Lachsöl für Hunde

 

Wie wichtig es ist, zu der gewöhnlichen Ernährung des Hundes noch hochwertige Öle und Fette zuzugeben ist inzwischen hinlänglich bekannt, bei der Frage nach dem richtigen Öl gibt es dagegen noch eine Menge Diskussionsbedarf. Grundsätzlich gilt: Es gibt viele gute Öle, die sich hervorragend in die Ernährung des Tieres einbringen lassen.

Wem die Wahl zwischen den verschiedenen Ölen schwer fällt, sollte sich die genaue Wirkweise auf den Organismus des Tieres ansehen – denn hier sticht besonders Lachsöl hervor, das mit einer Vielzahl positiver Eigenschaften einhergeht und eine Menge gesundheitlicher Vorteile bringt. Warum das so ist, worum es sich bei Lachsöl genau handelt und ob Lachsöl für Hunde die richtige Wahl für Ihren Vierbeiner ist, werden wir im folgenden Beitrag genauer erläutern.

Was ist eigentlich Lachsöl? Herkunft und Ursprung

Lachsöl wird, wie der Name schon vermuten lässt, aus Lachs hergestellt und ist dabei ein reines Naturprodukt, das auf tierischen Fetten beruht. Frisches, hochwertiges Lachsöl lässt sich ganz einfach an einem intensiven Geruch erkennen, der nach frischem Fisch riechen sollte. Der Vorteil des starken Aromas: Ranziges Lachsöl für Hunde kann oft schon auf den „ersten Riecher“ erkannt werden.

Dieser intensive Geruch wird von Hunden und Katzen oft als sehr angenehm empfunden, während wir Menschen mit der hohen Intensität oft unsere Probleme haben. Daher steht Lachsöl im Handel nicht nur als klassisches Öl in Flaschenform zur Verfügung, sondern wird auch in geruchsdichten Kapseln angeboten, die sich erst im Magen öffnen.

Beim Lachsöl ist vor allem die Herkunft der Fische entscheidend für eine gute Qualität. Wer Nachhaltigkeit unterstützen und die Umwelt schonen möchte, setzt beim Kauf auf Lachsöl aus 100 % nachhaltigem Wildfang. So ist nicht nur eine besonders hohe Qualität des Lachsöls gewährleistet, sondern auch der weitere Erhalt von Lachs in der freien Natur und eine möglichst geringe Belastung mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen.

Lachs als ganzer FischDie fantastischen Inhaltsstoffe in Lachsöl für Hunde

Lachsöl für Hunde ist nicht ohne Grund so beliebt, denn darin steckt eine breite Masse gesunder Fettsäuren, die für die Ernährung des Hundes essentiell sind. Hauptsächlich besteht Lachsöl aus Triglyceriden, also Fettsäure-Resten aus Glycerin. Diese Triglyceriden wiederrum bestehen zu

• 22 % aus gesättigten Fettsäuren
• zu 43 % aus ungesättigten Fettsäuren und
• zu 35 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Rund 30 % aller im Lachsöl enthaltenen Fettsäurereste bestehen aus Omega-3-Fettsäuren, die besonders wertvoll für den Organismus sind. Diese Fettsäuren können vom Körper des Hundes nicht selbst hergestellt werden und müssen daher mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden.

Ungesättigte Fettsäuren

In diesen Omega-3-Fettsäuren finden sich zusätzlich sogenannte Omega-n-Fettsäuren, also ungesättigte Fettsäuren, die vom tierisch Organismus ebenfalls benötigt werden. Im Lachsöl stechen vor allem EPA und DHA hervor. EPA ist die Abkürzung für Eicosapentaensäure, eine langkettige und mehrfach ungesättigte Fettsäure, die für eine funktionierende Blutgerinnung und ein gesundes Immunsystem sorgt.

Außerdem unterstützt EPA die Wundheilung. DHA dagegen ist die Abkürzung für Docosahexaensäure, die wichtig für die Funktion von Stoffwechselprozessen ist. Diese Fettsäure kümmert sich vor allem um den Erhalt der Hirnleistung, insbesondere bei alten Tieren, unterstützt den Aufbau von Nervenfasern und sorgt für eine verbesserte Sehkraft.

