Bachblüten für Hunde

Die Ursprünge der Bachblütentherapie basieren eigentlich auf dem Menschen: Die Seele, die als Grundlage aller Emotionen dient, gerät immer wieder aus dem Gleichgewicht und die Suche nach natürlichen Hilfsmitteln, die den Alltag und das Leben mit diesen Zuständen erleichtern sollten, spielt seit jeher eine große Rolle.

Inzwischen ist die Bachblütentherapie schon so etabliert, dass sie mehr als 80 Jahre auf dem Markt bestehen konnte. Natürlich liegt es also nahe, dass auch andere Lebewesen, deren Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist – sei es durch Erfahrungen, Traumata, Krankheiten oder bestimmte Erlebnisse von der beeindruckenden Wirkung der Bachblüten profitieren. Wir haben uns für Sie intensiv mit der Bachblütentherapie für Hunde beschäftigt und möchten Ihnen die Hintergründe der Behandlung näherbringen. Dazu ist es zunächst einmal wichtig zu verstehen, was genau Bachblüten überhaupt sind.

Hund mit Blumen im Maul

Bachblüten – Edward Bach ist der Erfinder der Therapie

Die Ursprünge der Bachblütentherapie für Hunde und Menschen basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu der Wirksamkeit verschiedenster Pflanzen, die im Rahmen traditioneller Behandlungen immer wieder zum Einsatz kamen. Edward Bach, ein aus Birmingham stammender Arzt, der am University College Hospital in London Medizin studierte und dank seiner herausragenden Leistungen sogar einen Abschluss in Cambridge machen konnte, kam im Rahmen seiner Forschungen zu dem Schluss, dass jede Erkrankung ihre Quelle in einem Ungleichgewicht zwischen Seele und Körper hat.

Auch den Darm stellte er als Ursprung verschiedenster Krankheiten heraus, immer wenn dieser aus dem Gleichgewicht geraten war. Dennoch ging er einige Jahre einer Tätigkeit in der herkömmlichen Medizin nach, ehe er sich im Jahr 1918 dazu entschloss, sich der alternativen Medizin zu widmen. Zunächst begann er am Homeopathic Hospital seine Arbeit in der alternativmedizinischen Forschung, später wechselte er jedoch in die aktive Behandlung in einer Privatpraxis für Homöopathie.

Doch auch die Tätigkeit in seiner naturheilkundlichen Praxis konnte ihn nicht zufriedenstellen – 1930 gab er auch diese wieder auf und begab sich fortan auf die Suche nach Antworten auf seine Fragen, die er nur in der Natur finden konnte. Über einige Jahre hinweg beobachtete er in Wales die Natur und erforschte verschiedene Kräuter, sodass seine Überzeugung – die Seele als Ursprung aller Krankheiten – sich noch weiter verfestigte.

 

Wie Bachblüten funktionieren

Die Forschungen von E. Bach basieren dabei auf einem System, das eine Symbiose zwischen der Seele und verschiedenen Pflanzen voraussetzt. So wurde ein Symptom gewählt, beispielsweise Unruhe, und mit einer Pflanze behandelt, deren Wirkstoffe der Unruhe entgegenwirken sollen. Dies sollte durch die Schwingungen geschehen, die der Pflanzenessenz innewohnen, passend ausgewählt zum energetischen Feld des Patienten.

Hund rennt durch Blumenwiese

Dabei stellte er von Beginn an in den Fokus, dass auf diese Weise keinerlei körperliche Krankheiten geheilt werden können, sondern dass nur die Seele sich mit Bachblüten behandeln lässt. Da die negativen Schwingungen der Seele jedoch als Auslöser schwerer Krankheiten gelten, sollten mit einer Abhilfe für die Seele auch ebenjene Krankheiten geheilt werden.

