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Beruhigungsmittel für den Hund + 5 alternative Tipps zur Beruhigung

Beruhigungsmittel Hund

Auf dem Weg zum Tierarzt ist Ihr Hund aufgeregt? An Silvester verkriecht er sich panisch unter dem Bett? Vielleicht beginnt er bei Gewitter aufgeregt zu bellen. Für Hunde gibt es unterschiedliche angsteinflößende Situationen. Möglicherweise reagiert Ihr Liebling auch auf anstehende Autofahrten und Menschenmassen mit Unruhe. Oder er zeigt sich generell überfordert bei Lärm.

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Beruhigungsmittel für den Hund können helfen, Ihrem Liebling die Angst zu nehmen. Welche Möglichkeiten es dazu gibt und wie Sie Ihrem Vierbeiner langfristig helfen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Vielleicht haben Sie eine Fellnase aus einem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz adoptiert. Dann kann es vorkommen, dass bestimmte Situationen oder Geräusche Erinnerungen triggern. Möglicherweise reagiert Ihr Hund nervös oder zeigt sich ängstlich. Schlimmstenfalls gerät Ihre Fellnase sogar in Panik.

Mit Beruhigungsmitteln für Hunde können Sie Ihrem Schatz die Angst nehmen. Dafür können Sie pflanzliche oder pharmazeutische Mittel einsetzen. Allerdings haben Medikamente nicht nur eine Hauptwirkung, sondern auch Nebenwirkungen. Darum sind diese Mittel nicht zum Dauereinsatz geeignet.

Kurzfristig können Sie angespannte Situationen damit allerdings durchaus entschärfen und Ihre Fellnase entlasten. Auf lange Sicht gesehen ist es allerdings wichtig, dass Sie Ihrem Vierbeiner dabei helfen, seine Ängste zu überwinden. Dabei kann umsichtiges Training helfen. Falls Ihr Liebling ein Trauma erlitten hat, ist es eine gute Idee, einen Tierpsychologen zurate zu ziehen.

Aber auch Ihre eigene Umgangsweise mit stressigen Situationen hat Auswirkungen auf Ihren Vierbeiner. Wenn Sie selbst unter Stress stehen, weil Ihr Tier in bestimmten Situationen Unbehagen empfindet, kann das die Situation für Ihre Fellnase verschlimmern.

Hunde sind überaus sensibel. Die feinfühligen Vierbeiner fangen Ihre Emotionen auf. Versuchen Sie, ruhig und entspannt zu bleiben. Gehen Sie mit Ihrem ängstlichen Tier möglichst „normal“ um. Häufig ist bereits das ein Teil der Lösung.

Warum hat mein Hund Angst?

Angst vor dem Autofahren, vor dem Alleinsein, vor bestimmten Orten oder vor Dunkelheit: Hunde kennen viele Ängste. Ähnlich wie bei Menschen wirken sich Erfahrungen prägend aus.

Erlebnisse hinterlassen Spuren:

  • Unter welchen Bedingungen ist Ihr vierbeiniger Gefährte aufgewachsen? Wurde er womöglich als Welpe zu früh von seiner Mutter getrennt? In dem Fall fehlen ihm wichtige Lernerfahrungen in seiner Sozialisierung. Oder seine Mutter war gestresst und selbst verängstigt. Dann hat sie diese Erfahrungen wahrscheinlich an ihren Nachwuchs weitergegeben. Schlechte Haltungsbedingungen, aber auch die Herkunft von einem Hunde-Vermehrer machen Ihrer Fellnase den Start ins Leben schwer.
  • Eventuell wurde Ihr Vierbeiner in der Vergangenheit von Menschen schlecht behandelt. Misshandlungen und Vernachlässigungen bleiben nicht ohne Folgen.
  • Auch Überforderung kann zur Nervosität führen. Ihr Hund möchte alles richtig machen. Falls Sie sehr ehrgeizig sind und Ihrem Gefährten beim Training oder Hundesport am liebsten vieles gleichzeitig beibringen möchten, nehmen Sie ein wenig Tempo heraus. Vermeiden Sie Stress und Druck. Vermutlich stellen sich die Erfolge dann von selbst ein.
  • Mindestens ebenso schädlich für Ihre Fellnase ist es, nicht beachtet zu werden oder isoliert in einem Zwinger zu sitzen.
  • Eventuell stecken auch Schmerzen hinter den gezeigten Verhaltensauffälligkeiten. Infrage kommen hier Gelenkschmerzen, Schilddrüsenerkrankungen und Probleme des Bewegungsapparats. Aber auch IBD beim Hund, Durchfall oder Verstopfung können dazu beitragen, dass Ihr Liebling ängstlich und nervös wirkt.

