Bullterrier Hundefutter Test 2026

Bullterrier Hundefutter Test

 

Schneller Futtercheck für Bullterrier

Die Wahl des richtigen Hundefutters für Ihren Bullterrier ist entscheidend für seine Gesundheit und Lebensqualität. Diese kraftvolle und energiegeladene Rasse stellt besondere Anforderungen an die Ernährung, die weit über die Standardempfehlungen für Hunde hinausgehen. In unserem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei der Futterwahl wirklich ankommt und welche Kriterien ein hochwertiges Hundefutter erfüllen sollte.

Wir sind unabhängig, kein Hersteller hat Einfluss auf unsere Testergebnisse oder Rankings. In unseren über 3.000 Testberichten bewerten wir nach klaren Testkriterien.

Ein ausgewachsener Bullterrier benötigt je nach Alter, Aktivität und Körperkondition eine passende Energiemenge. Eine ausgewogene Zusammensetzung aus hochwertigem Protein, gesunden Fetten sowie Vitaminen und Mineralstoffen ist dabei wichtig. Der Fleischanteil sollte zur Deklaration passen.

Die empfohlene Futtermenge kann je nach Produkt variieren. Bei Trockenfutter sollten Sie die Herstellerangaben stets als Orientierung verstehen. Dasselbe gilt für Nassfutter, dessen Fütterungsempfehlungen aufgrund des höheren Wassergehalts anders ausfallen.

Viele Hundehalter stehen vor der Herausforderung, aus der Fülle an Angeboten das passende Futter auszuwählen. Einige Hersteller bieten rassespezifische Futtersorten an. Entscheidend bleiben jedoch Deklaration und Zusammensetzung.

Bei der Auswahl sollten Sie besonders auf die Deklaration der Inhaltsstoffe achten. Transparente Hersteller geben nicht nur an, welche Zutaten enthalten sind, sondern auch in welchen Mengen. Ein hoher Fleischanteil von mindestens 60 Prozent ist dabei ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Zudem sollten alle tierischen Bestandteile wie Fleisch, Innereien und die genaue Tierart klar benannt sein.

Die Top 3 Futter für die Rasse Bullterrier

Anifit
Gockels Duett
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Escapure
BIO Huhn Ragout
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Kale
Hirsch mit Kartoffeln
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Energielevel und Ernährung

Bullterrier gehören zu den aktiven und muskulösen Hunderassen, die je nach Haltung einen höheren Energiebedarf haben können. Ihr Bewegungsdrang und ihre kraftvolle Statur erfordern eine Ernährung, die zur jeweiligen Lebenssituation passt.

Proteinbedarf und Fleischqualität

Hochwertiges Protein bildet die Grundlage einer artgerechten Hundeernährung. Bei der Auswahl lohnt sich ein Blick auf die genaue Deklaration und die benannten tierischen Bestandteile.

Bei der Auswahl eines geeigneten Futters sollten Sie darauf achten, dass die Fleischquelle eindeutig deklariert ist. Vage Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder „Geflügel" ohne nähere Spezifikation sind ein Warnsignal. Hochwertige Hersteller benennen genau, welche Fleischsorten verwendet werden – beispielsweise „60% Huhn (bestehend aus Muskelfleisch, Herz, Leber)" – und geben die prozentualen Anteile an.

Wichtige Qualitätsmerkmale bei der Fleischdeklaration

  • Genaue Benennung der Tierart (z.B. Rind, Huhn, Lamm)
  • Aufschlüsselung der verwendeten Fleischteile (Muskelfleisch, Innereien)
  • Prozentuale Mengenangaben aller Zutaten
  • Keine unpräzisen Sammelbegriffe wie „Geflügel" oder „Tiermehl"
  • Transparente Herkunftsangaben

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen Frischfleisch und Fleischmehl. Bei Trockenfutter wird dem Frischfleisch während der Herstellung Wasser entzogen. Seriöse Hersteller weisen darauf hin oder geben den tatsächlichen Fleischanteil nach der Verarbeitung an.

Fette und essentielle Fettsäuren

Gesunde Fette sind für Bullterrier ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Achten Sie auf klar benannte Fettquellen und die Angaben des Herstellers.