Bei seiner jahrelangen Forschung in der Natur fand E. Bach insgesamt 37 verschiedene Essenzen aus Blüten und Pflanzen sowie eine Essenz, die auf der Reinheit von Quellwasser basiert. Außerdem stellte er 5 verschiedene Notfall-Tropfen zusammen, die heute unter dem Begriff „Rescue-Tropfen“ bekannt wurden. Wie genau er die Pflanzen auswählte, konnte nie abschließend geklärt werden. Seiner Aussage nach wurde er bei der Suche nach passenden Pflanzen von einer göttlichen Eingebung geführt, die ihn zu Pflanzen führte, die mit einem positiven, archetypischen Seelenkonzept (nach Carl Gustav Jungs) ausgestattet sind.

 

Wie Bachblüten hergestellt werden

Die ursprüngliche Form der Herstellung basiert noch auf dem äußerst seltenen Tauwasser, das an den Blüten und Blättern der verschiedenen Pflanzen am Morgen zu finden war und von Edward Bach aufgesammelt und zu den feinen Bachblüten-Essenzen umgewandelt wurde. Rasch jedoch gelang ihm mit seiner Bachblütentherapie der Durchbruch und die seltenen Tautropfen allein konnten den benötigten Bedarf nicht mehr decken. Inzwischen stehen daher zwei weitere Herstellungsmethoden zur Verfügung, die ebenfalls auf E. Bach zurückgehen:

 

Die Sonnenmethode

Bei der Sonnenmethode werden die gewünschten Pflanzen gepflückt und in eine bestimmte Menge Wasser eingelegt, sodass sich die Schwingungen der Pflanze auf das Wasser übertragen. Wichtig ist dabei, dass dieses Gemisch aus Pflanze und Wasser für mindestens drei Stunden in der Sonne steht. E. Bach macht für die Herstellung dieser Bachblüten sogar sehr spezielle Angaben: Die Pflanzen sind noch am selben Tag frisch zu pflücken, bis spätestens neun Uhr am Morgen.

Dies ist nur an sonnigen und wolkenfreien Tagen möglich, damit die Pflanze über die bestmöglichen Schwingungen verfügt. Neben der Uhrzeit hat Edward Bach auch die möglichen Orte zum Pflücken der Pflanzen genau vorgeschrieben. Die Sonnenmethode ähnelt daher auch einem Ritual. Nachdem die Pflanzen für einige Stunden im Wasser eingelegt waren, wird die Wasser-Essenz im Anschluss mit Alkohol vermischt. Dazu greift man auf ca. 40 %igen Alkohol zurück, der in Kombination mit dem Wasser als die „Urtinktur“ gilt. Nachdem dies vollzogen wurde, findet noch einmal eine weitere Aufbereitung mit Alkohol statt – im Verhältnis 1:240. Um die volle Wirksamkeit zu aktivieren, werden die Bachblüten auch vor der eigentlichen Anwendung durch den Endverbraucher noch einmal mit Wasser vermischt und verdünnt.

Die Kochmethode

Die Kochmethode ähnelt weitestgehend der Sonnenmethode, allerdings werden die Pflanzen hier für ca. 30 Minuten in kochendes Wasser eingelegt, statt über einige Stunden hinweg in der Sonne zu verweilen. Daher geht die Kochmethode deutlich schneller. Im weiteren Verlauf wird mit der so entstehenden Essenzen ebenso fortgefahren, wie es auch bei der Sonnenmethode der Fall ist.

Hund in einer Wiese mit Blüten

Die Bachblütentherapie für Hunde – warum Tiere so gute Ergebnisse zeigen

Über viele Jahre hinweg war die Therapie ein wichtiger Bestandteil der seelischen Therapie von Menschen, aber erst seit einigen Jahren kam man auch auf die Idee, dass auch Tiere – insbesondere Hunde – von der Bachblütentherapie profitieren können. Tatsächlich fand man schnell heraus, dass Hunde sogar deutlich besser auf die Behandlung anspringen. Dies hat einen sehr einfachen Grund: Während viele Menschen an der Wirksamkeit der Bachblüten zweifeln und das eigene Ego der Wirksamkeit im Wege steht, nehmen Hunde die Behandlung als solche nicht einmal wahr und können die Behandlung nicht hinterfragen.

