Snacks für Hunde

Nicht nur wir Menschen knabbern gerne mal gemütlich ein paar Snacks. Auch unsere Hunde sind begeistert, wenn sie neben dem normalen Futter eine ganz besondere Leckerei bekommen. Ob es nun kleine Leckerlies sind, als Belohnung beim Training oder ob es sich um einen besonderen Kauspass handelt mit dem der Hund eine ganze Zeit beschäftigt ist. Doch welche Snacks gibt es für Hunde eigentlich und welche Vorteile bringen sie mit sich?

 

Kauknochen für die Beschäftigung

Snacks als Ergänzung zum Hundefutter

Kauknochen sind echte Beschäftigungssnacks. Sie bestehen in den meisten Fällen aus getrockneter Büffelhaut, Rinderhaut oder dergleichen. Für die Herstellung der Knochen wird meist das Unterhautbindegewebe benutzt, das getrocknet und zusammengepresst wird. Viele der Knochen sind zudem noch mit echten Leckereien wie Pansen, Gemüse oder Salami gefüllt. Der Hund soll durch die verlockende Füllung zum Kauen angeregt werden. Insbesondere für Hunde die sonst eher schlingen, sind Kauknochen ein gutes Mittel um dem Hund das Kauen näher zu bringen. Ein Kauknochen sorgt nicht nur für Beschäftigung, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Zahnpflege. Denn durch das Kauen auf der getrockneten Haut werden Zähne von Plaque gereinigt, was sich wiederrum auch positiv auf das Zahnfleisch auswirkt. Desweitern verfügen die Kauknochen über einen sehr guten Rohproteinwert, was sie zu einem ausgezeichneten Energielieferanten macht.

 

Schweine- und Rinderohren

Schweine—und Rinderohren sind ebenfalls ein beliebter Hundesnack. Die Ohren werden gesäubert und im Anschluss im Ofen getrocknet. Durch diesen Trocknungsvorgang werden die Ohren herrlich knusprig. Auch hier werden beim intensiven Kauen wieder Zähne und Zahnfleisch gereinigt beziehungsweise gepflegt. Dieser Kausnack ist hochverdaulich und obendrein reich an Knorpel. Außerdem handelt es sich insbesondere bei den Rinderohren um einen Kausnack der sehr kalorienarm ist und sich somit auch gut für Hunde eignet die zu Übergewicht neigen.

 

 

Hunde Leckerlis als BelohnungLeckerlies zur Belohnung des Hundes

Dabei handelt es sich um kleine Belohnungshäppchen die aus unterschiedlichen Komponenten bestehen können. Durch die kompakte Größe eignen sie sich sehr gut zum Mitnehmen bei Spaziergängen oder zum Training. Dort können sie als Belohnung eingesetzt werden. Die meisten dieser kleinen Belohnungshappen sind allerdings sehr kalorienreich, weshalb sie auch nur sparsam dosiert werden sollten.

Sie sollten jedoch stets darauf achten nicht mit den Hundesnacks zu übertreiben. Die richtige Futtermenge spielt ein wichtiges Thema in der Hundehaltung und wird deswegen von Hundefutter Tests besonders bei den Tests berücksichtigt.

 

Ochsenziemer zum kauen

Bei den Ochsenziemern handelt es sich ebenfalls um einen weiteren Kausnack. Dieser wird aus der Haut von Bullenpenissen hergestellt. Nachdem Trocknungsvorgang erhält man dann einen harten, sehr zähen Kausnack der langen Kauspass bietet. Auch hier wird durch das intensive Kauen die Zähne und das Zahnfleisch gereinigt und gepflegt. Plaque und schlechter Atem wird so bekämpft. Nachteil der Ochsenziemer, zumindest für den Menschen, ist der schlechte Geruch sobald er angeknabbert wurde. Hauptbestandteil des Ochsenziemers sind Eiweiße, daher ist er auch sehr kalorienarm. Dieser Snack braucht, da er über so wenige Kalorien verfügt, nicht auf die Gesamtfuttermenge angerechnet werden.

13 Comments
  1. Toll finde ich auch Geweih Snacks für Hunde. Da ist der Kauspaß noch länger als beim Ochsenziemer.

    • Reply
      Nicola Schönwetter 22. Januar 2018 at 22:01

      Die finde ich auch gut, wobei ich nicht weiß, ob dadurch auf Dauer nicht das Calcium-Phosphor-Verhältnis zu sehr aus dem Gleichgewicht gebracht wird, zumindest, wenn der Hund regelmäßig einen nach dem anderen wegschrotet. Was unsere sehr liebt und wo sie im Gegensatz zu vielem auch lange zu kauen hat: Rinderhautrollen mit Lachsstreifen gefüllt. Es gibt da ja ein breites Sortiment an Snacks für Hunde, nur leider muss man bei vielem immer genau hinschauen, damit nicht viel Getreide oder gar Zucker darin steckt. Das meiste im Supermarkt kann man sich ja gleich sparen außer vielleicht purer getrockneter Pansen etc., aber auch in speziellen Tierbedarfsläden oder sogar beim Tierarzt ist man davor nicht sicher.

