Futterregeln: Ernährung eines älteren Hundes

Schneller als man oftmals denkt kommen auch Hunde erst in ihre so genannten besten Jahre und danach werden sie zu Senioren. Man will es zwar oftmals nicht wahr haben wie schnell die Zeit mit unserem Liebling vergangen ist und weiterhin vergeht, doch ab dem achten Lebensjahr gibt es einige Regeln zu beachten, damit unser geliebtes Haustier auch sein Seniorenleben genießen kann.

Check Up beim Tierarzt

Alters-Checkup des Hundes

Um mögliche Probleme im Vorfeld auszuloten führen viele Tierärzte einen speziellen Alters-Check durch. Diese Untersuchung dauert nicht lange, doch Sie sollten diesen Test in jedem Fall machen lassen. Zu diesem Test gehören folgende Untersuchungsmerkmale:

• Allgemeinuntersuchung
• Überprüfung des Seh – und Hörvermögens
• Untersuchung des Bewegungsapparates (Probelauf im Freien)
Abhören von Herz und Lunge zur Kreislaufkontrolle nach Bewegung sowie in Ruhe
• eventuell danach EKG
• Blut- und Harnuntersuchung
• Neurologische Untersuchung: Prüfen der Sensibilität sowie der Reflexe.
• Bereitstellung des Impfpasses
• Halten Sie Ihren Hund möglichst bis zur Untersuchung ruhig, damit er nicht angespannt in diese hineingeht. Lassen Sie ihn nicht mit anderen Hunden herumtollen!

Der Tierarzt dokumentiert die Ergebnisse nach einem festen Schema, sodass er Veränderungen sofort ersehen kann. Falls eine Behandlung notwendig erscheint, wird er diese frühzeitig erkennen können. Das wäre der erste Schritt hin zu einem guten Start ins „Rentenalter“.

 

Woran erkennt man eigentlich einen alten Hund?

Dunkle Hunde beginnen um die Schnauze herum zu ergrauen (daher auch der Ausdruck „Graue Schnauzen“).
Das Bindegewebe lässt nach, sodass sich die Figur zu einem Hängebauch entwickeln kann, deshalb ist oftmals ein Futterwechsel angeraten, dazu später mehr.
Das Fell im Rücken- und Flankenbereich wirkt etwas schütter. Die Hunde werden ruhiger, bewegen sich weniger, oftmals leiden sie unter schmerzhafter Arthrose, welche heute jedoch gut behandelbar ist. Da sie sich weniger bewegen, funktioniert natürlich auch der Darm nicht mehr so gut. Alles in allem lässt es Ihr Liebling ruhiger angehen.

Hund eim Alter - Die graue Schnauze

Hundejahre in Menschenjahren

Vorab gesagt, größere Hunde werden leider nicht so alt wie ein kleiner Hund (bis ca. 10 kg).Ein kleiner Hund kann bis zu 16 Hundejahre erleben, was einem biblischen Menschenalter von ca. 120 Jahren entspricht. Die alte Regel 7 Menschenjahre gleich 7 Hundejahre gilt heute nicht mehr. Heute rechnet man folgendermaßen:

  • 12 Monate (Hund) = 17 bis 19 Menschenjahre
  • 5 Hundejahre = 33 bis 38 Menschenjahre
  • 10 Jahre = 60 bis 65 Menschenjahre
  • 15 Hundejahre = 85 bis 90 Menschenjahre

Wie wir finden ein doch recht stattliches Alter.

Ein mittelgroßer Hund wird ca. acht Hundejahre alt, was ca. fünfundsiebzig Menschenjahre entspricht. Da jedoch bei größeren Hunden viele Gelenkprobleme im Alter hervortreten, ist die Altersschwäche ausgeprägter als beispielsweise bei einem Dachshund. Der endgültige Abschied von unseren Freunden kommt bei großen Rassen leider etwas früher als wir es gern hätten.
Immerhin, über viele Jahre waren unsere Hunde ob groß und klein treue Begleiter, haben uns geliebt ohne abzuwägen oder lange zu überlegen, wie wir Menschen dies gern tun, und wir haben unseren kleinen Gesellen der uns so sehr ans Herz gewachsen war und ist mit größtmöglicher Liebe und Freude umsorgt.