Hochwertige Fettquellen im Hundefutter sind beispielsweise Lachsöl, Leinöl oder Hühnerfett – vorausgesetzt, sie sind klar deklariert. Vage Angaben wie „Öle und Fette" ohne nähere Spezifikation sollten Sie kritisch betrachten.

Kohlenhydrate und Getreide

Die Frage, ob Hundefutter Getreide enthalten sollte, wird kontrovers diskutiert. Grundsätzlich können Hunde Kohlenhydrate verwerten, jedoch sind sie nicht auf Getreide angewiesen. Viele hochwertige Futtersorten setzen auf getreidefreie Rezepturen und verwenden stattdessen Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Hülsenfrüchte als Kohlenhydratquelle.

Getreidefreies Futter kann für Hunde mit Unverträglichkeiten eine Option sein. Allerdings ist „getreidefrei" nicht automatisch gleichbedeutend mit „hochwertig". Entscheidend ist die Gesamtzusammensetzung und die Qualität aller Zutaten.

Problematisch wird es, wenn Hersteller durch sogenannte Zutatenaufspaltung den tatsächlichen Getreideanteil verschleiern. Dabei wird beispielsweise Mais in mehrere Bestandteile aufgeteilt („Mais", „Maismehl", „Maisgluten"), die dann einzeln in der Zutatenliste weiter hinten erscheinen. Addiert man diese Anteile, kann Getreide dennoch die Hauptzutat sein – obwohl Fleisch an erster Stelle steht.

 

Fütterung in der Wachstumsphase

Bei der Futterauswahl sollten Alter, Aktivität und Körperkondition berücksichtigt werden. Eine passende Ernährung unterstützt eine gleichmäßige Entwicklung.

Wachstum und Mineralstoffversorgung

In der Wachstumsphase ist eine ausgewogene Versorgung mit Calcium und Phosphor wichtig. Achten Sie auf die Angaben des Herstellers und vermeiden Sie Überfütterung.

Das richtige Verhältnis dieser Mineralstoffe ist vor allem in der Wachstumsphase wichtig. Zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel sollten nur bei Bedarf eingesetzt werden.

Achten Sie bei Welpen und Junghunden auf eine gleichmäßige Fütterung. Die Futtermenge sollte so bemessen sein, dass der Hund schlank bleibt und nicht zu schnell zunimmt.

Hautgesundheit und Allergien

Bei Hunden mit empfindlicher Haut oder Unverträglichkeiten wird häufig auf die Zusammensetzung der Fette geachtet. Eine Ernährung mit klar deklarierten Fettquellen kann dabei sinnvoll sein.

Bei Anzeichen von Allergien oder Unverträglichkeiten kann ein Futterwechsel zu einer Sorte mit einer einzigen Proteinquelle (Monoprotein-Futter) sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, dass Sie Veränderungen in Absprache mit Ihrem Tierarzt vornehmen und nicht vorschnell zwischen verschiedenen Futtersorten wechseln.

Zusatzstoffe wie künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sollten Sie prüfen. Achten Sie darauf, welche Zusätze genannt werden und welchen Zweck sie haben.

Verdauung und Futterverwertung

Eine gesunde Verdauung ist für das Wohlbefinden Ihres Bullterriers wichtig. Die Zusammensetzung des Futters beeinflusst, wie gut es vertragen wird.

Auch Ballaststoffe spielen eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit. Achten Sie auf eine passende Menge und auf die Angaben des Herstellers.

Manche Hersteller setzen Inhaltsstoffe wie Yucca schidigera ein. Ob solche Zusätze sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Produkt ab.

 

Worauf Sie bei der Deklaration achten sollten

Die Deklaration auf der Futterverpackung ist Ihre wichtigste Informationsquelle bei der Beurteilung eines Hundefutters. Mit etwas Hintergrundwissen können Sie erkennen, ob ein Futter transparent beschrieben ist.