Hund Gesicht

Neben den Omega-3-Fettsäuren sind auch die nicht minder hochwertigen Omega-6-Fettsäuren im Lachsöl enthalten, die unter anderem wichtig für ein gesundes Hautbild, für eine vollumfängliche Funktion des Körpers und gegen Entzündungen sind. Hier sind vor allem Linolsäure und Gamma-Linolsäure hervorzuheben, die sich in hohen Mengen im Lachsöl befinden.

Positive Eigenschaften für den Hund – so wirkt Lachsöl im Körper

Kaum ein Öl ist bei Hunden so beliebt wie Lachsöl, was nicht zuletzt auch an dem leckeren Eigengeruch liegt, der für hündische Nasen sehr attraktiv wirkt. Und das ist auch gut so, denn Lachsöl bietet eine Vielzahl positiver Eigenschaften, fördert die natürlichen Abläufe des Organismus und unterstützt die Gesundheit unserer Vierbeiner. Natürlich ist Lachsöl kein Wundermittel, sondern lediglich ein Zusatz für das tägliche Futter (und somit ein Nahrungsergänzungsmittel) – wenn der Hund an einer ernsthaften Erkrankung leidet, sollte daher stets auch ein Besuch beim Tierarzt stattfinden.

Lachsöl für die Haut – ideal bei Allergien, Reizungen oder Trockenheit

Mit seiner fantastischen Zusammensetzung hat sich Lachsöl ideal als Helfer gegen Hauptprobleme aller Art bewiesen. Die Inhaltsstoffe im Lachsöl für Hunde unterstützen die Hautbeschaffenheit und erhalten den natürlichen Hydrolipidfilm der Haut. Die gesättigten Fettsäuren sorgen gleichzeitig für ein dichtes, glänzendes Fell. Auch Hautreizungen oder Allergien, die sich über Juckreiz, Ausschlag oder andere Hautbeschwerden zeigen, können mithilfe von Lachsöl gelindert werden – nicht zuletzt aufgrund seiner entzündungshemmenden Zusammensetzung.

Lachsöl abgefüllt im Glas

Lachsöl gegen Entzündungen

Lachsöl für Hunde hat fantastische, entzündungshemmende Eigenschaften, die sich bei einer Aufnahme über die Nahrung im ganzen Körper des Tieres bemerkbar machen. Alle entzündlichen Prozesse im Körper können durch die Aufnahme von Lachsöl deutlich gelindert werden, beispielsweise bei Hautentzündungen, Arthritis oder beim Heilprozess äußerlicher Wunden, bei denen eine Entzündung von vornherein vermieden werden soll.

Bei Arthrose kann Lachsöl zwar nicht gegen die Krankheit selbst vorgehen, unterstützt jedoch auch hier die Linderung der entzündlichen Prozesse, die die Krankheit begleiten.

Lachsöl unterstützt das Immunsystem des Hundes

Die wertvollen Inhaltsstoffe und Fettsäuren im Lachsöl werden zwar vom Körper zum Erhalt des Immunsystems benötigt, können aber von diesem nicht selbst hergestellt werden, sodass zwingend eine Aufnahme über die Nahrung erforderlich ist. Die hochwertigen Fettsäuren im Lachsöl unterstützen das Immunsystem bei seinen täglichen Aufgaben und helfen dabei, die Funktionsweisen des Körpers aufrecht zu erhalten.

Lachsöl unterstützt den Zellaufbau

Jeden Tag entstehen im Körper des Hundes zahlreiche neue Zellen und alte Zellen sterben ab und werden vom Körper abtransportiert. Dieser Prozess ist nur mit einer ausreichenden Menge hochwertiger Fettsäuren möglich, die unter anderem über die Aufnahme von Lachsöl in den Körper gelangen.

Neue Zellen wiederrum unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers, sodass Lachsöl auch dabei helfen kann, die Widerstandsfähigkeit des Hundekörpers zu verbessern. Die Zellen im gesamten Körper des Tieres werden durch die Aufnahme von Lachsöl natürlich unterstützt, besonders intensiv wirkt das hochwertige Öl jedoch bei der Entwicklung des Hirns – denn vor allem hier profitiert der Körper mit gesünderen Zellen und kräftigeren Nerven von Lachsöl.Hund am Meer

Lachsöl sorgt für eine bessere Blutgerinnung und senkt den Cholesterinspiegel

Ein weiterer Vorteil von Lachsöl ist die Auswirkung auf das Blut des Hundes. Insbesondere Hunde mit sehr dünnem Blut, die schnell zu einem höheren Blutverlust neigen, profitieren von Lachsöl, da dieses die Blutgerinnung fördert. Aber auch der generelle Blutfluss wird durch die Zugabe von Lachsöl verbessert. Davon profitieren alle Organe, da diese besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Außerdem hat Lachsöl die Fähigkeit, die Produktion der Blutkörperchen zu verbessern, was ebenfalls einen besseren Transport der lebenswichtigen Nährstoffe in die Organe gewährleistet.

