Kurzfazit: Was Ihr Goldendoodle wirklich braucht
Der Goldendoodle ist eine Hybridrasse, die von Golden Retriever und Pudel abstammt. Diese Hunde neigen genetisch zu Übergewicht, wenn Futtermenge und Bewegung nicht aufeinander abgestimmt sind. Wir haben Futtersorten analysiert, die für mittelgroße bis große Hunde konzipiert sind und deren Inhaltsstoffe transparent deklariert werden.
Wir sind unabhängig, kein Hersteller hat Einfluss auf unsere Testergebnisse oder Rankings. In unseren über 3.000 Testberichten bewerten wir nach klaren Testkriterien.
Die Top 3 Futter für die Rasse Goldendoodle
Ein hochwertiges Futter muss keine Wunderversprechen machen. Entscheidend ist die Zusammensetzung. Wenn Sie wissen möchten, welche Proteinquelle sinnvoll ist oder ob getreidefrei tatsächlich besser abschneidet, hilft nur der Blick auf die Zutatenliste. Die Herstellerangaben allein sagen wenig über Qualität aus. Wir prüfen, ob minderwertige Zutaten, Schadstoffe oder Keime in den Produkten nachgewiesen wurden oder ob die Deklaration unklar bleibt.
Wichtig: Stiftung Warentest bewertet Hundefutter vorwiegend nach analytischen Bestandteilen wie Eiweiß, Fett, Verpackung und Fütterungshinweisen. Die Qualität und Herkunft der Zutaten sowie deren tatsächliche Eignung für Hunde spielen in diesen Tests eine untergeordnete Rolle. Viele der dort empfohlenen Produkte schneiden in unseren Tests eher schlecht ab, weil wir den Fokus auf die Deklaration und die verwendeten Rohstoffe legen.
Für Welpen gilt: Wachstum darf nicht zu schnell erfolgen. Ein Welpenfutter mit 25 bis 28 Prozent Proteinen und einem ausgewogenen Verhältnis von Kalzium zu Phosphor (1,2:1) unterstützt eine gesunde Entwicklung. Überfütterung erhöht das Risiko für Probleme an den Gelenken. Bei Adult-Hunden steht die Gewichtskontrolle im Vordergrund. Senior-Futter sollte einen reduzierten Kaloriengehalt aufweisen und den verlangsamten Stoffwechsel berücksichtigen.
Kurz gesagt: Wer seinem Hund etwas Gutes tun will, schaut genau hin. Nicht auf Werbeversprechen. Nicht auf bunte Verpackungen. Sondern auf die Zutatenliste, die Bewertung unabhängiger Prüfungen und die individuellen Bedürfnisse des Tieres. Das ist der einzige Weg zu einer fundierten Entscheidung.
So bewerten wir Goldendoodle-Futter im Test
Deklaration und Transparenz als Grundlage
Wir vergeben Punkte nach einem klaren System. Die Mengen-Deklarierung kann maximal 20 Punkte erreichen, wenn alle Zutaten mit Prozentangaben aufgeführt sind. Fehlen diese Angaben oder stehen sie nur in Klammern, gibt es Abzüge. Wer als Hersteller verschleiert, was im Futter steckt, verliert hier schnell an Boden. Transparenz ist kein Bonus, sondern Pflicht.
Die Zutatendeklarierung beim Fleisch wird separat bewertet (ebenfalls maximal 20 Punkte). Dabei zählt, ob die tierischen Bestandteile präzise benannt sind. "Huhn" allein reicht nicht. Wir wollen wissen: Welche Teile? In welcher Menge? Gattungsbezeichnungen wie "Geflügel" oder "Wild" führen zu Punktabzügen, ebenso wie unpräzise Mischungen aus "Huhn" und "Hühnerprotein". Fette werden in dieser Kategorie nicht bewertet, da sie ernährungsphysiologisch anders einzuordnen sind.
Fleischanteil: Wie viel ist wirklich drin?
