Wie helfen Sie Ihrem Hund bei Zwingerhusten?

Zwingerhusten beim Hund behandeln

Hat Ihr Hund bei anstrengenden Tätigkeiten plötzlich mit trockenem Husten zu kämpfen, hat er sich womöglich mit dem Zwingerhusten infiziert. Dieser gilt als sehr ansteckende Erkrankung der oberen Atemwege und sollte möglichst schnell behandelt werden. 

Spielt Ihr Tier oft mit anderen Hunden, ist es besonders gefährdet. Denn die Erreger verbreiten sich vorrangig durch die Tröpfcheninfektion. Dadurch können sich die Viren beziehungsweise Bakterien auch leicht in Tierheimen, Hundepensionen oder bei Hunde-Sportveranstaltungen ausbreiten. Daneben können allerdings auch schlechte Haltungsbedingungen schuld an dem Ausbruch der Krankheit sein. 

In der Regel kann eine Infektion mit gewöhnlichen Medikamenten behandelt werden, zum Beispiel Hustensaft für Hunde. Auch Hausmittel wie Wasser mit Honig können dazu beitragen, dass es Ihrem Liebling schneller wieder besser geht. Manchmal treten jedoch auch schwere Fälle auf. Dann ist eine Behandlung mit Antibiotikum nötig. Welches die beste Therapie für Ihren Hund ist, entscheidet immer der Tierarzt. 

Wichtig zu wissen ist ebenfalls, dass es eine Impfung gegen Zwingerhusten gibt. Mit dieser können Sie Ihr Tier gut vor einem schweren Verlauf schützen. 

In unserem Artikel verraten wir Ihnen mehr über die Ursachen des Zwingerhustens und an welchen Symptomen Sie diesen erkennen. Darüber hinaus erklären wir Ihnen, wie die Krankheit behandelt wird und wie Sie mittels Impfung einer Infektion vorbeugen können. 

Ursachen für den Zwingerhusten

Zwingerhusten beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. In der Regel wird die Krankheit durch Bakterien oder Viren übertragen. Durch Husten, Niesen oder gegenseitiges Beschnuppern haben diese leichtes Spiel. Ebenso lauern die Erreger an öffentlichen Wassernäpfen oder am Spielzeug anderer Tiere. Je häufiger Kontakt Ihr Haustier zu anderen Hunden hat, desto größer ist das Ansteckungsrisiko. 

Doch aufgepasst: Auch Hunde und Katzen können sich gegenseitig anstecken!

Hat sich Ihr Tier mit dem Virus infiziert, besiedelt dieses seine Bronchien. Bakterien können dann eine weitere Infektion hervorrufen. Die Ansteckung passiert sehr einfach. Das liegt auch daran, dass infizierte Tiere eine lange Zeit ansteckend sind. Erst eine Woche, nachdem ihr Hund wieder symptomfrei ist, geht von ihm keine Ansteckungsgefahr mehr aus. Hunde in Zwingern, Tierpensionen oder anderen Orten, an denen viele Tiere eng beieinander leben, sind daher besonders gefährdet. 

Neben Viren und Bakterien gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die Ursachen für die Erkrankung sein können.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • unzureichende Hygiene
  • schlechte Ernährung
  • Stress (körperlich oder psychisch)
  • schlechte Haltungsbedingungen.

Achten Sie daher darauf, dass ihr Hund gesund bleibt und keine Abwehrschwäche entwickelt. Bei Wurmbefall sollten Sie schnellstmöglich Wurmkuren beim Hund durchführen. Anderenfalls kann eine weitere Erkrankung eine doppelte Belastung für Ihren Vierbeiner darstellen und den Heilungsprozess verzögern. Das gilt auch dann, wenn Ihr Haustier schon älter ist oder aus einem anderen Grund ein geschwächtes Immunsystem hat. 