Hund und Mensch im Alter

Das Leben des alten Hundes angenehmer machen

Begehen Sie jedoch, auch wenn es schwer fällt, nicht den Fehler ihren Hund im Herbst seines Lebens zu verhätscheln. So manches Zipperlein wird er schon mit sich selbst ausmachen und braucht nicht die Hilfe seines Menschen.
Wenn er sie braucht, wird er es Ihnen auf Hundeart sagen. Viele Erkrankungen die früher zum Tode geführt haben, sind heute heilbar oder zumindest mit Physiotherapie erträglicher zu gestalten. Die Medikation für Hunde ist in den letzten Jahren um ein Vielfaches besser geworden, und somit braucht auch ein Hund im Alter nicht zu leiden.
Gegen Beschwerden wie Arthrose, Dackellähmung u.a. gibt es mittlerweile sehr gute physiotherapeutischen Übungen, Rollwagen (bei Lähmungen). Zudem hilft eine artgerechte Ernährung bei Nierenerkrankungen oder Fettleibigkeit. Es hat sich in den letzten Jahren auf dem Hundefuttermarkt und den angrenzenden Bereichen wie Physiotherapie vieles getan. Achten Sie vor allem auf die Pflege der Zähne im Alter.

Ein älterer Hund bedarf nun einmal besonderer Pflege, doch lassen Sie ihn spüren, dass er für Sie zum »alten Eisen« gehört. Ein Hund kann bis ins hohe Alter hinein mit seinem Begleiter lange Spaziergänge unternehmen (bitte nicht unbedingt in Gluthitze), er spielt auch mit fünfzehn Jahren noch gern Ballspiele – was er überhaupt nicht leiden kann, ist, wenn man sich nicht mit ihm beschäftigt. Dann erst wird er träge und faul. Spielt man mit ihm und lässt ihn auch von der Leine wird er noch lange der lustige Geselle bleiben, den wir in jungen Jahren in ihm gesehen haben.

Übrigens: Es gibt spezielle Spielgruppen für ältere Hunde – einfach mal ins Internet schauen unter »Graue Schnauzen«, dort finden Sie Hinweise auf andere Websites.

Ihr Hund mag alt sein – er selbst spürt davon zwar auch etwas, doch er würde es nie so ernst nehmen. Wenn er ausruhen möchte, dann tut er das. Und der ältere Hund, wenn er nicht mehr so gut sehen kann, ersetzt dieses Handicap durch ein anderes Sinnesorgan. Von großer Bedeutung ist allerdings die altersgerechte Fütterung. Da manche Hunde zur Fettsucht neigen, wäre es gut generell einen Fastentag einzulegen. Dagegen gibt es auch nichts einzuwenden. Nur was gelten sonst für Fütterungsregeln?

 

Fütterungsregeln für alte Hunde

Ältere Hunde haben andere Ernährungsbedürfnisse als ihre jüngeren Artgenossen. Der Stoffwechsel des Hundes verändert mit jedem Jahr, in dem der Hund älter wird, und wir können durch eine diätetische Ernährung viel dazu beitragen, dass unsere Hunde auch im höheren Alter noch gesund bleiben. Eine erhöhte Gabe von Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren ist wünschenswert. Beispielsweise mit natürlcihen Nahrungsergänzungsmitteln wie Bierhefe.

 

Altersspeck verhindern

Um eine Futterumstellung werden Sie meist nicht herumkommen. Ein geeignetes Futter für Hundesenioren enthält in der Regel weniger Fett, viele tierische Bestandteile und mehr Ballaststoffe. Weniger pflanzliche Füllstoffe sind zudem förderlich, den mit denen wird der Hund nur unnötig belastet und diese Füllstoffe liefern keine nennenswerten Nährstoffe. Verzichten Sie am besten auf Trockenfutter. Hier sind oftmals zu viele Füllstoffe enthalten und die wertvollen Nährstoffe nur chemisch hinzugesetzt. Zudem belasten eventuell die enthaltenen Konservierungsstoffe den älteren Vierbeiner nur zusätzlich.