  2. Wenn es schon etwas ganz Besonderes sein sollte, muss man die Snacks für Hunde selber machen. Es ist ja wirklich keine Hexerei, Dörrfleisch herzustellen oder Hundekuchen zu backen. Hundekekse selber backen ist so einfach und man weiß genau, was drin ist und dass man sie seinem Hund mit gutem Gewissen anbieten kann.
    Ich backe gerne „Leberfleckerl“ aus gemahlenen Haferflocken und Hühnerleber. Das sind, so hoffe ich, gesunde Snacks für den Hund. Auf jeden Fall stoßen sie auf große Begeisterung seitens der Fellnasen.

    • Oh, das klingt tatsächlich sehr schmackhaft. Snacks für Hunde habe ich erst einmal selbst gebacken, nach einem Rezept, das einer Dose Hundefutter beilag (und für das man natürlich das Hundenassfutter brauchte). Die Küche roch dann recht faul, aber der Hund leckte sich das Maul – frei nach dem Weihnachtsbäckerei-Lied 😉

  3. Ich weiß ja nicht, ob der Atem eine Chance hat, nach dem Genuss von Ochsenziemer besser zu sein als vorher. Auch getrocknete Pansen haben ein umwerfendes Aroma. Zum Glück mag mein Hund beides nicht. Deshalb will ich demnächst mal Snacks für den Hund selber machen. Ich denke da an Grieben oder Gemüsechips oder auch Dörrfleisch. Das sind bestimmt gesunde Snacks für den Hund und ich weiß, was drin ist. Ich wundere mich nämlich immer, was in diesen 08/15 Snacks aus dem Supermarkt drin sein könnte, dass die Hunde so verrückt danach sind.

    • Wir füttern ab und zu sowohl Ochsenziemer oder getrockneten Pansen als Snack für unseren Hund, und können uns im Allgemeinen nicht groß über Mundgeruch beschweren. Klar riecht er direkt nach dem Fressen erst mal ein wenig danach, aber das gibt sich schnell wieder. Ob Gemüsechips so geeignet sind, bezweifle ich eher. Zumindest unser Hund kann Gemüse nur sinnvoll verwerten, wenn es schon recht weich gedämpft ist. Gemüseflocken kommen selbst nach Einweichen hinten wieder so raus, wie sie vorne reingekommen sind 😉 Außerdem sind wechselnde Innereien ja durchaus eine sinnvolle Ergänzung auf dem Speiseplan eines Hundes – immer nur Muskelfleisch ist da nicht so sinnvoll.

      Einmal haben wir auch selbst Hundeleckerlis selbst gebacken, das ist super angekommen. Ist mir aber auf Dauer viel zu viel Arbeit, allerdings stört es mich auch nicht, wenn es mal kurz nach Pansen, Fisch und Co riecht. Wichtig ist hier auf jeden Fall eine nicht zu hohe Backtemperatur, um Acrylamide etc. zu vermeiden und wertvolle Fettsäuren nicht zu zerstören. Über 180 Grad würde ich dabei definitiv nicht gehen.

  4. In unserer Tierarztpraxis gibt es immer wieder eine tolle Auswahl an Snacks für Hunde – und auch immer wieder etwas neues. Dort ist alles sehr hochwertig – nicht diese typischen getreide- oder gar zuckerhaltigen Leckerli, und dann noch am besten mit Konservierungsmitteln, wie man sie im Supermarkt oder Drogeriemarkt meist findet. Neulich haben wir dort Lachsrollen entdeckt – Kauknochen aus Rinderhaut, gefüllt mit Lachshaut und etwas Pansen. Für unseren Hund ein echtes Highlight, und er ist damit locker eine Viertelstunde beschäftigt. Zum Glück verträgt er sie auch gut – wir hatten erst übersehen, dass Rinderhaut enthalten war, und früher hat er auf derartige Leckerbissen mit Durchfall reagiert. Kann aber auch sein, dass diese nicht so hochwertig waren oder er mittlerweile nicht mehr so empfindlich ist – ist ja auch schon Jahre her, dass er zuletzt Rinderhautleckerli bekommen hat.