Ebenso ist es wichtig, einer Mangelernährung vorzubeugen. Mit dem qualitativ hochwertigen Hundefutter von Anifit schaffen Sie gute Voraussetzungen dafür, dass Ihr Haustier vital und gesund bleibt. Denn eine vollwertige Ernährung ist nicht nur für Menschen, sondern ebenso für Tiere wichtig. Alle Anifit-Produkte werden in Schweden produziert, besitzen Lebensmittelqualität und sind frei von Fettzugaben. Die natürlichen Rohstoffe schmecken Ihrem Tier nicht nur, sondern liefern ihm zugleich wichtige Nährstoffe.

Zwingerhusten: Häufige Symptome

Der Name der Krankheit spricht bereits ein Hauptsymptom an: Husten. Dieser wirkt oftmals hart und krampfig. Hinzu kommen manchmal ein Würgereiz und Atembeschwerden. Besonders häufig treten die Beschwerden auf, wenn der Hund gerade sehr aktiv ist. Der Grund: In diesen Situationen wird Druck auf die Luftröhre ausgeübt. Ihr Hund ist während der Krankheit folglich auch weniger belastbar.

Des Weiteren können eine laufende Nase, Fieber, Appetitlosigkeit, Entzündungen im Rachen und eine Bindehautentzündung auftreten. Bei einer Sekundärinfektion verlaufen diese Symptome schwerer. 

Wenn Sie glauben, dass Ihr Hund an Zwingerhusten leidet, sollten Sie immer einen Tierarzt aufsuchen. Dieser untersucht Ihren Hund und stellt fest, ob wirklich ein Zwingerhusten vorliegt. Andere Krankheiten, beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen bei Hunden, können auf diese Weise ausgeschlossen werden.

In unsicheren oder komplizierten Fällen macht der Tierarzt einen Abstrich. Durch diesen werden die genauen Erreger sichtbar. Häufige Viren sind etwa das Canine Herpes-Virus (CHV) und das Canine Para-Influenza-Virus (CPIV). Nachdem bekannt ist, um welchen Virus- oder Bakterientyp es sich handelt, kann der Arzt gezielt Medikamente verschreiben. Denn nicht immer ist es beispielsweise notwendig, den Zwingerhusten mit Antibiotika zu behandeln.

Tritt nach einer Woche keine Besserung ein oder verschlechtern sich die Symptome, ist ein weiterer Besuch beim Tierarzt fällig. Dieser kann eine Blutuntersuchung durchführen sowie Herz und Lunge röntgen. Darüber hinaus kann er weitere Medikamente verschreiben.

Zwingerhusten Hund

Die Behandlung von Zwingerhusten

Welches die richtige Therapie für Ihr Haustier ist, ist stets abhängig vom Schweregrad der Krankheit. Bisher gibt es noch kein Medikament, das speziell beim Zwingerhusten verabreicht wird. Aus diesem Grund verschreibt der Tierarzt Hustensaft sowie fieber- und abwehrstärkende Medikamente. 

Muss Ihr Hund Antibiotika nehmen, sollten Sie sich unbedingt an die genauen Anweisungen halten und die Behandlung nicht vorzeitig beenden, weil es Ihrem Tier wieder besser geht. Die Krankheit kann dann erneut zurückkommen und das Antibiotikum wirkungslos sein. Deswegen sollten Kuren mit Antibiotika immer bis zum Schluss genommen werden.

Natürlich können Sie Ihren Hund mit Hausmitteln bei Zwingerhusten unterstützen.