Dicke Hunde im Alter

Die Futterration keinesfalls halbieren

Da der ältere Hund sich weniger bewegt, benötigt er allgemein auch weniger Kalorien. Dennoch sollte man nun nicht den Inhalt des Napfes einfach halbieren, dafür ist eine altersgerechte Ernährung wesentlich gesünder. Wenn Sie Ihren Hund auf Diät setzen, bedenken Sie bitte Folgendes: So bekommt er auch weniger der für ihn nun lebenswichtigen Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren und dies kann nicht im Interesse des Hundes liegen.

Nun ist allgemein bekannt, dass Übergewicht bei älteren Hunden weit verbreitet ist, häufig hört man jedoch von Hundehaltern dass dies doch gar nicht so gravierend sei, immerhin wäre der Mensch ja im Alter auch etwas untersetzter. Dem mag so sein, doch Achtung: Jedes Kilo was unser Freund auf die Waage bringt, trägt zu schmerzenden arthritischen Erkrankungen bei. Die Nieren müssen mehr arbeiten, Leber und Herz ebenfalls. Also achten Sie bei Ihrem Hund auf das Gewicht!

 

Seniorfutter – hilfreiche Ergänzung

Gutes Seniorfutter zeichnet sich durch eine Extragabe von B-Vitaminen und Zink aus. Ballaststoffreiche Ernährung ist ebenfalls von Wichtigkeit, da der Darm hierdurch einer Stärkung unterzogen wird. Wenn Sie schon ein gutes Nassfutter haben, können Sie es für das Alter Ihres Hundes auch einfach gezielt mit Anifit Bierhefe und Chorella ergänzen.

Das Mittel besteht aus natürlicher Bierhefe, enthält die Vitamine B1, B2, B5, B6 PP, B12 und Biotin sowie viele Aminosäuren und Spurenelemente die gezielt Mangelzustände ausgleichen. Auch bei minderwertiger Ernährung oder vor Operationen ist das Mittel sehr empfehlenswert. Ältere Hunde bewahrt es zudem vor einem trägen Darm und einer Unterversorgung an Nährstoffen. Bierhefe kann dieses Defizit gut bis sehr gut ausgleichen. Bierhefe ist die reichste und natürlichste Quelle an B-Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen.

-> Bierhefe oder andere Nahrungsergänzungsmittel zufüttern

 

Fütterungsregel – Gelenke geschmeidig erhalten

Gelenkverschleiß ist leider bei älteren Hunden ein grundsätzliches Problem. Artgerechtes Hundefutter bzw. Ergänzungsfutter zu finden kann einiges dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und weitere Verschleißerscheinungen  in den Gelenken zu verlangsamen.

Empfehlenswert wäre hier Provital Gelenk-Fit, welches Ihrem Hund sehr viel an gesunder Gelenkschmiere zuführt und dadurch die Gelenke widerstandsfähiger macht. Gelenkverschleiß muss nicht unbedingt sein. Der in Provital Gelenk-Fit enthaltene Grünlippenmuschelextrakt, Weihrauch sowie Kurkuma sind exzellente Helfer, denn sie bauen die Gelenkknorpel schonend wieder auf.

Tipp: Sie müssen sich nicht davor scheuen, Ihrem Hund Schmerzmittel zu verabreichen. Akute, schmerzhafte Arthroseschübe zu verarbeiten fällt einem Hund, der seinen Schmerzen nicht mitteilen kann, oftmals nicht leicht. Ein entzündungshemmendes Schmerzmittel (NSAID) kann dem Hund in akuten Phasen helfen, die quälenden Schmerzen besser zu ertragen. Zögern Sie also nicht zu einem Schmerzmittel zu greifen, wenn Ihr Hund fiept oder anderswie auf seine Schmerzen aufmerksam macht. Ein Tierarzt Ihres Vertrauens wird Ihnen das Mittel der Wahl an die Hand geben.