  5. Snacks für Hunde bekommen wir oft tütenweise von Verwandten zugesteckt, leider sind sie ein wenig unbelehrbar, was die Inhaltsstoffe angeht. Und Snacks mit Getreide, Zucker oder Konservierungsstoffen füttern wir nun mal nicht. Für die Mengen, die da manchmal eingekauft worden sind, hätte man auch gerade gut etwas hochwertiges oder ein Stück Rinderfilet aus Luxushaltung kaufen können und hätte sogar noch Geld übergehabt, aber nein… Ich frage mich da manchmal auch, was die denken wie viele Leckerlis ich jeden Tag in meinen Hund reinstopfe 🙂

  6. Unsere liebsten Snacks für Hunde sind alle aus Fisch – das liebt unser Hund, ist ohne überflüssige Zusätze und für unsere Nasen noch erträglich. Ich esse selbst ganz gern mal Trockenfisch, das gibt es in manchen Ländern ja auch als Snack für Menschen. In Island zum Beispiel, seltsam eigentlich, dass das hierzulande im Zuge des EM- und WM-Island-Hypes nicht flächendeckend als Fußballsnack angeboten wurde 😉

    Auch gegen Pansen und Co haben wir nichts einzuwenden, je nach Marke muss ich das aber echt nicht haben, wenn mein Hund das frisst, während ich gerade selber esse 😉 Manche grenzen da geruchlich ja echt schon an Körperverletzung.

  7. Es gibt mittlerweile ja echt ein riesiges Angebot an Snacks für Hunde. Zum Glück aber auch viel hochwertiges, mittlerweile bekommt man ja selbst im Supermarkt wenigstens mal eine Tüte mit Pansen ohne Konservierungsstoffe. In Supermarkt, Drogerie und Discounter muss man ansonsten aber ebenso aufs Kleingedruckte achten wie im Futtermittelhandel oder Tierbedarf, da Konservierungsstoffe und Antioxidantien erst etwas abseits genannt werden oder aber sich der vollmundige Aufdruck „100% Entenfleisch“ dann bisweilen als „Sternchen oben, im Fleischanteil, aber Getreide, Zucker und Co sind ja auch noch enthalten“ entpuppt. Schau genau sag ich da nur.

  8. Irre, wie viele Snacks für Hunde man mittlerweile seinem vierbeinigen Liebling kaufen kann. Uns zieht es da auch jedes Mal an die Regale, um zu schauen, was es da wieder Neues gibt. Meistens bleiben wir aber beim Altbewährten, da viele Neuheiten oft nur vorne auf der Verpackung toll wirken und dann beim genauen Lesen der Inhaltsstoffe die Ernüchterung kommt.

    Unsere neueste bewährte Entdeckung sind recht widerstandsfähige Kaurollen, die mit einer Lage Fisch gefüllt sind. Da hat selbst unsere Hündin für eine Viertelstunde was zu kauen. Andere langanhaltende Knabberartikel bekommen ihr auf kurze oder lange Sicht oft nicht so gut. Muss daheim mal schauen, wie die Marke heißt, das hängt bei unserem Tierarzt im Regal. Scheint dort auch recht beliebt zu sein, letztes Mal hatten wir Pech und es war schon alles weg. Aber die weichen mit Fisch- und Geflügelmischung gefüllten „Sandwiches“ und „Sushi-Rollen“ eines anderen dort erhältlichen Anbieters liebt unsere Hündin auch – sie halten natürlich nicht so lange vor, sind aber prima „Soulfood“ direkt nach dem Tierarztbesuch 😉

    Manchmal scheint sie bei den harten Fischrollen fast zu faul zu sein, sie langwierig zu kauen – da wird es erst mal vergraben, oder sie lutscht einfach erst mal lange daran herum. Hundespeichel scheint da ja durchaus eine dezent zersetzende, vorverdauende Wirkung zu haben. Sobald aber auch nur der geringste Futterneid im Spiel ist, fängt sie immer augenblicklich an, die Rolle fachgerecht zu zerlegen. Um ihre Zähne brauchen wir uns da anscheinend noch keine Sorgen zu machen 🙂

  9. Die beliebtesten Leckereien für unsere Hunde sind im Moment auch alles mit Fisch. Und Lungenwürfel stehen gerade sehr hoch im Kurs.

  10. Mittlerweile hat auch der Supermarkt bei der Arbeit eine sehr gute Auswahl an Snacks für Hunde. Zuhause im Laden ist das einzige halbwegs sinnvolle Pansen, alles andere ist mit Getreide oder Zucker :-/

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