 

Auswahl der richtigen Bachblüten

Sofern zu der richtigen Essenz gegriffen wird, sind Bachblüten daher in der Therapie von Hunden sehr beliebt – neben Heilpraktikern greifen auch Tierärzte immer häufiger zu der Bachblütentherapie für Hunde, insbesondere wenn es um die Beruhigung der Tiere geht. Nicht immer ist es jedoch so einfach, die richtige Bachblütenessenz für das eigene Tier zu finden. Spezielle Blüten für Hunde stehen nicht zur Verfügung, es wird auf dieselben Essenzen zurückgegriffen, die auch beim Mensch Anwendung finden.

Die individuellen, charakterlichen Eigenschaften der Pflanze müssen also auch hier dem Charakter des Hundes zugeordnet werden, damit die richtige Bachblütenessenz während der Therapie verwendet wird. Eine Mithilfe des Tierhalters, der sein Tier besser kennt als jeder Tierarzt oder Tierhomöopath, ist dementsprechend unerlässlich. Um die Bachblütentherapie für Hunde erfolgreich abschließen zu können, muss der Zustand der Seele des Tieres genau ergründet werden, da nur so maximale Erfolge erzielt werden können.

 

Anwendungsfälle bei Hunden

Das ist aber nicht der einzige Grund, der für eine Bachblütentherapie beim Hund spricht. Viele Tierärzte neigen insbesondere bei psychischen Problemen des Tieres, also Angstzuständen, Stress oder Aggression, zu einer medikamentösen Behandlung, die auch den Körper des Hundes stark in Mitleidenschaft zieht. Bachblüten dagegen sind eine gute Alternative, da sie sehr schonend auf den Organismus einwirken und kaum Nebenwirkungen haben. Insbesondere im Zusammenspiel mit einer professionellen Verhaltenstherapie wurden so in der Vergangenheit große Erfolge erzielt, selbst bei den problematischsten Verhaltensstörungen bei Hunden – allerdings gibt es nach wie vor keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit von Bachblüten, sodass die Therapie nach wie vor in Frage gestellt werden muss.

Wenn Sie sich für eine Bachblütentherapie beim Hund entscheiden, stehen Ihnen verschiedene Varianten zur Verfügung. Bachblüten gibt es als fertige Mischungen, die meist nur mittelmäßige Behandlungserfolge ermöglichen, sowie als selbst zusammenstellbare Essenzen, die erst kurz vor der Anwendung „aktiviert“ werden – hier sind meist bessere Ergebnisse zu erwarten. Außerdem ermöglichen die selbst mischbaren Essenzen eine verbesserte Anwendung, die an die Bedürfnisse und den Charakter des eigenen Tieres angepasst werden kann.

Bachblüten bei Verhalten

Wann die Bachblütentherapie für Hunde sinnvoll ist

Wer sich für die Bachblütentherapie bei Hunden interessiert, sollte zunächst genau festlegen, wo genau das Problem des Tieres liegt. Mithilfe von Bachblüten lassen sich fast ausschließlich verschiedene Verhaltensauffälligkeiten therapieren, deren Ursprung in einem Ungleichgewicht der Seele zu finden ist. Das grundlegende Ziel der Bachblütentherapie für den Hund ist es, für eine innere Ausgewogenheit zu sorgen und alle Probleme mit dem Gefühlshaushalt zu beseitigen.

Aber Vorsicht: Nicht jedes Symptom ist Ursprung einer psychischen Erkrankung deines Hundes, viele Symptome sind auch Begleiterscheinungen körperlicher Krankheiten, die einer vollkommen anderen Behandlung bedürfen. Daher gilt es zunächst im Rahmen einer tierärztlichen Untersuchung zu kontrollieren, ob dein Hund eventuell an einem körperlichen Leiden erkrankt ist – zum Beispiel Schmerzen sind ebenfalls dazu in der Lage, für eine Verhaltensänderung deines Tieres zu sorgen, ohne dass dabei die Seele aus dem Gleichgewicht geraten sein muss.