  • Nassfutter für mehr Flüssigkeit im Hundekörper
  • Ggf. Nahrungsergänzungsmittel

Für gesunde Gelenke hat sich das Anifit Gelenk-Fit oder ähnliche Produkte auf Naturbasis sehr bewährt. Es enthält außer Grünlippmuschelpulver auch Weidenrinde, Brennnesselblätter, Mangan, Selen, verschiedene Sulfate und wird eingesetzt um Gelenke, Gelenkknorpel gut zu schmieren. Dies sind sehr bewährte Zusatzpräparate dass bei Gelenkbeschwerden, Arthrose und Hüftdysplasie. Es muss nicht immer gleich Chemie sein!

Hunde am Meer die spielen - fit im Alter

Die Muskeln erhalten

Für die Erhaltung der Muskeln ist eine gesunde Ernährung mit tierischen Proteinen zu empfehlen. Zusätzliche können diese auch durch die oben genannten Präparate ebenfalls unterstützt werden. Dafür gibt es verschiedene Anbieter auf dem Markt.

Eine sinnvolle Fütterung sowie Zufütterung ist für den älteren Hund wichtig. Bewegt sich der Hund weniger, werden natürlich auch die Muskeln schwächer, alte Hunde kommen beim laufen oder aufstehen gelegentlich in das Schwanken. Ältere Hunde spüren Gelenkschmerzen, sie Ergrauen und die Knochen werden spröde, die Gefäßwände verkalken. Fragen Sie Ihren Tierarzt, welches Mittel der Wahl Sie hier geben können. Bewegungsunlust verspürt ein Hund nur, wenn er unter starker Arthrose leidet oder Rückenprobleme hat, ansonsten wird Ihnen jeder Hund bis ins hohe Alter gern bei einem Spaziergang ein treuer Gefährte sein.

Damit er dieses noch lange kann, gilt es ein gutes Hundefutter zu finden. Dieses sollte leicht verdauliches tierisches Eiweiß und reichlich essenziellen Aminosäuren enthalten. Das tierische Eiweiß schont, im Vergleich zu pflanzlichen Eiweißen, den Darm. In der Regel kommen Blähungen von zu vielen pflanzlichen Komponenten in der Tiernahrung, dies sollte vermieden werden. Suchen Sie am besten nach einem Futter mit einer durchsichtigen Deklaration wie beispielsweise Anifit oder Rocco.

Ihr Hunde sollte viel Trinken, damit die Nieren des Tieres gesund bleiben. Dies ist von hoher Wichtigkeit, damit der alte Hund nicht austrocknet – trinkt er nicht sehr viel können Sie auch sein Trockenfutter mit Wasser vermengen. Oftmals nehmen es ältere Tiere recht gern so.

  • Futter mit tierischen Proteinen (hoher Fleischanteil) bevorzugen
  • Achtung: Hoher Proteingehalt nicht Aussagekräftig, könnte auch viel pflanzliches Protein sein

 

Fütterungsregeln die Nieren und Leber entlasten

Es ist wichtig eine hochwertige Eiweißquelle im Futter zu haben, damit die Nieren und Leber nicht so stark belastet werden. Der Proteingehalt auf der Verpackung gibt leider keine zuverlässige Aussage über die enthaltene Qualität des Eiweißes.

Tipp: Sollte Ihr Hund nach Urin riechen, kann das auf eine Nierenschwäche hindeuten. Da der alte Vierbeiner bei Nierenerkrankungen sehr viel Wasser zu sich nimmt und dadurch recht viel Urin rauslassen muss, wird eine Nierenerkrankung häufig mit einer Inkontinenz verwechselt, was nicht richtig ist.

  • Auf zu viele pflanzliche Proteine verzichten
  • Trockenfutter mit Wasser vermengen
  • Trinkwasser immer zur Verfügung stellen
  • Nierenschwäche nicht mit Inkontinenz verwechseln

 

Die Zähne pflegen

Zahnstein ist ein großes Problem, nicht nur bei alten Hunden. Trockenfutter verursacht oftmals einen nicht gerade förderlichen pH Wert und ist somit eine mitursache für Zahnstein. Hier kann es, gerade auch dem Flüssigkeitshaushalt des Hundes zuliebe, ratsam sein auf ein hochwertiges Nassfutter umzustellen. Zudem kann der Hund Schmerzen beim Fressen von Trockenfutter haben und das sollten wir ihm nicht zumuten.