Die Fettsäuren im Lachsöl sind dazu in der Lage, den Cholesterinspiegel des Hundes zu senken und damit den Blutfettgehalt maßgeblich nach unten zu korrigieren. Hier ist eine regelmäßige Gabe von Lachsöl besonders wichtig!

Lachsöl gegen Allergien beim Hund einsetzen

Auch bei Allergien können mit Lachsöl hervorragende Erfolge erzielt werden, die sich nicht nur auf die Bekämpfung der Symptome beschränken, sondern auch die Allergie selbst etwas lindern. Das liegt daran, dass Lachsöl eine menge entzündungshemmender Stoffe enthält, die die allergischen oder unverträglichen Prozesse im Körper beeinflussen können. Besonders gute Ergebnisse gibt es bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder Futterallergien, sofern es sich dabei nicht um eine Allergie bzw. Unverträglichkeit gegenüber Fisch/ Lachs handelt.

Lachsöl gegen Herzerkrankungen

Lachsöl ist dazu in der Lage, Herzerkrankungen vorzubeugen oder bereits bestehende Herzerkrankungen beim Hund zu lindern. Dies äußert sich vor allem durch die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe und die verbesserte Durchblutung, die auch die Versorgung des Herzens mit Nährstoffen und Sauerstoff verbessert, sodass sich Zellen und Gewebe vor Ort regenerieren können.

Welpe beim Tierarzt

Lachsöl für das Gehirn

Besonders beliebt ist Lachsöl wegen seiner fantastischen Auswirkungen auf das Hirn des Hundes. Bei älteren Tieren sorgt Lachsöl dafür, dass der natürliche Verfallsprozess der Zellen verlangsamt wird und sorgt für den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten, also beispielsweise der Konzentration oder des Gedächtnisses. Bei Welpen dagegen wird Lachsöl gegeben, damit sich das Gehirn in vollen Zügen entwickeln kann und alle Nährstoffe erhält, die es dafür benötigt.

Lachsöl für das Sehvermögen

Bei jungen Tieren sorgt Lachsöl für eine bessere Entstehung des Sehvermögens, während durch die Zugabe von Lachsöl bei älteren Tieren länger die Sehkraft erhalten werden kann. Das liegt vor allem an den DHA-Fettsäuren, die maßgeblich die Sehfähigkeit der Tiere beeinflussen, da ein großer Teil der Netzhaut aus ebendiesen Fettsäuren besteht.

Lachsöl gegen Krebs

Verschiedene Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass Lachsöl auch gegen Krebs hilfreich sein kann und aktiv dabei hilft, Tumorerkrankungen vorzubeugen. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass Lachsöl das gesunde Zellwachstum anregt und die Zellen im Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Lachsfilet und Lachsöl in Kapeseln

Negative Eigenschaften von Lachsöl – gibt es Nebenwirkungen?

Allgemein ist Lachsöl ein sehr gut verträgliches Öl, das in der Regel auch von ernährungssensiblen Tieren gut angenommen und vertragen wird. Vereinzelt gibt es natürlich Tiere, die auf Fisch im allgemeinen oder Lachs im speziellen allergisch reagieren – für die Gabe von Lachsöl natürlich eine starke Kontraindikation. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund Lachsöl verträgt, können Sie dies zunächst mit der Gabe weniger Tropfen testen.

Durchfall oder Erbrechen bei Überdosierung

Einige Hunde reagieren zu Beginn der Lachsöl-Gabe mit etwas weicherem Stuhl als üblich, in seltenen Fällen tritt auch Durchfall oder Erbrechen ein. Dies hat meist damit zu tun, dass sich der Magen-Darm-Trakt zunächst an die zusätzlichen Fettsäuren gewöhnen muss und endet nach einigen Tagen von allein wieder. Sollte Durchfall und Erbrechen jedoch auch weiterhin bestehen, empfehlen wir, das Lachsöl wieder abzusetzen.