 

Einsatz beim nicht durch den Tierarzt behandelbaren Krankheiten

Gleichsam gibt es aber auch viele Erkrankungen, die mit einer herkömmlichen tierärztlichen Behandlung nicht beseitigt werden können. Verschiedene Ängste, die auf Erfahrungen, Erlebnissen oder Traumata basieren, aber auch alltäglicher Stress oder das Gefühl von Einsamkeit lassen sich mit Bachblüten gut therapieren. In vielen Fällen ist es ratsam, zusätzlich noch eine Verhaltenstherapie oder Sozialisierung des Hundes vorzunehmen, jedoch sollte dies im Rahmen eines individuellen Behandlungsplans mit dem Tierhomöopath oder Tierarzt besprochen werden.

Besonders wirksam sind Bachblüten in akuten Situationen, die besonders starken Stress, Angst oder andere psychische Zustände hervorrufen. Das bekannteste Beispiel ist wohl Silvester – viele Hunde verfallen beim Geräusch der lauten Feuerwerkskörper in eine absolute Panik, die mit Bachblüten einigermaßen im Griff gehalten werden kann. Aber auch traumatische Erlebnisse lassen sich mit einer zügig folgenden Bachblütentherapie für Hunde leichter verarbeiten.

Bachblüten können bei folgenden Fällen wirken:

  • Ängsten
  • negativen Erfahrungen
  • negativen Erlebnissen
  • Traumata
  • Stress
  • Einsamkeit
  • Aggressionen

Verhalten von Hunden untereinander

Wann die Bachblütentherapie für Hunde an ihre Grenzen kommt

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Bachblütentherapie keine Wunder bewirken kann. Als absolut resistent gegenüber allen Therapien gelten zum Beispiel Verhaltensweisen, die aufgrund der Genetik in der Natur des Tieres liegen. Insbesondere rassetypische Verhaltensweisen, beispielsweise ein ausgeprägtes Schutzverhalten bei einem Hütehund, mag zwar vom Besitzer des Tieres als unangenehm oder störend empfunden werden, allerdings ist diese über viele Generationen angezüchtete Eigenschaft so tief im Hund verankert, dass auch mit Bachblütentherapie nicht entgegengewirkt werden kann – zumal diese Eigenart nicht auf einem seelischen Ungleichgewicht basiert.

Dennoch sollte hier genau betrachtet werden, ob es sich um eine rasse- bzw. arttypische Verhaltensweise handelt, oder ob das eigene Tier das natürliche Verhalten vielfach verstärkt aufzeigt. Sollten Sie feststellen, dass sich eigentlich typische Charaktermerkmale Ihres Tieres plötzlich verstärkt zeigen, kommt eine Bachblütentherapie für Hunde durchaus in Frage.

Bachblüten wirken nicht bei:

  • Verhalten, welches genetisch in der Natur des Hundes liegen
  • rassetypische Verhaltensweisen

 

Die verschiedenen Verhaltensweisen – finden Sie die passenden Bachblütenessenz

Wer eine Bachblütentherapie beim Hund durchführen möchte, muss sich natürlich nicht nur mit den Ursprüngen und der Wirkweisen beschäftigen, sondern sollte auch zur richtigen Essenz greifen, um passende Behandlungserfolge zu erzielen. Für die verschiedenen Charakterweisen und Probleme, die mit Ihrem Tier auftreten, haben wir daher die dazugehörigen Essenzen zusammengestellt.

Generell gilt jedoch: Nicht immer eignet sich jede Essenz auch für Ihren Hund, da die Auswahl der Bachblüten immer auch vom konkreten Problem und dem Charakter des Tieres abhängig gemacht werden sollte. Wenn Sie sich für die Bachblütentherapie für Hunde interessieren, sollten Sie daher mit einem Tierheilpraktiker oder auf Bachblüten spezialisierten Tierarzt Rücksprache halten.