  • Trockenfutter reibt nicht den Zahnstein ab
  • Trockenfutter begünstigt Zahnstein eher durch einen schlechteren pH Wert im Maul

Ist zu viel Zahnstein vorhanden, wird dem Hund unter Vollnarkose dieser entfernt damit die Zahngesundheit lange erhalten bleibt. Denken Sie auch daran, dass Zahngesundheit gleich Allgemeingesundheit bedeutet. Entzündungen im Maulbereich sollten Sie gar nicht erst aufkommen lassen. Oftmals sind sie auch ein Hinweis auf eine nicht intakte Darmflora. Hier kann es schon hilfreich sein auf ein zusatzstofffreies Hundefutter umzusteigen.

Pflege von Hunden im Alter

Allgemeine Pflegetipps

Wenn wir davon ausgehen dass wir allein durch eine altersgerechte Fütterung viel für das Wohlbefinden unseres Hundes beitragen können, so ist auch die Pflege der Krallen und des Haarkleides für den Racker eine wahre Wohltat. Was wir ihm in jungen Jahren zugedacht haben, sollten wir ihn im Seniorenalter ebenfalls nicht verwehren.

Der alternde Hund bedarf einer besonders sorgfältigen Pflege, zu der sowohl das regelmäßige Bürsten des Fells, die Pflege der Augen und Ohren, des Afters und das Befreien der Zähne vom Zahnstein gehört – natürlich ebenfalls die Krallenpflege (s. oben). Auch das Lager unseres Hausgenossen sollte in gewissen Zeitabständen gereinigt und desinfiziert werden. Bewährt haben sich hier Körbchen die man in die Waschmaschine stecken kann. Bei 60° waschen und fertig.

Denken Sie auch daran im Winter Fettsalbe bereitzuhalten, die Unterseiten der Ballen reißen sehr schnell ein und das tut dem Hund sehr weh. Auch ein warmer Mantel ist nun vielleicht angeraten, wenn Ihr Hund friert – auch ein alter Mensch friert leichter als ein junger. All das muss man ausprobieren – Pflicht ist lediglich eine gute Fettsalbe für die Ballen.

Achten Sie immer – in allen Lebensphasen des Hundes – darauf, dass er sich wohl fühlt, dass die Augen glänzen und das ihr Liebling einen fitten und gesunden Eindruck macht. Hieraus ist schon vieles zu ersehen, auch die Schutzimpfungen sind im Alter von hoher Wichtigkeit, da ein alter Hund empfindlicher gegen Infektionskrankheiten wird.
Beherzigen Sie all diese Tipps, sollte ihre Fellnase auch im Alter ein gutes Leben haben.

14 Comments
  1. Reply
    Tanja 19. September 2017 at 12:40

    Die Futterregeln für einen älteren Hund sagen also aus, dass man Übergewicht vermeiden, die Gelenke geschmeidig und die Muskeln sowieso erhalten soll. Ich frage mich: Soll man das nicht immer? Ich habe erst ein paar Jahre zu spät erfahren, dass mein Hund angeblich ein Senior ist. Er müsste schon seit Jahren Hundefutter „Senior“ bekommen. Aber er vermisst es nicht, man merkt ihm sein Alter auch nicht an, deswegen machen wir weiter wie bisher.

    Es erschreckt mich auch, wie kurz die Lebenserwartung für große Hunde angegeben wird. Gut, dass das nicht zu stimmen scheint, denn es gibt viele Hunde, auch größere, die deutlich älter werden.
    Allerdings sind das meist Mischlingshunde. Vielleicht haben wir es mit der übertrienbenen Zucht von Rassehunden und schlechtem Hundefutter geschafft, die Lebenserwartung unserer Fellnasenn zu halbieren. Na Bravo.

  2. Reply
    Tamina 8. Oktober 2017 at 18:47

    Das Gelenk-Fit hört sich halbwegs brauchbar an, allerdings frage ich mich, um was es sich bei den „pflanzlichen Nebenerzeugnissen“ handelt. Den Alterscheck für Hunde finde ich auch sinnvoll, das werden wir demnächst mal angehen. Unsere Tierarztpraxis hat immer wieder Aktionen für einen ermäßigten „Senioren-Check“. Ich finde es generell wichtig, schon frühzeitig ein Blutbild zu nehmen, wenn es dem Hund gut geht. So hat man später gute Vergleichswerte, wenn etwas anstehen sollte.