Alle weiteren Nebenwirkungen gehen immer mit einer Überdosierung des Lachsöls einher, die insbesondere dann stattfindet, wenn man dem Tier zu viel Lachsöl gibt oder der Bedarf an hochwertigen Fettsäuren bereits durch das tägliche Futter gedeckt wird.

In diesen Fällen kann es zu Übergewicht (denn natürlich hat auch Lachsöl Kalorien), Blähungen, Durchfall/zu weichem Stuhl, Erbrechen oder Bauchschmerzen beim Hund kommen. Bei einigen Tieren ist durch die regelmäßige Gabe von Lachsöl auch eine Verschlechterung des Atems zu beobachten, was auch auf eine Überdosierung oder eine zu hohe Versorgung mit Fettsäuren hindeutet.

Uebergewichtiger Hund

Wirkung – auf diese Weise zeigt Lachsöl seine positiven Effekte

Das Lachsöl aufgrund seiner Zusammensetzung zu wertvoll für den Organismus des Hundes ist, wurde an anderer Stelle bereits erläutert. Daher möchten wir nun darauf eingehen, wie das Lachsöl im Körper des Hundes wirkt. Über die Nahrung aufgenommen gelangt das Lachsöl direkt ins Blut, wo es mithilfe der Blutkörperchen direkt zu den unterschiedlichen Organen transportiert wird.

Hier zeigt es seine beeindruckende Wirkung: Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe wirken aktiv gegen eventuelle Entzündungsherde, versorgen die Zellen mit wichtigen Nährstoffen und regen gleichzeitig die Produktion neuer Zellen an, sodass der Körper des Tieres im Gesamten unterstützt wird. Gleichzeitig helfen die Nährstoffe dabei, das Immunsystem des Tieres zu stärken, damit der Körper des Hundes sich auch selbst gegen alle negativen Einflüsse behaupten kann.

Verantwortlich dafür sind vor allem die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle auch die Wirkweise von DHA (Docosahexaensäure), aus der auch die Netzhaut des Hundes besteht: Mithilfe dieser Fettsäure kann die natürliche Netzhaut zusätzlich unterstützt werden, sodass die Sehkraft länger erhalten bleibt!

Kapseln aus der Dose

Dosierung von Lachsöl für den Hund

Die Dosierung von Lachsöl gestaltet sich recht schwer, da zunächst abgeklärt werden sollte, wie hoch die Menge der hochwertigen Fettsäuren im bisherigen Futter des Tieres ist. Wenn diese schon vollständig abgedeckt wird, genügt es völlig, dem Hund alle paar Tage einen kleinen Teelöffel Lachsöl über das Futter zu geben, um von den positiven Effekten zu profitieren.

Anders sieht es dagegen bei Tieren aus, die bisher zu wenig hochwertige Nährstoffe erhalten haben: Hier kann es durchaus sinnvoll sein, eine Zeit lang jeden Tag etwas Lachsöl über das Futter zu geben.

Alter des Hundes

Grundsätzlich bemisst sich die Dosierung an der Größe, dem Gewicht, dem Alter und dem generellen Zustand des Tieres. Ein Welpe beispielsweise benötigt mehr Lachsöl, damit der Körper ausreichend Energie hat, um sich zu entwickeln – auch ein alter Hund sollte etwas mehr Lachsöl erhalten, damit die natürlichen Verfallsprozesse verlangsamt werden.

Ein gesunder Hund in seinen besten Jahren kommt dagegen auch mit etwas weniger Lachsöl aus, sofern die benötigten Nährstoffe durch eine gesunde Ernährung abgedeckt werden.

Angaben auf der Verpackung beachten

Eine genaue Angabe dazu, wie viel Lachsöl dem Hund gegeben werden sollte, findet sich meist direkt auf der Verpackung. Wichtig ist es, diese Ernährungsangaben zu beachten, da eine Überzufuhr an Lachsöl Nebenwirkungen mit sich bringen kann, auf die oben schon genauer eingegangen wurde.

Im Rahmen einer medizinischen Behandlung sollte die Dosierungsangabe zusätzlich mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker abgeklärt werden.

Esslöffel sind ungeeignet für die Mengenangabe

Obacht gilt auch bei der Messung über Esslöffel – diese können zwischen 10 und 15 Milliliter Flüssigkeit umfassen und sind daher nur ein bedingt gutes Mittel, um eine benötigte Mengenangabe auszudrücken!