 

Bellen – die richtigen Bachblüten für unkontrolliertes Gebelle

Grundsätzlich ist es natürlich vollkommen normal, dass Hunde bellen. Es liegt schlicht in deren Charakter und ist eine Form des Ausdrucks und der Kommunikation – daher lässt sich das Bellen natürlich nicht vollkommen unterbinden. Dennoch gibt es Tiere, die zu vielen Anlässen und vollkommen unkontrolliert anfangen zu bellen und häufig auch über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr damit aufhören.

Egal ob ein anderer Hund draußen Gassi geführt wird, der Postbote klingelt oder Sie Besuch haben, die Gründe dafür sind vielfältig. Und Achtung: Das Bellen ist nicht nur für Sie selbst sehr stressig, sondern auch für Ihren Liebling! Häufiges und konstantes Bellen deutet darauf hin, dass Ihr Tier einfach nicht zur Ruhe kommt und ständig das Gefühl hat, das eigene Heim oder das Rudel beschützen zu müssen. Hund am bellen

Dementsprechend stehen viele „Kläffer“ unter einem ständigen Stress und Druck, der nicht unterschätzt werden sollte. Aber was sind die Gründe für vermehrtes Bellen? Um einen Behandlungserfolg zu ermöglichen, sollten Sie zunächst die Gründe für das Bellen feststellen:

Das eigene Grundstück verteidigen:

Jeder Hund verfügt über ein gewisses territoriales Verhalten, das noch aus den tierischen Ursprüngen stammt. Insbesondere Hunderassen, die vormals genau zu diesem Zweck gezüchtet wurden, zeigen ein hohes Potential an territorialem Verhalten auf.

Ein Schutzbedürfnis:

Ihr Hund hält Besucher, den Postboten oder vorbeispazierende Hunde für eine potentielle Gefahr für das Rudel und versucht mit lautem Bellen den potentiellen Feind zu vertreiben. Auch der Schutztrieb ist bei Hunden angeboren und kann daher nicht vollständig behandelt werden.

Der Hund ist gelangweilt:

Vielfach unterschätzt ist die Möglichkeit, dass sich der Hund schlicht und ergreifend langweilt. Insbesondere sehr intelligente Tiere benötigen neben einer körperlichen Auslastung auch eine Förderung des Kopfes, die mit verschiedenen Denkspielen erreicht werden kann. Wenn zu selten mit dem Tier Gassi gegangen wird, der Kopf unterfordert ist oder der Hund allgemein zu wenig ausgelastet wird, kann es auch zu regem Bellen aufgrund von Langeweile kommen. Hier ist eine Therapie ebenfalls nicht notwendig, da dies schon mit einer ausreichenden Auslastung behandelt werden kann.

Der Hund hat Angst oder ist unsicher:

Viele Hunde fühlen sich von den einfachsten Dingen bedroht, sei es ein Auto, ein anderer Hund oder eine Brücke. Diese Angst wissen viele Tiere nicht auszudrücken, sodass darauf mit starkem Bellen reagiert wird. Auf diese Weise versucht der Hund den möglicherweise gefährlichen Angreifer abzuwehren oder zu verschrecken. Eine weitere Form der Angst wäre die klassische Verlustangst, die meist dann zum Vorschein kommt, wenn man ohne den Hund das Haus verlässt. Angst und Unsicherheit sind die zwei Gründe für vermehrtes Bellen, die eine Bachblütentherapie durchaus sinnvoll machen.

Um bei einer Bachblütentherapie für Hunde bei häufigem Bellen Erfolg zu haben, ist die Wahl der richtigen Bachblütenessenzen besonders wichtig. Je nachdem, auf welchem Grund ihr Hund vermehrt bellt, sollte die passende Bachblüten Tinktur gewählt werden. Bewährt hat sich die Anwendung von Aspen (Nr. 2), Cerato (Nr. 5), Beech (Nr. 3), Heather (Nr. 14), Chicory (Nr. 8), Impatients (Nr. 18), Mimulus (Nr. 20) und Oak (Nr. 23). Welche Essenz für die Bachblütentherapie bei Ihrem Hund die Richtige ist, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker herausfinden.