  3. Reply
    Kerstin Lange 13. Oktober 2017 at 12:14

    Unser Hund ist nun auch ein Senior, mit 11 Jahren merkt man jetzt auch, dass Sie alles ein wenig langsamer angehen lässt, außer ihre Spaziergänge, die sie noch immer mit viel Elan bewältigt. Ich habe sie jetzt zu einem Alterscheck angemeldet.
    Vor allem muss man darauf achten, dass die Zähne gesund bleiben, da hat unsere Puppe sehr drunter zu leiden gehabt, und sie musste leider auch einige lassen. Doch jetzt ist es gut, dafür hat sie jetzt überall Warzen bekommen. Vielleicht weiß jemand, wie man die bei Hunden wegbekommt.

    • Reply
      Sonja S. 12. Februar 2018 at 18:41

      So ein Alterscheck ist nicht das Schlechteste, werden wir demnächst auch wieder machen lassen. Die Zähne sind bei unserer immer noch super, nur ein Zahn ist mal abgebrochen, und der Rest wurde während einer ohnehin vorgesehenen OP gezogen. Die Ernährung für ältere Hunde spielt hier natürlich auch eine große Rolle für die Zahngesundheit. Falls da immer noch Probleme bestehen, würde ich evtl. an dieser Stelle optimieren. Was Warzen angeht, würde ich einfach beim nächsten Check den Tierarzt fragen oder wenn sie sich verändern zeitnah vorstellig werden.

  4. Reply
    Tamara 19. Oktober 2017 at 20:27

    Meine Hündin ist jetzt fast 12 Jahre alt. Sie ist eine große schwarze ( mittlerweile etwas grau )Podenco – Mali Mix Hündin. Sie ist sehr fit für ihr alter! Sie bekommt das “Wolf of Wilderness“ Futter. Hin und wieder mache ich mit ihr eine Stoffwechsel Kräuter Kur die ihr sehr gut tut. Für ihre doch schmerzhaften Athrose schübe habe ich einen Entzündshemmer den sie vom Magen her gut verträgt. Gegen Sodbrennen bekommt sie grüne Heilerde… ich denke ich habe alles richtig gemacht! Ihr macht von der Vitalität und Fitness so.schnell keiner was vor !! Sie ist ein Goldstück und mein Seelenhund 🙂

    • Reply
      Titia 19. Februar 2018 at 19:25

      Liebe Tamara, wasfür ein Entzündungshememer ist das, bitte, den Du gegen die Arthrose nimmst?
      Und wie verläuft die Stoffwechselkräuter-Kur genau. Dank Dir für Deine Antwort.
      Grüße von Titia.

      • Reply
        Christine Gerlach 13. Mai 2018 at 20:32

        Hallo Titia, ich bin zwar nicht Tamara, aber was Stoffwechselkräuter-Kuren angeht, würde ich mich an einen auf Kräuterheilkunde (Phytotherapie) spezialisierten Tierheilpraktiker wenden. Hier gibt es gerade bei den schon älteren Hunden ja meist diverse individuelle Punkte, die man hierbei beachten sollte für einen maximalen Erfolg ohne ggf. unnötige Nebenwirkungen. Unsere Hündin hat Spondylose und bekommt bei Schüben Novalgin, was sie super verträgt und bisher zum Glück ausgereicht hat. Ansonsten hat sie bisher auch Metacam vertragen, das würden wir aber nur nehmen, wenn das Novalgin nicht ausreicht. Bei der Ernährung ältere Hunde würde ich generell auch soweit nötig auf Nahrungsergänzung setzen. Bei uns gibt es Hüft- und Gelenktabletten von PetAmazed sowie einen Vitamin B-Komplex. Wird mit etwas Frischkäse tadellos gefressen 🙂 Ansonsten geben wir etwas aufgeweichte Karotten (Olewo Pellets) mit Grünlippmuschelmehl, hochwertigem Wildlachsöl (Lunderland) und kurweise Hagebuttenpulver und/oder Hundehanf.