Hund Angst

Welche Symptome zeigt ein unruhiger, ängstlicher Hund?

Unruhe, Nervosität, Angst und Panik zeigen sich bei Fellnasen auf unterschiedliche Weise. Hier sind ein paar Beispiele, an denen Sie erkennen können, dass Ihr Hund ängstlich ist oder unter Stress steht:

  • Möglicherweise ist die Muskulatur Ihres Vierbeiners angespannt. Angst und Stress können dazu führen, dass er zittert.
  • Lautäußerungen wie Knurren, Jaulen, Winseln, Heulen oder Kläffen können ebenfalls auf Nervosität und Angst hindeuten.
  • Manche Fellnasen laufen ruhelos durch das Zimmer, andere bewegen sich nicht. Sie erscheinen vor Angst wie gelähmt.
  • Es kommt vor, dass verängstigte Hunde sabbern, sich viel über das Maul lecken oder aber einen trockenen Mund haben.
  • Die Augen sehen häufig zusammengekniffen aus – oder sie sind weit aufgerissen, sodass Sie das Weiße sehen können.
  • Zurückgelegte Ohren sind ebenfalls ein Zeichen von Angst und Stress bei Hunden.
  • Das Maul ist geschlossen, und Ihre Fellnase zieht die Lefzen nach hinten? Auch das sind typische Anzeichen, die auf Stress und Angst hindeuten.

Was ist das beste Beruhigungsmittel für Hunde?

Es gibt pflanzliche und pharmazeutische Beruhigungsmittel für Hunde. Pflanzliche Präparate bekommen Sie rezeptfrei. Dabei handelt es sich beispielsweise um homöopathische Produkte wie Globuli (kleine Kügelchen) oder Bachblüten. Anlaufstelle für Beruhigungsmittel dieser Art ist entweder Ihre Apotheke vor Ort oder eine Online-Apotheke.

Bei pflanzlichen Mitteln gibt es in den meisten Fällen nur wenige oder keine Nebenwirkungen. Das ist ein Vorteil. Dafür brauchen diese Präparate unter Umständen etwas länger, bis die erhoffte Wirkung einsetzt.

Verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel für Ihren Hund bekommen Sie von Ihrem Tierarzt oder mit einem tierärztlichen Rezept ebenfalls aus der Apotheke.

Bitte verwenden Sie keinesfalls eigenmächtig Produkte, die für den menschlichen Bedarf gedacht sind. Vertrauen Sie auf den Rat fachkundiger Tiermediziner. Die Gefahr ist groß, dass Sie Ihrem Liebling mit einer Selbstmedikation mehr schaden, als nutzen.

Welche homöopathischen Beruhigungsmittel gibt es für Hunde?

CBD-Öl

CBD-Öl beziehungsweise Cannabidiol gilt bei vielen Hundehaltern als Geheimtipp. Es soll Krämpfe und Schmerzen lindern, aber auch Ängsten und Unruhe entgegenwirken. Sie bekommen es in praktischen Glaspipettenflaschen, die die Dosierung einfach machen. Am schnellsten wirkt das Beruhigungsmittel beim Hund, wenn Sie das CBD-Öl direkt ins Maul geben. Es wird dann über die Schleimhäute aufgenommen.

Die Dosierung hängt zum einen vom Gewicht Ihres Lieblings ab. Zum anderen kommt es auf die Beschwerden an. Lassen Sie sich dazu am besten von einem Tierheilpraktiker beraten. Oder richten Sie sich nach den Anweisungen des Herstellers. Wichtig ist, auf ein hochwertiges CBD-Öl zu setzen.

Falls Ihr Vierbeiner den Geschmack ablehnt, können Sie das CBD-Öl in einem Leckerchen anbieten. Die meisten Fellnasen lieben Leberwurst. Als Alternative können Sie es auch mit CBD-Snacks mit Hühnchengeschmack versuchen. Diese bekommen Sie im Handel.