Unser Tipp: In akuten Notfallsituationen, in denen der Hund zu starkem Bellen neigt, sind auch Rescue-Tropfen eine gute Möglichkeit zur Abhilfe und kurzzeitigen Entspannung.

 

Aggressivität – die richtigen Bachblüten für aggressives Verhalten

Wenn der eigene Hund aggressive Verhaltensweisen zeigt, steht man den akuten Situationen oft hilflos gegenüber. In einem gewissen Maß gehört natürlich auch Aggressivität zu den natürlichen Verhaltensweisen des Tieres, denn auf diese Weise lassen sich Rangordnung und Hierarchie innerhalb des Rudels oder gegenüber Fremden schnell festlegen, meist sogar so, dass dabei niemand zu Schaden kommt: Schon die Körpersprache und das aggressive Verhalten des Tieres soll das Gegenüber einschüchtern oder vertreiben.

Aggressivität beim Hund

Unterscheidung der Aggressionen:

Dennoch ist es für den Hundehalter natürlich sehr beängstigend, wenn das eigentlich freundliche Tier sich binnen weniger Momente in einen aggressiven Hund verwandelt. Man unterscheidet zwischen der klassischen Aggression an der Leine, einer Aggression anderen Hunden gegenüber und der besonders gefährlichen Aggression gegenüber anderen Menschen.

  • Hund an der Leine
  • Nur gegenüber anderen Hunden
  • Gegenüber dem Menschen

Ausdruck der Aggression:

Auch die Arten, auf denen der Hund Aggression zeigen kann, sind sehr unterschiedlich:

  • Knurren
  • Zähnefletschen
  • Bellen
  • Umherzappeln
  • an der Leine reißen
  • Dinge zerstören
  • Beißen

sind klare Anzeichen für Aggressivität.

Auslöser der Aggression:

Neben den Anzeichen für Aggressivität sollten Sie zudem noch die möglichen Auslöser betrachten, um die passenden Bachblüten für Hunde zu finden. Einige Tiere werden aggressiv, wenn sie sich selbst verteidigen müssen, aber auch Angst, Schutzverhalten für das gesamte Rudel oder das Grundstück sowie Aggression während der Jagd und beim Schutz des Futters sind möglich. Wie aggressiv ein Tier genau wird, hängt unter anderem von der generellen Erziehung und Sozialisierung des Hundes ab, aber auch von den bisherigen Erfahrungen und den grundsätzlichen Gegebenheiten der täglichen Haltung. Oft kann eine Aggression beim Hund schon mit erzieherischen Maßnahmen begegnet werden, die in den meisten Fällen gute Erfolge zeigen.

  • Angst
  • Schutzverhalten (Rudel, Mensch, Grundstück)
  • Jagd
  • Schutz des Futters

Achtung: Auch körperliche Ursachen kommen bei Aggression in Frage! Wenn der Hund unter Schmerzen leidet, kann er abwehrend mit Aggression reagieren, ebenso wie bei Vergiftungserscheinungen des Körpers oder Schäden am Hirn. Eine unausgewogene Ernährung, die dem Hund zu viel Energie gibt, kann ebenfalls die Aggression fördern, beispielsweise bei Trockenfutter. Bevor Sie eine Bachblütenbehandlung für Hunde anstreben, sollte im Falle aggressiven Verhaltens daher ausführlich die Gesundheit des Hundes kontrolliert werden – insbesondere, wenn das Tier die Verhaltensweisen erst neuerdings zeigt und sich bisher anders verhalten hat.

