Warum Wasser essentiell für Hunde ist

Wie alle anderen Lebewesen auch, so benötigt auch der Hund ausreichend Wasser zum (über-)leben. Ob Mensch, Pflanze oder Tier: Jeder Organismus benötigt die entsprechende Flüssigkeit, um lebenswichtige Organe und Funktionen aufrecht zu erhalten.

So wird zum Beispiel die Körpertemperatur mit der Flüssigkeit reguliert, das Wasser stellt aber auch einen wichtigen Baustoff des Körpers dar (ca. 50-80% Wasser bei einem Säugetier). Ähnlich wie beim Menschen, so gibt es auch für den Hund verschiedene Möglichkeiten wie das Wasser in den Organismus aufgenommen werden kann. Hunde trinken auch gerne aus dem Gartenschlauch

Die Wasseraufnahme im Bezug zum Futter

Grundsätzlich gilt, dass einem Hund stets Wasser zu Verfügung stehen sollte. Denn wie beim Menschen auch, so kann eine längere Durstphase schon zu ersten körperlichen Beschwerden bis hin zur Ohnmacht führen.

 Wie viel ein Hund trinken muss hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. So spielt unter anderem die Art der Fütterung eine ganz entscheidende Rolle. Wird dem Hund vermehrt Trockenfutter angeboten, so muss immer ausreichend Wasser vorhanden sein. Denn das Trockenfutter entzieht dem Organismus Wasser bei der Verdauung, welches unverzüglich nachgereicht werden sollte.

Beim Nassfutter hingegen erhält der Körper auch über die Nahrung entsprechende Flüssigkeit, so dass hier der Trinkbedarf geringer ist. Ein weiterer Faktor, der das Trinkverhalten beeinflusst ist der Grad der Aktivität des Hundes. Denn je aktiver ein Hund ist, desto mehr Flüssigkeit benötigt er. Aber auch die Außentemperatur spielt beim Thema Flüssigkeitsbedarf eine ganz entscheidende Rolle. Denn an heißen Tagen benötigt auch ein Hund deutlich mehr Flüssigkeit als an Wintertagen.


Grundsätzlich kann folgende Formel zum Flüssigkeitsbedarf beim Hund hilfreich sein: Der durchschnittliche Wasserbedarf pro Tag liegt beim Hund bei etwa 35 – 60ml pro Kilogramm Körpergewicht (inklusive der Feuchtigkeit, die dem Körper durch Feuchtfutter zugefügt wird).

Wasser ist lebensnotwendig

Wie in vielen anderen Bereichen auch, so kann sich der Hund auch beim Thema „Wasserbedarf“ mit dem menschlichen Organismus durchaus vergleichen lassen. Denn wie bei uns Menschen steht das Wasser als Grundelixier auf Platz 1 der lebensnotwendigen Faktoren. Da ohne Wasser nahezu alle körperlichen Funktionen langfristig kapitulieren, muss dem einzelnen Organismus stets sauberes Trinkwasser zu Verfügung gestellt werden.

So kann man den eigenen Hund bereits dahingehend unterstützen, als dass ihm dauerhaft oder auch nur zeitweise Feuchtfutter angeboten wird. So erhält er bereits Flüssigkeit über die Nahrung und muss nicht den gesamten Wasserbedarf trinken. Vor allem an warmen Tagen ist das Beifüttern von Nassfutter anzuraten, um keinerlei körperliche Beschwerden zu provozieren.

Sarah Strahberger

Sarah Strahberger ist Hundetrainerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde. Bereits während ihrer Kindheit, entwickelte sie eine große Leidenschaft für Tiere. Aber vor allem Hunde hatten es ihr angetan. Sie entschloss sich, eine Ausbildung als tiermedizinische Fachangestellt zu absolvieren und arbeitete viele Jahre in diesem Beruf. Zu Beginn des Jahres 2009 erkrankten ihre Hund Billy und Bobby. Aufgrund des minderwertigen Futters, dass Sarah damals fütterte, sind beide Hunde nicht alt geworden. Sie begann, sich intensiv mit der Zusammensetzung von Hundefutter auseinanderzusetzen und entschloss sich, eine Weiterbildung als Ernährungsberaterin für Hunde zu absolvieren. Seit 2015 schreibt Sarah als Fachjournalistin für Hundefutter Tests hochwertige Artikel und nimmt verschiedene Hundefutter und deren Sorten unter die Lupe. Als Ernährungsberaterin für Hunde empfindet sie es als ihre Mission über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären. Sie möchte Hundebesitzer informieren und sensibilisieren, die Deklaration von Hundefutter aufmerksam zu lesen. Denn Sarah weiß: Das richtige Hundefutter rettet womöglich das Leben Ihres Hundes!

Hundefutter Tests 2022
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