Baldrian

Ein weiteres pflanzliches Beruhigungsmittel für Hunde ist Baldrian. Es hilft nachweislich bei Transportstress und Verunsicherung. Bei der richtigen Dosierung kommt es ebenfalls auf die individuelle Situation Ihrer Fellnase an. Eine Rolle spielen das Alter und das Körpergewicht Ihres Hundes, aber auch der Grund für die Angst, Nervosität oder Unruhe.

Baldrian braucht fünf bis sieben Tage, erst dann zeigt sich die beruhigende Wirkung. Falls Sie eine stressreiche Situation erwarten – Silvester, ein lautes Fest, eine anstrengende Autofahrt – geben Sie das Mittel unbedingt rechtzeitig. Nur dann kann der erwünschte Effekt rechtzeitig eintreten.

Allerdings gilt hierbei nicht die Devise „Viel hilft viel“: Falls Sie die Dosierung versehentlich zu hoch ansetzen, könnten sich Unruhe und Nervosität sogar verstärken. Es ist auch keine gute Idee, das Mittel zu lange zu verabreichen. Besprechen Sie den Einsatz am besten vorab mit Ihrem Tierarzt oder Ihrem Tierheilpraktiker.

Beruhigung Hund durch Baldrian

Lavendel

Ein ebenfalls angstlösendes Mittel ist Lavendel: Der Duft wirkt entspannend. Viele Tierhalter nutzen eine Lavendeltinktur zur Abwehr von Parasiten wie Zecken und Flöhen. Allerdings schätzen nicht alle Vierbeiner den intensiven Duft. Machen Sie am besten vor einer Anwendung zunächst einen Test: Mag Ihr Liebling das Lavendel-Aroma?

Für eine erfolgreiche Aromatherapie genügen bereits wenige Tropfen. Ihre Fellnase hat eine hervorragende Nase. Verdünnen Sie das Lavendelöl am besten im Verhältnis von 1:10 mit Sonnenblumenöl. Geben Sie ein bis zwei Tropfen davon auf ein Kissen oder auf die Kuscheldecke.

Wenn Ihr Schatz es sich gemütlich gemacht hat, können Sie Kissen oder Decke einfach neben ihn legen. Auf diese Weise helfen Sie Ihrem Gefährten durch eine laute Silvesternacht. Auch Stunden des Alleinseins können Sie damit abmildern.

Johanniskraut

Menschen schätzen Johanniskraut wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung. Es kann Ängste und Depressionen nicht nur bei Zweibeinern lindern, sondern auch Vierbeinern zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit verhelfen. Besonders in Kombination mit Baldrian kann dieses Kraut eine beachtliche Wirkung erzielen.

Allerdings dürfen Sie die beiden Komponenten – Johanniskraut und Baldrian – keinesfalls mit einem pharmazeutischen Beruhigungsmittel zusammen verabreichen. Dabei besteht die Gefahr von Wechselwirkungen, die schlimmstenfalls sogar tödlich enden können.

Bachblüten

Die speziell aufbereiteten Essenzen werden wegen ihrer harmonisierenden Wirkung geschätzt. Sie können Ihrem Hund bei Überreaktionen, Stress und Unsicherheit zu Ruhe und Ausgeglichenheit verhelfen. Sie eignen sich zur regelmäßigen, auch längerfristigen Gabe. Wichtig ist, dass die Verabreichung täglich passiert. Nur dann zeigen Bachblüten ihre Wirkung.

Am besten stellen Sie eine eigene Mischung zusammen. Dabei kann Sie ein Tierheilpraktiker unterstützen. Sie können die Tropfen passgenau auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes abstimmen.

Am besten eignet sich eine 30ml-Flasche mit Tropfpipette: Geben Sie 20 ml stilles Wasser in das Fläschchen und ergänzen Sie jeweils drei Tropfen Ihrer ausgesuchten Bachblüten.

Falls Ihnen das zu umständlich ist, können Sie Ihre „Notfalltropfen“ auch in der Apotheke zusammenstellen lassen. Weisen Sie sicherheitshalber darauf hin, dass die Bachblüten-Mischung für Ihren Vierbeiner gedacht ist und dass keine Konservierungsmittel eingesetzt werden sollten.