Aggresives verhalten gegenüber Menschen

Eine Behandlung von Aggression sollte nie ausschließlich mit Bachblüten geschehen. Möchten Sie die erzieherischen Maßnahmen oder gesundheitliche Behandlung des Tieres jedoch unterstützen, haben sich bei aggressivem Verhalten die Bachblüten Aspen (Nr. 2), Beech (Nr. 3), Holly (Nr. 15), Cherry Plum (Nr. 16), Impatiens (Nr. 18), Mimulus (Nr. 20)m Rock Rose (Nr. 26) oder Star of Bethlehem (Nr. 29) bewährt. Die Auswahl sollte natürlich auch hier unter der Aufsicht eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers stattfinden und individuell auf Ihren Hund angepasst werden.

 

Angst – begegnen Sie der Panik Ihres Hundes mit einer Bachblütentherapie

Auch die Angst spielt im Alltag vieler Hunde eine Rolle. Meist geht dies auf Ereignisse in der Vergangenheit zurück, aber auch traumatische Erlebnisse im höheren Alter könnten einen eigentlich selbstbewussten Hund in ein ängstliches, schüchternes oder zurückhaltendes Tier verwandeln. Grundsätzlich gilt auch hier: Fast jedes Lebewesen ist dazu im Stande, Angst zu empfinden. Es handelt sich dabei um einen ganz natürlichen Reflex, der uns allen angeboren wurde und unser Überleben sichern sollte.

Problematisch wird die Angst beim Hund erst, wenn sie vollends überzogen ist und von alltäglichen Faktoren ausgelöst wird, sodass ein normaler Umgang mit dem Tier nicht mehr möglich ist oder der Alltag deutlich erschwert wird. Zunächst müssen Sie lernen, die verschiedenen Anzeichen für Angst beim Hund zu erkennen.

Anzeichen von Angst:

Die meisten Tiere zeigen ihre Verunsicherung klar in der Körpersprache:

  • Angelegte Ohren,
  • ein eingezogener Schwanz,
  • eine geduckte Körperhaltung,
  • überzogene Aufmerksamkeit,
  • angespannte Muskeln
  • eine flache, gestresste Atmung sind Indizien für Angst oder Panik beim Hund.

In diesen Situationen gilt es, den Auslöser zu finden, denn für muntere Zusprüche sind Tiere in diesem Zustand meist nicht mehr erreichbar. Für eine erfolgreiche Behandlung muss außerdem zwischen Angst und Ängstlichkeit unterschieden werden. Angst ist ein temporärer Zustand, der durch einen Ereignis, ein Geräusch oder andere Faktoren akut ausgelöst wird, während Ängstlichkeit ein dauerhafter Zustand ist, der den Charakter des Hundes beeinflusst.

Verhalten bei Angst:

Auch der Umgang mit Angst ist bei vielen Hunden sehr unterschiedlich. Die Körpersprache weist zwar meist deutlich darauf hin, dass das Tier ängstlich ist, wie mit der Situation umgegangen wird, ist jedoch sehr vom Charakter des Hundes abhängig. Während einige Tiere in angsterfüllten Situationen über einen ausgeprägten Fluchtinstinkt verfügen und am liebsten wegrennen, neigen andere Hunde dazu, aggressiv auf das bedrohliche Element zuzugehen und es in die Flucht schlagen zu wollen. Außerdem ist es möglich, dass Ihr Tier wie angewurzelt stehen bleibt, vollständig die Kontrolle über den eigenen Körper verliert oder sogar Urin oder Kot verliert.

  • Flucht
  • Aggressivität
  • Starres verhalten
  • Urin und Kot verlust an Ort und Stelle

Bei der Behandlung von Angst hat sich die Bachblütentherapie für Hunde empfohlen, die auf Aspen (Nr. 2), Centaury (Nr. 4), Cerato (Nr. 5), Gorse (Nr. 13), Larch (Nr. 19), Mimulus (Nr. 20), Rock Rose (Nr. 26) oder Star of Bethlehem (Nr. 29) basiert. Auch hier gilt: Bitte entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker, welche Behandlung mit Bachblüten für Ihren Hund in Frage kommt!