Kapseln als alterantive Dosierungsform

Übrigens: Natürlich gibt es Fischöl nicht nur in flüssiger Form, sondern auch als Kapsel. Hier sollte jedoch ebenfalls auf die Dosierungsempfehlung geachtet werden – wenn eine Kapsel zu viel Lachsöl enthält, greift man besser auf die flüssige Variante aus der Flasche zurück, um eine Überdosierung zu verhindern. Alternativ kann natürlich auch eine Kapsel geöffnet und über mehrere Tage hinweg verabreicht werden.

Hunde isst aus Napf

Wie Sie dem Hund Lachsöl verabreichen sollten

Lachsöl sollte ausschließlich über die Nahrung verabreicht werden, da der intensive Geruch auf der Haut schnell unangenehm für Mensch und Tier wird. Hier genügt es schon, die benötigte Menge über das Futter zu geben – egal ob es sich dabei um BARF, Nassfutter oder Trockenfutter handelt.

Wenn der Hund kein Lachsöl mag, kann auch eine Lachsöl-Kapsel in einem Leckerli versteckt und so verabreicht werden. Weitere Informationen zu geeignetem Futter und interessante Vergleiche finden sich auf Hundefutter-Tests.

Theoretisch ist es natürlich auch möglich, den Hund von außen mit Lachsöl zu behandeln. Da es sich dabei um ein stark riechendes Fischöl handelt, ist davon jedoch deutlich abzuraten. Viele Tiere würden das Lachsöl ohnehin sofort abschlecken. Außerdem verbleibt das Lachsöl bei der äußeren Anwendung für eine gewisse Zeit im Fell bzw. auf der Haut und verteilt dabei konstant seinen intensiven Fischgeruch, der über die Zeit etwas ranzig und damit besonders unangenehm werden kann.

Haltbarkeit und Lagerung von Lachsöl für Hunde

Sobald eine Flasche Lachsöl geöffnet wurde, ist diese nur noch sehr begrenzt haltbar. Bei Raumtemperatur gelagertes Lachsöl ist in der geöffneten Flasche noch ca. 3 Wochen haltbar, kühl und dunkel gelagert ist die Verwendung für bis zu sechs Wochen möglich. Im Anschluss wird das Lachsöl sehr schnell ranzig und sollte dann nicht mehr an den Hund verfüttert werden. Frisches Lachsöl sollte daher immer in einer Flaschengröße gekauft werden, die sich in diesem Zeitraum vollständig aufbrauchen lässt.

Lachsöl kann auch ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahrt werden, was gerade in den warmen Sommermonaten für viele Hunde eine kleine Erleichterung beim Fressen bietet. Wer ausversehen etwas Lachsöl zu viel gekauft hat, kann es sogar einfrieren: Lachsöl schmilzt bereits bei ca. -20 bis -16 Grad und bleibt daher sogar im Gefrierfach flüssig. Eingefrorenes Lachsöl ist für ca. ein halbes Jahr haltbar.

Wer Lachsöl lange haltbar und leicht zu lagern kaufen möchte, sollte zu Lachsölkapseln greifen. Diese sind zwar deutlich schlechter zu dosieren, halten dafür aber bei einer kühlen, dunklen Lagerung bis zu ein Jahr lang. Hier muss allerdings auch mit einem etwas höheren Preis gerechnet werden.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Wie die meisten hochwertigen Öle sollte auch Lachsöl ausschließlich kaltgepresst erworben werden, damit die wichtigen Nährstoffe in ihrer vollen Menge erhalten bleiben. Zusätzlich empfiehlt es sich, auf Lachsöl aus nachhaltigem Fischfang zu setzen, denn nur so kann langfristig der Erhalt von Lachsen und somit auch die Produktion von Lachsöl gesichert werden.

Wichtig ist es, dass das Lachsöl aus Lachsen aus dem Wildfang hergestellt wird, denn hier ist die Belastung mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen, die vor allem in der industriellen Fischzucht weit verbreitet sind, möglichst gering. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu Bio Lachsöl, das all diese Kriterien erfüllt und gleichzeitig einer stetigen Kontrolle unterliegt – damit macht man sicher nichts falsch.

Als zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde empfinde ich es als meine Mission über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären.

Wir würden gerne Ihre Meinung dazu hören:

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