Hierfür eignet sich Folgendes:

  • Honig: Menschen trinken oft warme Milch mit Honig, wenn sie Halsschmerzen haben. Für Ihr Tier können Sie einen Teelöffel der süßen Speise mit Wasser und einem Teelöffel Zitronensaft vermischen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt jedoch vorher ab, ob und wie oft Sie die Mischung Ihrem Haustier geben dürfen! Dies ist je nach Hund unterschiedlich. 
  • Schwarzkümmelöl für Hunde: Schwarzkümmelöl wird nachgesagt, dass es Entzündungen lindern kann. Ihrem Hund können Sie bei Bedarf etwas davon ins Essen mischen – jedoch nicht öfter als zweimal pro Woche! 
  • Inhalieren: Die Inhalation einer Kochsalzlösung kann den Heilungsprozess unterstützen. Fragen Sie am besten Ihren Tierarzt nach dem idealen Mischungsverhältnis. Zudem sorgt ein Luftbefeuchter im Raum für ein angenehmes Klima.
  • Ruhe: Geben Sie Ihrem Hund ausreichend Gelegenheit, sich zu erholen. Vermeiden Sie Stress und richten Sie ihm einen kuscheligen Ruheplatz ein. Für wildes Toben ist wieder genug Zeit, wenn Ihr Hund gesund ist.
  • Nahrung: Damit Ihr geliebtes Haustier wieder zu Kräften kommt, ist vollwertige Nahrung unerlässlich. Tun Sie Ihrem Hund mit dem hochwertigen Anifit Hundefutter etwas Gutes. Dieses enthält ausgezeichnete Inhaltsstoffe in Lebensmittelqualität.

Vorsorge mittels Impfung

Damit Ihr tierischer Liebling gar nicht erst am Zwingerhusten erkrankt, sollten Sie ihn regelmäßig dagegen impfen lassen. Die Impfung ist keine Pflicht. Sie ist allerdings insbesondere dann sinnvoll, wenn Ihr Tier oft mit anderen Hunden spielt oder in Hundepensionen ist. Ebenso empfiehlt sich die Impfung, wenn Sie an Hundesportveranstaltungen teilnehmen. 

Die Impfung erfolgt nicht mittels Spritze, sondern durch Nasentropfen. Diese werden direkt auf Nasenschleimhaut gegeben. Bereits ab einem Alter von acht Wochen ist die Gabe der ersten Dosis möglich. Anschließend beziehungsweise nach der ersten Impfung sollte diese jährlich aufgefrischt werden. Auf diese Weise schützen Sie Ihr Haustier vor einer gefährlichen Infektion!

Lassen Sie Ihr Tier impfen, haben Sie die Wahl zwischen zwei verschiedenen Impfstoffen: den Impfstoff gegen den Erreger Bordetella bronchiseptica sowie gegen das Para-Influenza-Virus. Bei Ersterem handelt es sich um einen bakteriellen Erreger. Besprechen Sie mit dem Tierarzt, welchen Stoff gegen die hochansteckende Krankheit er empfiehlt. 

Da die Inkubationszeit des Zwingerhustens bis zu dreißig Tagen dauern kann, ist es nahezu unmöglich, Ihren Hund von allen infizierten Tieren fernzuhalten. Eine Impfung bietet daher den besten Schutz! Sie kostet um die 50 Euro, ist dabei jedoch oftmals Teil einer Sechsfach-Impfung. Eine medizinische Behandlung im Krankheitsfall ist mit Sicherheit teurer. 

Mit dem Zwingerhusten bei einem Hund ist nicht zu spaßen. Durch eine gute Behandlung Ihres Tieres sowie eine Impfung können Sie jedoch eine umfangreiche Vorsorge treffen. Unser angebotenes Hundefutter von Anifit trägt überdies dazu bei, dass Ihr Tier gesund bleibt.

Testen Sie unser hochwertiges Hundefutter und sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund ein langes und glückliches Hundeleben führen kann.

Über die Autorin
Sarah Strahberger ist Hundetrainerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Seit 2015 schreibt Sarah als Fachjournalistin für Hundefutter Tests hochwertige Artikel und nimmt gemeinsam mit ihrer Mischlingshündin Luna verschiedene Hundefutter Sorten unter die Lupe.

Ihre Mission ist es, über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären. Sie möchte Hundebesitzer informieren und sensibilisieren, die Deklaration von Hundefutter aufmerksam zu lesen.
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