Angst bei Hunden behandeln

Verhaltensänderungen – so helfen Sie Ihrem Hund bei Veränderungen

Änderungen im Verhalten des Tieres sind, sofern sie nicht durch die Erziehung gewünscht und herbeigeführt wurden, immer ein Grund zur Sorge. Zunächst einmal sollten hier alle körperlichen Faktoren abgeklärt werden, denn die häufigsten Auslöser für Verhaltensänderungen sind Schmerzen oder körperliche Krankheiten. Wenn nichts davon zutrifft, sollten Sie im eigenen Umfeld die Gründe für die charakterliche Veränderung des Hundes suchen.

Stress, ein Umzug, umgestellte Möbel – es gibt viele Möglichkeiten, die Ihren Hund irritieren oder stressen können, sodass es zu einer Verhaltensänderung passt. Je spezifischer Sie die Ursache benennen können, desto einfacher ist auch die Behandlung. Einerseits stehen hier Bachblüten zur Verfügung, die Ihrem Tier helfen, besser mit einer ungewohnten Situation umzugehen – hier hat sich zum Beispiel Geißblatt bewiesen.

Eine andere Möglichkeit für Verhaltensänderungen wäre die Einsamkeit, beispielweise wenn ein Spielgefährte oder Familienmitglied ausgezogen oder verstorben ist. Hier hilft oft der Einsatz von Heidekraut bei der Bewältigung des Verlustes und den damit einhergehenden Verhaltensänderungen. Die Verhaltensänderung zeigt sich primär darin, dass Ihr Hund neuerdings deutlich mehr Energie hat als üblich oder Sie überschwänglich begrüßt und zum Spielen animiert? Wenn Sie bei Ihrem Hund eine konstante „Überdrehung“ feststellen, sollten Sie eher zu beruhigenden Bachblüten greifen – beispielsweise auf Eisenkraut, Eiche oder Springkraut basierend.

 

Bachblüten als Notfall-Therapie

Abschließend möchten wir genauer auf die Anwendung von Bachblüten in Notsituationen eingehen, die sich ebenfalls bewährt hat. Dazu finden Sie sogenannte „Rescue Tropfen“, die bereits fertig gemischt angeboten werden. Wenn Sie also eine extreme Stresssituation erwarten – zum Beispiel eine stundenlange Autofahrt aufgrund einer Urlaubsreise gemeinsam mit dem Hund, eine längere Abwesenheit, ein Aufenthalt im Tierhotel oder Silvester – bieten sich die Notfall Bachblüten an, um die Situation für Ihren Hund etwas angenehmer zu gestalten. Aber auch in echten Notfällen wirken Rescue-Tropfen auf Ihren Hund beruhigend: Bei gefährlichen Insektenstichen, allergischen Schockreaktionen, akuten Verletzungen oder psychischen Problemen aufgrund einer starken Verletzung ist es immer hilfreich, Rescue-Tropfen für eine Bachblütentherapie beim Hund im Haus zu haben.

 

Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker

Die Rescue-Tropfen gelten als allgemeine Hilfsmittel, die dem Tier entsprechend der Dosierungshinweise in Notfallsituationen verabreicht werden können, generell sollten Sie eine Bachblütentherapie beim Hund jedoch mit entsprechendem Fachpersonal durchführen bzw. im Rahmen der Behandlung genau ermitteln, welche Bachblüten für Ihren Hund geeignet sind. Dazu sollten Sie vor der Behandlung immer mit dem behandelnden Tierarzt oder einem erfahrenen Tierheilpraktiker mit Fokus auf Bachblüten Rücksprache halten. Nur so ist es möglich, mit der Behandlung auch wirklich Erfolge zu erzielen und für Ihr Tier das Optimum aus der Behandlung mit Bachblüten herauszuholen.

Wir würden gerne Ihre Meinung dazu hören:

Hinterlasse einen Kommentar