        • Christine Gerlach 21. Mai 2018 at 10:33

          PS: bei den diversen Gelenkmittelchen ist mir persönlich wichtig, dass keine Schmerzmittel wie Teufelskralle und Co enthalten sind. Diese können bei Dauergabe durchaus auch auf den Magen schlagen, und bei unserer Hündin sind sie nicht notwendig. Falls dies doch nötig sein sollte, würde ich es mit dem Tierarzt absprechen und ggf. nach einem Magenschutz fragen.

  5. Reply
    Lotta 22. Oktober 2017 at 14:02

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ernährung des älteren Hundes sich so dramatisch von der eines jüngeren unterschiedet. In der Natur gibt es auch keine Futteralternativen für alte Hunde oder Wölfe. Aber vielleicht täusche ich mich da ja. Habt vielleicht vor, auch mal einen Senior Hundefutter Test zu machen?

    • Reply
      Darko 11. November 2017 at 17:16

      Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass sich die Ernährung des älteren Hundes in gewisser Weise von der von jüngeren Hunden unterscheidet. „In der Natur“ ist irrelevant, schließlich überlasse ich meinen Hund auch nicht „der Natur“, auf dass er sich nach eigenem Gutdünken Bewegung verschaffe, Beutetiere reiße und sich eine passende Behausung suche 😉 „Artspezifisch optimal“ sollte da doch eher im Vordergrund stehen als „Natur pur“. Ein Wolf hat in freier Wildbahn eine Lebenserwartung von etwa 5-6 Jahren, da stellt sich die Frage nach „Seniorenkost“ schon mal gar nicht. Und ein Wolf, dem schon die meisten Zähne fehlen, der wird wohl irgendwann verhungern, statt seniorengerechtes Futter vorgesetzt zu bekommen. Alte Wölfe (in Gefangenschaft bringen sie es auf bis zu 16-17 Jahre) gibt es in freier Wildbahn nicht so zahlreich, die sterben meist vorher 😉

      In dem Punkt unterscheiden sich die einzelnen Säugetiere, zu denen auch der Mensch gehört, nicht so sehr – eine geringere Kaloriendichte bzw. höhere Mikronährstoffdichte sowie ein höherer Bedarf an bestimmten einzelnen Nährstoffen ist da völlig normal. Sicher wird ein Hund nicht gleich sterben, wenn er kein Seniorenfutter im Alter bekommt, und je nach Futtersorte ist ein spezifisches Seniorenfutter auch nicht zwingend nötig. Trotzdem sollte man sich aber Gedanken darüber machen, was ein in die Jahre gekommener Hund jetzt braucht, wenn einem seine optimale Gesundheit am Herzen liegt, und prüfen, ob das aktuelle Futter noch passend ist.

      • Reply
        Lotta 15. November 2017 at 14:58

        Wenn sich die einzelnen Säugetiere in den Nährstoffbedarf nicht so sehr unterscheiden, was definitiv stimmt, warum sind dann bei der Ernährung des älteren Hundes so gravierende Änderungen nötig, während ältere Menschen einfach auf natürliche Lebensmittel zurückgreifen? Dann müsste es ja auch Seniorenbrot oder Seniorenkäse im Supermarkt geben.
        Und natürlich ist die Natur als Vorlage für die Ernährung des älteren Hundes, wie auch des jüngeren Hundes, oder Wolfes, oder Menschen Ausschlag gebend. Was denn sonst? „Artspezifisch optimal“ und synthetisch gehen nicht zusammen. Das merken wir doch an unserer eigenen Art. Functional Food ist doch eher ein Modegag und wird nie natürliche Lebens- oder Futtermittel ersetzen. Und an der Natur lässt sich die Zusammensetzung eben nicht ändern. 😉

        • Katarina 27. Januar 2018 at 21:28

          DARKO hat völlig Recht! Außerdem gibt es zwei unausrottbare Thesen:

          1. Der Hund sei ein Carnivore
          2. Der Hund soll ähnlich wie ein Wolf ernährt werden.

          Der Hund ist ein Omnivore, also ein Allesfresser. Aber auch ein Wolf zupft hin und wieder ein paar Beeren ab, um diese zu essen. Von den wölfischen pflanzenfressenden Beutetieren wird auch der Darminhalt verspeist. Dort wo der Wolf sich dem Menschen anschloß, änderten sich auch seine Ernährungsgewohnheiten. Es war eine win-win-Situation. Der Wolf beschützte die Habseligkeiten des Menschen, dafür fiel für ihn etwas vom Tisch ab Damit änderte sich auch das Verdauungssystem. Insofern sind unsere heutigen Hunde nicht zwingend mit dem Wolf vergleichbar.
          Man stelle sich vor, wir müssten heute wie die Neanderthaler/Urmenschen leben – das würde uns schlecht bekommen.
          Ich koche die Mahlzeiten meiner Hunde sebst . Dabei achte ich auf gute Fleischqualität (kein Fleisch aus Massentierhaltung), Bio-Gemüse und Spezialpulver für ‚Selbstgekochtes‘ . Damit habe ich gute Ergebnisse erzielt. Den Futtermittel-Herstellern traue ich nicht!

        • Darko 6. Januar 2018 at 17:44

          Natürlich 😉 sollte die Natur erst mal eine gewisse Orientierung oder Vorlage liefern, als Totschlagargument für alles und jedes lässt sie sich aber nun mal auch nicht verwenden. Ob Hund, Pferd oder Mensch, wer nicht gänzlich „natürlich“ lebt, wird nicht in jedem Fall mit rein „natürlicher“ Ernährung auf Dauer gesund alt werden (zumal es eine wirklich „natürliche“ Ernährung heutzutage kaum mehr gibt, allein schon aufgrund der Produktionsmethoden). Außerdem heißt Nahrungsergänzung oder -optimierung noch lange nicht „ich haue jetzt lauter synthetische Sachen rein“, das ist Ihnen schon klar, oder?

          Apropos: so „natürlich“ wie Sie denken, ist Brot oder Käse sowieso nicht. Allein schon die ganzen Zusätze, die im konventionell erzeugten Brot stecken dürfen, sind nicht gerade „natürlich“. Und früher wurde Getreide noch eine Weile eingeweicht, bevor es weiterverarbeitet wurde, der Teig wurde lange genug geführt – das sind alles Faktoren, die durchaus auch darüber entscheiden, wie „natürlich“ und „gesund“ ein Nahrungsmittel ist, bei den gängigen Supermarkt- und Bäckereiprodukten aber keine große Rolle mehr spielen. Stichwort Käse: Reiner Heumilchkäse etc mag noch in Maßen eine gesunde Sache sein, wird aber Milch von Kühen eingesetzt, die sehr getreidelastig gefüttert wurden, wird das mit dem Omega-Fettsäurenverhältnis auf einmal so eine Sache…

          Vielleicht informieren Sie sich einfach mal gründlicher, bevor Sie die Natur-Keule schwingen (und das tun Sie ja noch nicht mal konsequent). Und dass Senioren zum einen eine geringere Kaloriendichte brauchen und zum anderen zum Teil einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen haben, um länger gesund zu bleiben, ist nun mal Fakt. Woher Sie aus meinem Posting gleich darauf schließen, dies wäre nur durch synthetische Stoffe zu erzielen, ist mir halt auch ein Rätsel. Aber nun gut, man kann „natürlich“ auch einfach beschließen, z.B. Makuladegeneration wäre eine „natürliche“ Alterserscheinung, statt wie auch immer dagegenzusteuern 😉

  6. Reply
    Angelique 10. Februar 2018 at 11:00

    Die hier beschriebene information fur Senior Hunde kommt mir sehr real vor.
    Altere Hunde haben zu tun mit schwachere Muskeln, Arthrose und eine slechtere Darmflora und Zahngesundheit.
    Die Nase kann sehr trocken sein und unter der Pfoten kann der Haut rissig sein.
    Meine Hund is dreizehn jahre geworden und vor ein jahr von uns gegangen. Daher denke ich, der Tips hier sind sehr gut.
    Er war ein mix von Labrador mit Stabyhund von Friesland.

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