Präparate für Menschen werden in der Regel mit Alkohol oder Essig haltbar gemacht. Beides eignet sich nicht für Tiere.

Geben Sie Ihrem Liebling von nun an täglich viermal vier Tropfen von diesen Notfalltropfen. Sie können Sie über das Futter geben, auf Leckerchen anreichen oder sie auf die Pfötchen oder ins Maul träufeln.

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Wann pharmazeutische Schmerzmittel für Hunde unverzichtbar sind

Manchmal sind allerdings auch pharmazeutische Beruhigungsmittel für Hunde die richtige Wahl. In diesen Fällen wird Ihr Tierarzt Sie beraten und Ihnen geeignete Mittel vorschlagen. Meistens ist das der Fall bei bevorstehenden Operationen, schweren Erkrankungen, intensiven Schmerzen oder sehr stressreichen Situationen.

Im Gegensatz zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln wirken pharmazeutische Präparate sehr schnell. Meistens tritt die erwünschte Wirkung in wenigen Minuten ein. Das ist vorteilhaft. Allerdings gibt es bei Medikamenten zur Beruhigung häufig mehr Nebenwirkungen:

  • Nach der Gabe wirkt Ihr Liebling möglicherweise schläfrig.
  • Bei einer zu langen Einsatzdauer besteht das Risiko einer körperlichen Abhängigkeit.
  • Manche Präparate erhöhen Nervosität und Unruhe oder führen sogar dazu, dass Ihre Fellnase aggressiv wird.

Jedes Medikament wird über die Nieren und/oder die Leber verstoffwechselt. Auch der Magen und der Darm können durch die Einnahme von Beruhigungsmitteln belastet werden. Aus diesen Gründen ist der tierärztliche Rat unverzichtbar.

Schmerzmittel für Hunde zur Beruhigung

Welche Alternativen gibt es für Beruhigungsmittel beim Hund?

Medikamente und pflanzliche Präparate sind nicht die einzige Möglichkeit, um Ihrem vierbeinigen Gefährten dabei zu helfen, seine Ängste zu überwinden. Durch gezielte Übungen lässt sich die Nervosität Ihres Hundes vermutlich ebenfalls lindern.

Dabei können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Legen Sie Trainingszeiten fest. Beispielsweise können Sie einmal pro Woche mit ihrem Vierbeiner üben. 
  2. Führen Sie Ihre Fellnase zum Auto. Streicheln und beruhigen Sie Ihren Liebling. Falls er sehr aufgeregt ist, reicht das für die erste Übungseinheit.
  3. Als Nächstes setzen Sie ihn ins Auto. Größere Tiere springen möglicherweise gleich selbst in den Kofferraum. Bei älteren Tieren hilft eine Rampe. Loben und beruhigen Sie ihn. Geben Sie ihm ein paar Minuten Zeit, sich an das Sitzen im Auto zu gewöhnen.
  4. Dehnen Sie die Minuten nach und nach aus. Abhängig von der Reaktion Ihres Lieblings können Sie langsam bei 2 bis 3 Minuten starten und die Zeit pro Übungseinheit auf bis zu 10 Minuten verlängern. Streicheln und Loben nicht vergessen! Sie können auch Leckerchen einsetzen, wenn Sie möchten.
  5. Starten Sie Ihr Fahrzeug. Wie reagiert Ihre Fellnase? Vielleicht gibt es die Möglichkeit, in der Nähe einen Park anzusteuern und eine spannende Gassi-Runde zu drehen. Oder Sie schließen eine Spieleinheit mit dem Lieblingsspielzeug Ihres Vierbeiners an.

Dahinter steckt der Gedanke, eine angsteinflößende Erfahrung mit einer positiven zu verknüpfen beziehungsweise zu ersetzen. Ihr Hund lernt: Am Ende der Autofahrt machen wir etwas Tolles zusammen.

Was wichtig ist: Bleiben Sie ruhig und geduldig. Ihr Hund braucht für jeden Schritt seine Zeit. Wie lange es dauert, bis seine Nervosität oder Angst besser wird, hängt auch von seinen Vorerfahrungen ab. Bauen Sie möglichst keinen Druck auf. Bleiben Sie entspannt.