Vollständige Mengenangaben

Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist die vollständige prozentuale Angabe aller Zutaten. Hersteller, die nichts zu verbergen haben, listen nicht nur die Zutaten auf, sondern geben auch an, wie viel von jeder Zutat enthalten ist. Bei einem hochwertigen Futter sollten Sie eine Deklaration wie diese finden: „65% Rind (bestehend aus 40% Muskelfleisch, 15% Herz, 10% Lunge), 20% Kartoffeln, 10% Karotten, 5% Äpfel".

Fehlen die Prozentangaben oder werden nur einzelne Zutaten in Prozent angegeben (z.B. „mit 4% Lamm"), ist die genaue Zusammensetzung schwerer einzuordnen.

Transparenz bei tierischen Zutaten

Die Bezeichnung der tierischen Zutaten sollte so präzise wie möglich sein. Eine Deklaration wie „Huhn (Muskelfleisch, Herz, Leber, Hals)" ist aussagekräftiger als „Geflügel" oder „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse".

Besonders unpräzise sind Sammelbegriffe. Ohne genaue Angabe wissen Sie nicht, was tatsächlich im Futter enthalten ist. Das Gleiche gilt für Begriffe wie „Geflügelmehl" oder „Tiermehl" ohne Angabe der Tierart.

Deklarationsbeispiele und ihre Aussagekraft
Deklaration Aussagekraft Bewertung
60% Rind (40% Muskelfleisch, 15% Herz, 5% Leber) Sehr hoch Transparent und hochwertig
Rind 30%, Geflügel 20% Mittel Tierart bekannt, aber keine Details zu Fleischteilen
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse Sehr niedrig Intransparent, Qualität unklar
Mit 4% Lamm Niedrig Nur Mindestangabe, Hauptzutaten unklar

Zusatzstoffe und unerwünschte Inhaltsstoffe

Bei Zusatzstoffen lohnt ein genauer Blick auf Art und Menge. Einige Zusätze wie Vitamine und Mineralstoffe gehören zu vielen Produkten dazu, andere sind nur in bestimmten Fällen relevant.

Zucker und zuckerähnliche Stoffe sollten Sie in der Zutatenliste prüfen. Zu den Zuckerarten, die Sie in der Zutatenliste meiden sollten, gehören: Zucker, Glucose, Fructose, Saccharose, Dextrose, Karamell, Melasse, Rübenmelasse und Invertzuckersirup.

Auch geschmacksverstärkende Zutaten wie Tierfett (ohne genaue Angabe der Tierart), Lebermehl, Hefe (außer Bierhefe), Aromastoffe oder Hydrolysate sollten Sie prüfen. Entscheidend ist, wie sie in die Gesamtzusammensetzung passen.

Konservierende Zusätze sollten ebenfalls im Kontext des jeweiligen Produkts betrachtet werden. Achten Sie auf die genannte Art und Menge der Zusätze.

 

Der Mythos vom zahnreinigenden Trockenfutter

Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass Trockenfutter durch den Abrieb beim Kauen gut für die Zähne sei und Zahnstein verhindere. Eine regelmäßige Zahnpflege bleibt in jedem Fall wichtig.

Die meisten Kroketten zerbrechen, bevor ein nennenswerter Abrieb an den Zähnen stattfinden kann. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Zahnpflege sind daher sinnvoll.

 

Bewertungskriterien für hochwertiges Hundefutter

Um Ihnen die Orientierung im Futterdschungel zu erleichtern, haben wir klare und nachvollziehbare Testkriterien entwickelt. Diese basieren auf objektiven Faktoren und ermöglichen es, die Qualität eines Hundefutters anhand der Deklaration zu beurteilen. Unsere Bewertungen sind unabhängig und werden nicht von Herstellern beeinflusst.

Mengen-Deklarierung

Die vollständige prozentuale Angabe aller Zutaten ist das wichtigste Transparenzkriterium. Ein Futter, das alle Zutaten mit Prozentangaben auflistet, erhält in dieser Kategorie die volle Punktzahl. Werden nur einzelne Zutaten in Prozent angegeben oder fehlen die Mengenangaben ganz, führt dies zu Punktabzügen.

Auch die Art der Prozentangabe spielt eine Rolle. Stehen die Prozentangaben nur in Klammern hinter den Zutaten, ist dies weniger transparent als eine vollständige Auflistung in der Zutatenliste selbst. Solche Details mögen klein erscheinen, sind aber Indikatoren für die Transparenzbereitschaft des Herstellers.

Zutatendeklarierung beim Fleisch

Die Qualität und Transparenz der Fleischdeklaration ist entscheidend. Volle Punktzahl erhält ein Futter, wenn alle tierischen Bestandteile detailliert angegeben sind – also nicht nur die Tierart, sondern auch die verwendeten Teile (Muskelfleisch, Herz, Leber, Lunge etc.) mit jeweiligen Prozentangaben.

Punktabzüge gibt es bei unpräzisen Angaben wie „Geflügel" ohne Spezifikation der Art, bei fehlenden Prozentangaben für einzelne Fleischteile, bei Mischungen verschiedener Tierarten ohne Einzelangaben oder bei unvollständigen Angaben wie „Fisch" ohne Nennung der Fischart. Je vager die Deklaration, desto mehr Punkte werden abgezogen.

Ersichtlicher Fleischanteil

Der Fleischanteil ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Wir bewerten Futter mit mindestens 60 Prozent Fleischanteil (inklusive Innereien und Brühe bzw. Wasser) mit der vollen Punktzahl. Bei niedrigeren Fleischanteilen erfolgt eine entsprechende Abstufung.

Bei Trockenfutter ist die Berechnung komplexer, da dem Fleisch während der Herstellung Wasser entzogen wird. Wir berücksichtigen daher einen Wasseranteil von etwa 60 Prozent bei der Berechnung des effektiven Fleischanteils. Wichtig: Als Fleischanteil zählen nur klar deklarierte tierische Bestandteile – nicht „Geflügelprotein" oder nur die Tierart ohne weitere Details.

Inhalts- und Zusatzstoffe

In dieser Kategorie werden sowohl positive als auch negative Aspekte bewertet. Zusatzpunkte gibt es für Bio-Qualität oder für Fleisch aus besonders artgerechter Haltung. Punktabzüge erfolgen bei problematischen Inhaltsstoffen wie Zucker, geschmacksverstärkenden Zutaten, konservierenden Zusätzen, Zutatenaufspaltung oder unzureichenden Angaben zu Ölen, Fetten oder pflanzlichen Nebenerzeugnissen.

Besonders kritisch bewerten wir den Einsatz von Zucker in jeglicher Form sowie die Verwendung von Protein oder Eiweiß ohne genaue Herkunftsangabe. Solche Zutaten können darauf hindeuten, dass die tatsächliche Zusammensetzung weniger transparent ist.

Auch Yucca schidigera wird in manchen Produkten eingesetzt. Prüfen Sie solche Zusätze im Gesamtzusammenhang.

 

Stiftung Warentest und andere Testinstitute

Viele Hundehalter orientieren sich bei der Futterauswahl an den Bewertungen von Stiftung Warentest. Das Institut veröffentlichte einen neuen Test zu Trockenfutter. Die Ergebnisse fielen gemischt aus.

Allerdings sollten Sie beachten, dass Stiftung Warentest hauptsächlich analytische Bestandteile wie Eiweiß, Fett, Verpackung und Fütterungshinweise bewertet.

Die Qualität und Herkunft der Zutaten sowie deren Eignung für Hunde werden von Stiftung Warentest nicht berücksichtigt. Wir legen den Fokus auf Transparenz, Zutatenqualität und Zusammensetzung.

Es gibt keinen spezialisierten, unabhängigen Test, der sich ausschließlich auf Bullterrier-Hundefutter konzentriert. Unsere Plattform bietet Ihnen zahlreiche detaillierte Testberichte zu verschiedenen Hundefutter-Marken, die Ihnen bei der Auswahl helfen können.

Warum unsere Bewertungskriterien anders sind

Im Gegensatz zu vielen anderen Testinstituten bewerten wir Hundefutter ausschließlich anhand der Deklaration. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, wie transparent die deklarierten Zutaten sind.

Unsere Testmethode ist einheitlich, reproduzierbar und nachvollziehbar. Das bedeutet: Auch wenn ein Futter in unseren Tests schlecht abschneidet, veröffentlichen wir die Bewertung. Wir sind unabhängig von Herstellern und erhalten keine Vergütungen oder finanzielle Unterstützung von Hundefutterherstellern.

Unsere Einnahmen stammen ausschließlich aus Gastbeiträgen und Werbeschaltungen im Ratgeberbereich – niemals aus dem Verkauf von Futter oder Provisionen für Futterempfehlungen. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es uns, ehrliche und kritische Testberichte zu veröffentlichen, die wirklich im Interesse der Hundehalter sind.

 

Praktische Fütterungsempfehlungen

Die Wahl des richtigen Futters ist nur der erste Schritt. Ebenso wichtig ist die richtige Fütterungspraxis. Die empfohlene Futtermenge richtet sich nach dem jeweiligen Produkt, dem Alter, der Aktivität und der Körperkondition des Hundes.

Allerdings sind dies nur Richtwerte. Der tatsächliche Bedarf hängt von vielen Faktoren ab: Alter, Aktivitätslevel, Stoffwechsel, Gesundheitszustand und individuelle Veranlagung.

Futtermenge anpassen

Beobachten Sie die Körperkondition Ihres Hundes regelmäßig. Die Rippen sollten bei leichtem Druck fühlbar sein, ohne dass eine dicke Fettschicht darüber liegt. Von oben betrachtet sollte eine deutliche Taille erkennbar sein. Ist Ihr Hund zu dünn, erhöhen Sie die Futtermenge schrittweise. Nimmt er zu viel zu, reduzieren Sie die Menge entsprechend.

Wichtig ist, dass Sie Änderungen der Futtermenge allmählich vornehmen. Plötzliche Umstellungen können zu Verdauungsproblemen führen. Passen Sie die Menge in kleinen Schritten über mehrere Tage an und beobachten Sie, wie Ihr Hund darauf reagiert.

Denken Sie daran, dass die Mengenangaben der Hersteller nur Orientierungswerte sind und von Produkt zu Produkt variieren können. Bei Trockenfutter ist die empfohlene Menge aufgrund des geringen Wassergehalts deutlich niedriger als bei Nassfutter.

Futterwechsel richtig durchführen

Wenn Sie das Futter wechseln möchten, sollten Sie dies schrittweise über einen Zeitraum von etwa 7 bis 10 Tagen tun. Mischen Sie zunächst eine kleine Menge des neuen Futters unter das gewohnte Futter und erhöhen Sie den Anteil täglich. So geben Sie dem Verdauungssystem Ihres Hundes Zeit, sich an die neue Zusammensetzung zu gewöhnen.

Ein abrupter Futterwechsel kann zu Durchfall, Erbrechen oder Appetitlosigkeit führen. Diese Symptome sind meist harmlos und verschwinden nach einigen Tagen, können aber vermieden werden, wenn Sie den Wechsel langsam durchführen. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Tierarzt konsultieren.

Leckerlis und Snacks

Leckerlis und Snacks sollten nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Viele Hundehalter unterschätzen, wie viele Kalorien sich durch Leckerlis summieren. Wenn Sie viel mit Leckerlis arbeiten – etwa im Training – sollten Sie die Hauptfuttermenge entsprechend reduzieren.

Achten Sie auch bei Leckerlis auf die Qualität der Zutaten. Viele handelsübliche Hundesnacks enthalten Zucker, künstliche Aromen und Farbstoffe. Gesündere Alternativen sind getrocknetes Fleisch, Gemüsesticks oder speziell für Hunde geeignetes Obst wie Apfelstücke oder Beeren.

 

Häufig gestellte Fragen zur Bullterrier-Ernährung

Wie viel Futter benötigt ein Bullterrier täglich?

Die empfohlene Futtermenge richtet sich nach dem jeweiligen Produkt, dem Alter, der Aktivität und der Körperkondition des Hundes. Die Mengenangaben variieren zwischen Trockenfutter und Nassfutter, da Nassfutter einen deutlich höheren Wasseranteil hat.

Ist getreidefreies Futter besser für Bullterrier?

Getreidefreies Futter ist nicht automatisch besser oder schlechter als Futter mit Getreide. Entscheidend ist die Gesamtqualität der Zutaten. Für Hunde mit Unverträglichkeiten kann es eine Option sein. Wichtiger als die Frage nach Getreide ist ein hoher Fleischanteil und eine transparente Deklaration.

Welcher Fleischanteil sollte im Hundefutter enthalten sein?

Ein hochwertiges Hundefutter sollte einen klar deklarierten Fleischanteil aufweisen. Bei Trockenfutter muss berücksichtigt werden, dass dem Frischfleisch während der Herstellung Wasser entzogen wird. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität und Transparenz der Fleischdeklaration.

Sind die Empfehlungen von Stiftung Warentest verlässlich?

Stiftung Warentest bewertet Hundefutter hauptsächlich nach analytischen Bestandteilen wie Eiweiß- und Fettgehalt, Verpackung und Fütterungshinweisen. Die Qualität und Herkunft der Zutaten sowie deren Eignung für Hunde werden nicht berücksichtigt. Für eine fundierte Kaufentscheidung sollten Sie zusätzlich auf Transparenz der Deklaration und Zutatenqualität achten.

Benötigen Bullterrier rassespezifisches Hundefutter?

Rassespezifisches Hundefutter ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Ein hochwertiges Alleinfutter, das den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen von Bullterriern entspricht, ist in der Regel die bessere Wahl. Viele rassespezifische Futtersorten schneiden in unseren Tests schlechter ab als qualitativ hochwertige Standardprodukte. Wichtiger als die Rassespezifikation sind ein hoher Fleischanteil, transparente Deklaration und die Abwesenheit problematischer Zusatzstoffe.

Stimmt es, dass Trockenfutter gut für die Zähne ist?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Mythos der Futtermittelindustrie. Es gibt keine belastbaren wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Trockenfutter durch Abrieb die Zähne reinigt oder Zahnstein verhindert. Die meisten Kroketten zerbrechen, bevor ein nennenswerter Abrieb stattfinden kann. Der pH-Wert im Maul spielt eine weitaus entscheidendere Rolle bei der Bildung von Zahnstein. Regelmäßige Zahnpflege und eine ausgewogene Ernährung sind effektiver als die Hoffnung auf eine reinigende Wirkung von Trockenfutter.

Wie erkenne ich hochwertiges Hundefutter?

Hochwertiges Hundefutter erkennen Sie an mehreren Merkmalen: vollständige prozentuale Angabe aller Zutaten, genaue Benennung der Fleischsorten und verwendeten Teile, hoher Fleischanteil von mindestens 60 Prozent, keine Zucker oder künstlichen Zusatzstoffe, keine geschmacksverstärkenden Zutaten und transparente Herkunftsangaben. Vage Begriffe wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder „Geflügel" ohne weitere Spezifikation sind Warnsignale für minderwertige Qualität.

In Kürze erklärt

Die richtige Ernährung ist für den Bullterrier von zentraler Bedeutung. Achten Sie auf ein Hundefutter mit klarem Fleischanteil und transparenter Deklaration.

Die Futtermenge sollte individuell an Aktivitätslevel und Körperkondition angepasst werden. Getreidefreies Futter ist nicht zwingend besser – entscheidend ist die Gesamtqualität aller Zutaten.

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bewertungen von Stiftung Warentest, da diese die Zutatenqualität nicht berücksichtigen. Prüfen Sie stattdessen selbst die Deklaration: Sind alle Zutaten mit Prozentangaben aufgeführt? Ist die Fleischquelle genau benannt?

Rassespezifisches Futter ist meist überflüssig. Achten Sie auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes und passen Sie die Ernährung bei Bedarf in Absprache mit Ihrem Tierarzt an.

 

Über die Autorin

Sarah Strahberger ist Hundetrainerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Seit 2014 schreibt Sarah als Fachjournalistin für Hundefutter Tests hochwertige Artikel und nimmt gemeinsam mit ihrer Border Collie Hündin Luna verschiedene Hundefutter Sorten unter die Lupe.

Ihre Mission ist es, über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären. Sie möchte Hundebesitzer informieren und sensibilisieren, die Deklaration von Hundefutter aufmerksam zu lesen.