Der ersichtliche Fleischanteil gemäß Deklaration kann bis zu 20 Punkte bringen. Volle Punktzahl gibt es ab 60 Prozent Fleisch (inklusive Innereien und Brühe). Liegt der Anteil darunter, sinkt die Bewertung entsprechend. Bei Trockenfutter rechnen wir den Wasseranteil heraus, um den effektiven Fleischgehalt zu ermitteln. Produkte ohne genaue Prozentangaben erhalten null Punkte in dieser Kategorie.
Wichtig: "Hühnerprotein" oder ähnliche Bezeichnungen zählen nicht zum Fleischanteil, wenn unklar bleibt, woher das Protein stammt und in welcher Form es vorliegt. Unser Bewertungssystem legt strenge Maßstäbe an die Proteinqualität aus tierischen Quellen an.
Inhalts- und Zusatzstoffe: Was drin ist, zählt
In dieser Kategorie starten alle Produkte mit 35 Punkten. Bio-Qualität oder Fleisch aus Schweden können jeweils fünf Zusatzpunkte bringen (aber nicht beide gleichzeitig). Dann beginnt der Abzug. Zucker in jeder Form kostet zehn Punkte. Das gilt für Saccharose, Dextrose, Fructose, Glucose, Maltose, Karamell und alle anderen Süßungsmittel. Einmal abgezogen, mehrfach gezählt wird nicht.
Geschmacksverstärkende Zutaten wie Tierfett, Lebermehl, Hefe (außer Bierhefe), Aromastoffe oder Hydrolysat kosten ebenfalls zehn Punkte. Konservierende Zutaten und Zusatzstoffe wie Zitronensäure, Essigsäure, Natriumnitrat, Kaliumsorbat oder Rosmarinextrakt führen zu fünf Punkten Abzug. Bei Vitamin E gilt: Ab 40 mg pro Kilogramm bei Trockenfutter und ab 10 mg pro Kilogramm bei Nassfutter ziehen wir Punkte ab, da hohe Mengen bei Hunden nicht ausreichend erforscht sind und gesundheitliche Risiken bergen können.
Zutatenaufspaltung ist ein weiteres Problem. Wenn Mais in mehreren Formen auftaucht (Mais, Maiskleber, Maisprotein), dient das oft dazu, den tatsächlichen Anteil zu verschleiern. Das kostet fünf Punkte. Yucca schidigera bringt drei Punkte Abzug, weil die Nutzenlage für Hunde unklar ist. Unzureichende Angaben wie "Fleischmehl" ohne Tierart, "Geflügelprotein" ohne Details oder "Öle und Fette" ohne Spezifikation führen zu weiteren Abzügen.
Was Stiftung Warentest nicht prüft
Die Stiftung Warentest konzentriert sich auf analytische Bestandteile, Verpackung und Fütterungshinweise. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Die Qualität der Rohstoffe, die Herkunft des Fleisches und die Eignung für Hunde bleiben weitgehend außen vor. Viele Produkte, die dort mit "gut" oder "sehr gut" bewertet werden, enthalten künstliche Zusatzstoffe, Zucker oder unpräzise deklarierte Zutaten. In unseren Tests schneiden solche Futtersorten deutlich schlechter ab.
Wir empfehlen, sich nicht allein auf diese Tests zu verlassen. Ein Hundefuttertest sollte die gesamte Zusammensetzung berücksichtigen, nicht nur die Nährstoffwerte auf dem Papier. Denn was nützt ein hoher Proteingehalt, wenn die Quelle minderwertig ist oder die Deklaration unklar bleibt?
Welche Fütterungsarten gibt es für Goldendoodles?
Nassfutter: Hoher Wasseranteil, hohe Akzeptanz
Nassfutter enthält in der Regel 60 bis 80 Prozent Wasser. Das erhöht die Flüssigkeitsaufnahme, was besonders bei Hunden sinnvoll ist, die wenig trinken. Die Akzeptanz ist oft höher als bei Trockenfutter, weil Geruch und Geschmack intensiver sind. Für Hunde mit empfindlicher Magen-Schleimhaut oder Zahnproblemen kann Nassfutter die bessere Wahl sein.
Allerdings ist die Energiedichte niedriger. Das bedeutet: Ihr Hund braucht größere Portionen, um den gleichen Energiebedarf zu decken wie mit Trockenfutter. Bei einem 25 Kilogramm schweren Goldendoodle mit normalem Aktivitätsniveau liegt die tägliche Menge bei etwa 800 bis 1.200 Gramm Nassfutter, je nach Hersteller und Rezeptur. Die Herstellerhinweise geben hier eine erste Orientierung, sollten aber individuell angepasst werden.
Trockenfutter: Praktisch, aber nicht für jeden geeignet
Trockenfutter ist länger haltbar, einfacher zu lagern und oft günstiger. Die Energiedichte ist höher, sodass kleinere Portionen ausreichen. Für einen 25 Kilogramm schweren Goldendoodle sind das etwa 300 bis 450 Gramm pro Tag, abhängig von Alter, Aktivitätsniveau und Rezeptur. Auch hier variieren die Angaben von Hersteller zu Hersteller erheblich.
Ein weit verbreiteter Mythos besagt, Trockenfutter sei gut für die Zähne, weil die Kroketten beim Kauen einen Abrieb erzeugen und so Zahnbelag oder Zahnstein reduzieren. Das ist falsch. Die Kroketten zerbrechen meist, bevor ein nennenswerter Abrieb stattfindet. Der pH-Wert im Maul spielt eine deutlich wichtigere Rolle bei der Bildung von Zahnstein. Wer Zahnprobleme vorbeugen möchte, sollte auf regelmäßige Zahnpflege setzen, nicht auf das Futter.
Ein weiterer Punkt: Viele Trockenfutter-Sorten enthalten geschmacksverstärkende Zutaten oder Konservierungsstoffe, um Haltbarkeit und Akzeptanz zu erhöhen. Das führt in unseren Tests zu Punktabzügen. Wer Trockenfutter füttern möchte, sollte genau auf die Deklaration achten und Produkte mit transparenter Zutatenliste bevorzugen.
Nassfutter oder Trockenfutter: Was passt besser?
Grundsätzlich gilt: Nassfutter bietet vor allem Vorteile für den Hund, Trockenfutter vor allem für den Halter. Nassfutter punktet mit einer artgerechteren Zusammensetzung und einer besseren Verdaulichkeit. Der hohe Wasseranteil deckt gleichzeitig einen Teil des Flüssigkeitsbedarfs, was besonders bei Hunden hilfreich ist, die wenig trinken. Der Nachteil liegt im stärkeren Geruch und dem höheren Verpackungsaufwand.
Trockenfutter ist dagegen einfacher zu lagern, länger haltbar und in der Regel günstiger. Allerdings enthält es oft weniger Fleisch und kann dem Körper zusätzlich Wasser entziehen, weil die Kroketten den Flüssigkeitsbedarf im Magen binden. Bei Goldendoodles, die genetisch zu Übergewicht neigen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste, unabhängig von der Futterform.
Welche Nährstoffe sind besonders wichtig für Goldendoodles?
Proteine: Basis für Muskelaufbau und Erhaltung
Proteine sind essenziell für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe. Bei Welpen liegt der Bedarf höher, weil Wachstum stattfindet. Ein Proteingehalt von 25 bis 28 Prozent ist hier üblich. Bei erwachsenen Hunden genügen 18 bis 25 Prozent, abhängig von Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern die Qualität der Proteinquelle.
Tierische Proteine aus Fleisch, Fisch oder Innereien sind biologisch hochwertiger als pflanzliche Quellen. Wenn in der Zutatenliste "Geflügelprotein" oder "pflanzliche Eiweißextrakte" auftauchen, bleibt unklar, woher das Protein stammt und ob es für Hunde verwertbar ist. Solche Produkte erhalten in unseren Tests Punktabzüge.
Fette: Energielieferant und Geschmacksträger
Fette liefern Energie und transportieren fettlösliche Vitamine. Bei Welpen sollte der Fettgehalt etwa 10 bis 15 Prozent betragen, bei erwachsenen Hunden 8 bis 12 Prozent. Zu viel Fett kann zu Übergewicht führen, zu wenig beeinträchtigt die Aufnahme von Vitaminen und die Hautgesundheit. Die Art des Fettes spielt eine Rolle: Omega-Fettsäuren aus Fischöl oder Leinöl unterstützen die Haut- und Fellgesundheit, während Tierfett oft als Geschmacksverstärker eingesetzt wird.
Wenn in der Deklaration nur "Öle und Fette" ohne weitere Angaben steht, ist das ein Warnsignal. Transparenz ist hier genauso wichtig wie bei den Proteinen. Wir ziehen Punkte ab, wenn die Fettquelle nicht eindeutig benannt ist.
Omega-Fettsäuren: Für Haut, Fell und Entzündungshemmung
Omega-Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie wirken entzündungshemmend und unterstützen das Immunsystem. Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 (etwa 5:1 bis 10:1) ist wichtig. Viele Futtersorten enthalten zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3, weil pflanzliche Öle dominieren.
Fischöl ist eine hochwertige Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Leinöl oder Algenöl sind pflanzliche Alternativen, die ebenfalls gut verwertbar sind. Wenn das Futter keine Omega-Fettsäuren ausweist, lohnt sich eine Ergänzung, besonders bei Hunden mit trockener Haut oder stumpfem Fell.
Glucosamin und Chondroitin: Unterstützung für die Gelenke
Glucosamin und Chondroitin sind Bestandteile des Knorpelgewebes. Sie werden oft als Zusatz in Futter für große Rassen oder Senior-Hunde eingesetzt, um die Gelenke zu unterstützen. Die Studienlage ist nicht eindeutig, aber viele Halter berichten von positiven Effekten bei Hunden mit Gelenkproblemen oder Arthrose.
Wichtig: Glucosamin und Chondroitin sind kein Ersatz für eine angepasste Futtermenge und ausreichend Bewegung. Übergewicht belastet die Gelenke stärker als jedes Supplement helfen kann. Wer seinen Goldendoodle vor Gelenkproblemen schützen möchte, sollte zuerst auf das Gewicht achten.
Antioxidantien: Schutz vor oxidativem Stress
Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C oder Selen schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Sie unterstützen das Immunsystem und können Alterungsprozesse verlangsamen. Besonders bei Senior-Hunden ist eine ausreichende Versorgung sinnvoll. Allerdings gilt auch hier: Zu viel ist nicht besser. Hohe Mengen an Vitamin E (ab 40 mg pro Kilogramm bei Trockenfutter) führen in unseren Tests zu Punktabzügen, weil die Langzeitwirkung bei Hunden nicht ausreichend erforscht ist.
präbiotische Fasern: Für eine gesunde Verdauung
präbiotische Fasern wie Inulin oder Fructooligosaccharide fördern das Wachstum nützlicher Darmbakterien. Sie können bei Hunden mit empfindlicher Magen-Darm-Schleimhaut oder Verdauungsproblemen helfen. Viele hochwertige Futtersorten enthalten Rübenschnitzel, Chicorée-Inulin oder andere Ballaststoffquellen. Das ist kein Füllstoff, sondern ein funktionaler Bestandteil.
Allerdings sollte der Ballaststoffanteil nicht zu hoch sein. Zu viele Fasern können die Verdaulichkeit reduzieren und zu Blähungen führen. Ein Anteil von 2 bis 5 Prozent ist für die meisten Hunde optimal.
Fütterung in der Praxis: Menge, Alter und Aktivität
Welpen: Wachstum kontrollieren, nicht beschleunigen
Ein Goldendoodle-Welpe wächst in den ersten Monaten rasant. Das erfordert eine angepasste Energiezufuhr, aber keine Überfütterung. Zu schnelles Wachstum erhöht das Risiko für Hüftdysplasie oder andere Skelettprobleme. Ein Welpenfutter sollte 25 bis 28 Prozent Proteine, 10 bis 15 Prozent Fette und ein Kalzium-Phosphor-Verhältnis von 1,2:1 aufweisen.
Die Futtermenge richtet sich nach dem erwarteten Endgewicht, nicht nach dem aktuellen Gewicht. Ein Goldendoodle, der ausgewachsen 25 Kilogramm wiegen wird, braucht als Welpe etwa 400 bis 600 Gramm Nassfutter oder 150 bis 250 Gramm Trockenfutter pro Tag, aufgeteilt auf drei bis vier Mahlzeiten. Die genaue Menge variiert je nach Hersteller und Rezeptur. Die Herstellerhinweise sind ein Ausgangspunkt, sollten aber individuell angepasst werden.
Erwachsene Hunde: Gewicht im Blick behalten
Bei Adult-Hunden steht die Gewichtskontrolle im Vordergrund. Goldendoodles neigen wie Golden Retriever zu Übergewicht, wenn die Energiezufuhr den Verbrauch übersteigt. Ein 25 Kilogramm schwerer Hund mit normalem Aktivitätsniveau benötigt etwa 800 bis 1.200 Gramm Nassfutter oder 300 bis 450 Gramm Trockenfutter pro Tag. Aktive Hunde brauchen mehr, ruhige Hunde weniger.
Wer unsicher ist, ob die Menge passt, sollte regelmäßig das Gewicht kontrollieren und die Rippen abtasten. Die Rippen sollten fühlbar sein, ohne dass man drücken muss. Ist das nicht der Fall, liegt wahrscheinlich Übergewicht vor. Dann hilft nur: Futtermenge reduzieren oder Bewegung erhöhen. Beides ist sinnvoll.
Senior-Hunde: Angepasste Energie, mehr Pflege
Ab etwa sieben Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel. Senior-Hunde brauchen weniger Energie, aber nicht weniger Nährstoffe. Ein Senior-Futter sollte einen reduzierten Kaloriengehalt aufweisen, aber ausreichend Proteine, Omega-Fettsäuren und Antioxidantien enthalten. Glucosamin und Chondroitin können die Gelenke unterstützen, ersetzen aber keine Gewichtskontrolle.
Die Futtermenge sollte um etwa 10 bis 20 Prozent reduziert werden, wenn der Hund weniger aktiv ist. Bei einem 25 Kilogramm schweren Senior-Hund sind das etwa 700 bis 1.000 Gramm Nassfutter oder 250 bis 400 Gramm Trockenfutter pro Tag. Auch hier gilt: Die Herstellerhinweise sind nur ein Anhaltspunkt. Beobachten Sie Ihren Hund und passen Sie die Menge an.
Allergien und Unverträglichkeiten: Was tun?
Manche Goldendoodles reagieren auf bestimmte Futterbestandteile mit Hautproblemen, Durchfall oder Juckreiz. Häufige Auslöser sind Rind, Huhn, Weizen, Soja oder Mais. In solchen Fällen kann hypoallergenes Futter mit einer einzigen Proteinquelle helfen. Lamm, Fisch oder Wild sind oft besser verträglich als Geflügel oder Rind.
Wichtig: getreidefrei ist nicht automatisch besser. Getreide ist für die meisten Hunde gut verträglich. Nur bei nachgewiesenen Allergien oder Unverträglichkeiten ist ein Verzicht sinnvoll. Wer unsicher ist, sollte eine Ausschlussdiät durchführen und dabei nur eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle füttern. Nach einigen Wochen zeigt sich, ob die Symptome verschwinden.
Abnehmen: Diät mit System
Wenn Ihr Goldendoodle zu dick ist, hilft nur eine kontrollierte Kalorienreduktion. Diätfutter mit erhöhtem Ballaststoffanteil kann das Sättigungsgefühl verlängern, ohne dass der Hund hungert. Die Futtermenge sollte um etwa 20 bis 30 Prozent reduziert werden, gleichzeitig sollte die Bewegung erhöht werden. Ein Gewichtsverlust von 1 bis 2 Prozent pro Woche ist gesund und nachhaltig.
Vermeiden Sie Leckerlis oder reduzieren Sie diese auf ein Minimum. Viele Halter unterschätzen, wie viel Energie durch Snacks zugeführt wird. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, setzt auf Gemüse (Karotten, Gurke) statt auf Käse oder Wurst. Das funktioniert besser und belastet den Stoffwechsel weniger.
Häufig gestellte Fragen
Trockenfutter oder Nassfutter - was ist am besten für meinen Goldendoodle?
Das hängt von den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes ab. Nassfutter hat eine hohe Akzeptanz und erhöht die Flüssigkeitsaufnahme. Trockenfutter ist praktischer und länger haltbar, enthält aber oft geschmacksverstärkende Zutaten. Wir empfehlen, beide Fütterungsarten auszuprobieren und zu beobachten, wie Ihr Hund darauf reagiert. Entscheidend ist die Qualität der Inhaltsstoffe, nicht die Futterform.
Ist getreidefreies Futter besser für Goldendoodles?
Nein, nicht automatisch. Getreide ist für die meisten Hunde gut verträglich und liefert Energie sowie Ballaststoffe. Nur bei nachgewiesenen Allergien oder Unverträglichkeiten ist ein Verzicht sinnvoll. Viele getreidefreie Futtersorten ersetzen Getreide durch Kartoffeln oder Hülsenfrüchte, die nicht unbedingt besser sind. Achten Sie auf die gesamte Zusammensetzung, nicht nur auf einzelne Bestandteile.
Welche Proteinquelle ist am besten geeignet?
Tierische Proteine aus Fleisch, Fisch oder Innereien sind biologisch hochwertiger als pflanzliche Quellen. Lamm, Fisch oder Wild sind oft besser verträglich als Huhn oder Rind, besonders bei Hunden mit Allergien. Wichtig ist, dass die Proteinquelle präzise deklariert ist. Begriffe wie "Geflügelprotein" oder "pflanzliche Eiweißextrakte" sind ein Warnsignal. Wir bevorzugen Futter, das genau angibt, welche Teile vom Tier verwendet werden.
Wie viel soll ich meinem Goldendoodle füttern?
Die Futtermenge hängt von Gewicht, Alter und Aktivitätsniveau ab. Ein 25 Kilogramm schwerer erwachsener Hund benötigt etwa 800 bis 1.200 Gramm Nassfutter oder 300 bis 450 Gramm Trockenfutter pro Tag. Bei Welpen und Senior-Hunden gelten andere Richtwerte. Die Herstellerhinweise sind ein Ausgangspunkt, sollten aber individuell angepasst werden. Kontrollieren Sie regelmäßig das Gewicht und tasten Sie die Rippen ab. Sind diese nicht mehr fühlbar, liegt wahrscheinlich Übergewicht vor.
Mein Goldendoodle hat einen empfindlicher Magen - was kann ich tun?
Futter mit leicht verdaulichen Inhaltsstoffen und präbiotische Fasern kann helfen. Vermeiden Sie künstliche Zusatzstoffe, Zucker und geschmacksverstärkende Zutaten. Füttern Sie kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, statt einer großen Portion. Wenn die Probleme anhalten, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um Allergien oder andere Ursachen auszuschließen. Eine Ausschlussdiät mit einer einzigen Proteinquelle kann ebenfalls sinnvoll sein.
Braucht mein Goldendoodle Futter mit Glucosamin und Chondroitin?
Das hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab. Bei Senior-Hunden oder Hunden mit Gelenkproblemen können Glucosamin und Chondroitin die Gelenke unterstützen. Die Studienlage ist nicht eindeutig, aber viele Halter berichten von positiven Effekten. Wichtiger ist jedoch die Gewichtskontrolle. Übergewicht belastet die Gelenke stärker als jedes Supplement helfen kann. Achten Sie auf eine angepasste Futtermenge und ausreichend Bewegung.
Sind die Empfehlungen der Stiftung Warentest zuverlässig?
Die Stiftung Warentest bewertet Hundefutter vorwiegend nach analytischen Bestandteilen wie Eiweiß, Fett, Verpackung und Fütterungshinweisen. Die Qualität und Herkunft der Zutaten sowie deren tatsächliche Eignung für Hunde spielen eine untergeordnete Rolle. Viele der dort empfohlenen Produkte schneiden in unseren Tests eher schlecht ab, weil wir den Fokus auf die Deklaration und die verwendeten Rohstoffe legen. Wir empfehlen, sich nicht allein auf diese Tests zu verlassen, sondern die gesamte Zusammensetzung zu prüfen.
Mehr Tests und Bewertungen finden Sie hier
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