Falls Ihr Hund traumatisiert ist und es bei Ihren behutsamen Versuchen nicht vorangeht, könnten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das gilt auch für Angstsituationen, die sich schwer üben lassen.

5 Tipps, um Ihren Hund ohne Beruhigungsmittel zu beruhigen

Klären Sie zunächst ab, ob gesundheitliche Gründe bei Ihrem Hund Nervosität, Stress und Ängste auslösen könnten. Leidet Ihr Hund an einer Blasenentzündung? Auch ein Darmverschluss beim Hund, eine Verstopfung oder blutiger Durchfall beim Hund können entsprechende Symptome hervorrufen.

Mit einer hochwertigen, artgerechten Ernährung sorgen Sie dafür, dass Ihre Fellnase alle wichtigen Nährstoffe bekommt. Uns begeistert das Hundefeuchtfutter von Anifit: Es beinhaltet als Hauptzutat Fleisch – und zwar in Lebensmittelqualität. Ausgewählte Kohlenhydrate ergänzen die Rezeptur.

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Das Futter enthält keine unnötigen Komponenten wie Zucker, Farb- und Konservierungsmittel oder Lockstoffe. Daher ist es auch für Hunde mit Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten geeignet.

Wie Sie Ihrem Hund helfen können:

  • Bleiben Sie bei ihm. Ihre Anwesenheit allein trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits zur Beruhigung bei. 
  • Falls Sie in einer Angstsituation nicht anwesend sein können, kann es helfen, ein getragenes Kleidungsstück in der Nähe Ihrer Fellnase zu platzieren. 
  • Ihr Vierbeiner gerät beim Spazierengehen in Panik? Eventuell hilft in diesem Fall ein spezielles Hunde-Shirt. Es liegt eng am Körper an und sorgt auf diese Weise für einen gewissen Druck. Dadurch fühlt sich Ihre Fellnase beschützt und sicher. 
  • Manchmal führt die Abschirmung von Augen und Ohren zu mehr Ruhe: Mit einem Gehörschutz oder einer Augenbinde schalten Sie visuelle und auditive Reize aus. (Daran sollten Sie Ihren Liebling in Ruhe gewöhnen, damit diese Hilfsmittel im Bedarfsfall auch tatsächlich zu einer Verbesserung der Situation beitragen.)
  • Es gibt Abspielgeräte mit angsteinflößenden Geräuschen wie Feuerwerkslärm, Gewitter, Hundegebell oder Kindergeschrei. Spielen Sie diese Laute regelmäßig ab. Mit der Zeit verlieren sie ihren Schrecken.

Alternative Mittel zur Beruhigung beim Hund

Beruhigungsmittel für den Hund: Fazit

Genau wie Schmerzmittel für den Hund sind auch Beruhigungsmittel für Ihren Vierbeiner nicht zur dauerhaften Anwendung gedacht oder geeignet. Versuchen Sie, der Ursache für Unruhe, Nervosität und Angst auf die Spur zu kommen. Es ist wichtig, das Problem an der Wurzel zu packen.

Mit beruhigenden pflanzlichen oder pharmazeutischen Mitteln können Sie vorübergehend Ruhe in herausfordernde Situationen bringen. Zu einem Dauerzustand sollte die Einnahme von Beruhigungsmittel beim Hund allerdings nicht werden. Bei traumatisierten Vierbeinern ist es ratsam, professionelle Hilfe ins Boot zu holen.

Über die Autorin
Sarah Strahberger ist Hundetrainerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Seit 2015 schreibt Sarah als Fachjournalistin für Hundefutter Tests hochwertige Artikel und nimmt gemeinsam mit ihrer Mischlingshündin Luna verschiedene Hundefutter Sorten unter die Lupe.

Ihre Mission ist es, über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären. Sie möchte Hundebesitzer informieren und sensibilisieren, die Deklaration von Hundefutter aufmerksam zu lesen.
Animal Kingdom Corporation nimmt am Amazon Partnerprogramm teil. Auf den Seiten von Hundefutter Tests werden durch Amazon Werbeanzeigen und Links zur Seite von Amazon eingebunden, hierfür erhält die Betreiberfirma ein Entgelt genannt Werbekostenerstattung.
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