuss in Wahrheit eine Steinfrucht. Diese Einordnung rührt daher, dass der eigentliche Fruchtanteil im Inneren der Kokosnuss von einer faserigen Schicht bedeckt ist, der Kokosnusshülle. Neben dem Fruchtfleisch findet sich in der Kokosnuss auch Kokoswasser, welches das Fruchtfleisch frisch hält. Kokosnüsse wiegen im Schnitt zwischen 1 kg und 2,5 kg.

Was Sie beim Kauf vom Kokosöl beachten sollten

Kokosöl stammt in den meisten Fällen vom anderen Ende der Welt, sodass es beim Kauf einiges zu beachten gilt. Um eine hohe Qualität und damit auch die fantastische Wirkweise des Kokosöls zu gewährleisten, sollten Sie generell nur Kokosöl in Bio-Qualität erwerben. Andernfalls besteht das Risiko, diverse Konservierungsstoffe im Produkt zu finden, die sich schädlich auf den Organismus auswirken und diesen stark belasten können. Achten Sie außerdem darauf, wirklich echtes Kokosöl zu kaufen und keine anderen Ölsorten, die lediglich mit einem zarten Kokosduft veredelt wurden.

Damit im Kokosöl noch all die positiven Eigenschaften und Nährstoffe enthalten sind, sollten Sie ausschließlich zu nicht raffiniertem, nativem und kalt gepresstem Kokosöl greifen. Andernfalls sorgen die Verarbeitungsprozesse dafür, dass das Kokosöl zwar etwas haltbarer wird, gleichzeitig aber auch fast all seine positiven Eigenschaften verliert.

Unser Tipp: Kaufen Sie Kokosöl immer in Glasdosen oder Glasbehältern, statt in Plastikflaschen. Dieses Öl hat meistens nicht nur eine bessere Qualität, sondern auch kleinste Mikropartikel des Plastiks im Kokosöl können vermieden werden.

Haltbarkeit und Lagerung von Kokosöl

Das Kokosöl ein echter Alleskönner ist, zeigt uns das natürliche Öl auch bei der Lagerung und Haltbarkeit. Nach der Herstellung ist Kokosöl ungefähr 2-3 Jahre haltbar, selbst wenn es bereits geöffnet wurde. Zwar kann sich die Konsistenz leicht verändern. Vor allem in den warmen Sommermonaten ist das Kokosöl oft flüssig statt fest – aber seine Wirksamkeit verliert es dadurch nicht. Optimal gelagert wird Kokosöl bei Zimmertemperatur gelagert, sodass Kondenswasser im Glas verhindert wird. Am besten sollten Sie einen dunklen Ort, bspw. ein Küchenschrank wählen, um Kokosöl für Hunde möglichst lang zu lagern.

Öl auf Kokos ist verschieden einsetzbar

Zusammenfassung: Kokosöl für Hunde auf einen Blick (die 7 wichtigsten Fakten)

  • eignet sich aufgrund seiner Nährstoffe und des hohen Feuchtigkeitsgehaltes ideal zur Pflege der Haut und des Fells
  • wirkt gegen Zecken, Flöhe, Darmparasiten, Würmer und andere Schädlinge
  • hat eine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung
  • sorgt für gesunde und starke Knochen, Gelenke und Muskeln
  • liefert eine große Menge gesunder Energie durch mittelkettige Fettsäuren
  • unterstützt das Immunsystem und die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers
  • kann sogar das Krebsrisiko senken

Neben Kokosöl, gibt es auch noch andere gesunde Öle zur Unterstützung der Gesundheit Ihres Hundes. Schauen Sie dazu gerne in unsere weiteren Beiträgen zu den Themen Schwarzkümmelöl , Hanföl, Nachtkerzenöl, Lachsöl und Leinöl für Hunde rein.

Als Ernährungsberaterin für Hunde empfinde ich es als meine Mission über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären.