Papillon Hundefutter Test 2026

Papillon Hundefutter Test

Der Papillon, auch als Kontinentaler Zwergspaniel bekannt, ist eine elegante und lebhafte Hunderasse, die besondere Anforderungen an ihre Ernährung stellt. Die Wahl des richtigen Hundefutters spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit, Vitalität und Lebensqualität dieser kleinen Vierbeiner. In diesem umfassenden Test beleuchten wir die wichtigsten Aspekte rund um die Fütterung von Papillons und geben Ihnen fundierte Informationen, um die beste Entscheidung für Ihren Hund zu treffen.

Die richtige Ernährung für einen Papillon berücksichtigt nicht nur die Größe und das Gewicht des Hundes, sondern auch seinen Energiebedarf, mögliche Allergien und die Qualität der Zutaten. Dabei stehen verschiedene Futterarten zur Auswahl, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringen.

 

Die besten Trocken- und Nassfutteroptionen für Papillons

Bei der Auswahl zwischen Trockenfutter und Nassfutter für Ihren Papillon gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Beide Futterarten können eine vollwertige Ernährung bieten, wenn sie hochwertige Zutaten enthalten und auf die Bedürfnisse kleiner Hunderassen abgestimmt sind.

Trockenfutter für den Papillon

Trockenfutter bietet eine praktische Lösung für die tägliche Fütterung. Es ist lange haltbar, einfach zu portionieren und kann zur Zahngesundheit beitragen. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass die weit verbreitete Annahme, Trockenfutter würde durch Abrieb die Zähne reinigen, ein Mythos der Futtermittelindustrie ist. Die Kroketten zerbrechen meist, bevor ein nennenswerter Abrieb stattfinden kann. Der pH-Wert im Maul spielt eine weitaus entscheidendere Rolle bei der Bildung von Zahnstein.

Bei der Berechnung der Futtermenge für Trockenfutter sollten Sie beachten, dass der Wasseranteil herausgerechnet werden muss. Wenn ein Hersteller beispielsweise 70% frisches Fleisch angibt, entspricht dies nach Abzug des Wasseranteils (ca. 60%) einem effektiven Fleischanteil von etwa 28%.

Nassfutter als Alternative

Nassfutter zeichnet sich durch einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aus, was besonders für Hunde vorteilhaft ist, die wenig trinken. Es ist oft schmackhafter und wird von wählerischen Fressern besser akzeptiert. Die Verdaulichkeit von Nassfutter ist in der Regel höher als die von Trockenfutter, da die Nährstoffe leichter aufgenommen werden können.

Für einen Papillon mit einem Gewicht von etwa 3-5 kg variiert die empfohlene Futtermenge je nach Hersteller und Aktivitätslevel. Bei Nassfutter liegt die Tagesmenge typischerweise zwischen 200-350 g, während bei Trockenfutter etwa 60-100 g ausreichen. Diese Angaben sind Richtwerte und können von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein.

Maßgeschneiderte Futteroptionen

Anbieter wie futalis haben sich auf individuell zusammengestelltes Hundefutter spezialisiert. Diese maßgeschneiderten Futterkonzepte berücksichtigen das Alter, Gewicht, den Gesundheitszustand und die Aktivität des einzelnen Hundes. Die Rezepturen werden so angepasst, dass sie den spezifischen Bedarf an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen decken.

Auch proCani bietet Frischfleischfutter an, das auf natürlichen Zutaten basiert und ohne künstliche Zusätze auskommt. Diese Art der Ernährung orientiert sich an der ursprünglichen Nahrung von Hunden und kann positive Auswirkungen auf Fell, Haut und Verdauung haben.

Papillon Hundefutter Test

 

Warum die richtige Ernährung für den Papillon wichtig ist

Der Papillon ist eine kleine, aber energiegeladene Rasse, die einen hohen Stoffwechsel hat. Eine ausgewogene Ernährung ist essentiell, um den Energiebedarf zu decken und gleichzeitig Übergewicht zu vermeiden. Kleine Hunderassen neigen dazu, schneller an Gewicht zuzulegen, was zu gesundheitlichen Problemen wie Gelenkbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

Nährstoffbedarf des Papillon

Die Ernährung eines Papillons sollte hochwertige Proteine, gesunde Fette, Kohlenhydrate sowie ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau und die Erhaltung der Körperfunktionen. Fette liefern Energie und unterstützen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.

Vitamine wie A, D, E und K sowie B-Vitamine sind für verschiedene Stoffwechselprozesse unerlässlich. Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Spurenelemente wie Zink und Eisen tragen zur Knochengesundheit, Blutbildung und Immunfunktion bei.

Besondere Ernährungsbedürfnisse

Aufgrund ihrer geringen Größe haben Papillons einen schnelleren Stoffwechsel als größere Rassen. Das bedeutet, dass sie pro Kilogramm Körpergewicht mehr Kalorien benötigen. Gleichzeitig ist ihr Magen kleiner, weshalb mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sinnvoller sind als eine oder zwei große Portionen.

Allergien und Unverträglichkeiten können auch bei Papillons auftreten. Häufige Auslöser sind Getreide, bestimmte Proteinquellen oder künstliche Zusatzstoffe. In solchen Fällen kann eine Ausschlussdiät oder hypoallergenes Hundefutter helfen, die Symptome zu lindern.

Wichtige Ernährungsgrundsätze

  • Hoher Fleischanteil für ausreichend Proteine
  • Natürliche Zutaten ohne künstliche Zusätze
  • Ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen
  • Anpassung der Futtermenge an Alter, Gewicht und Aktivität
  • Regelmäßige Kontrolle des Körpergewichts
 

Vorteile von maßgeschneidertem Papillon Hundefutter

Maßgeschneidertes Hundefutter bietet den Vorteil, dass es exakt auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Papillons abgestimmt ist. Anbieter wie futalis erstellen nach einer detaillierten Analyse ein Futterprofil, das alle relevanten Faktoren berücksichtigt.

Das sind die besten 3 Hundefutter für Papillon:

Anifit
Gockels Duett
0/100
Score
Escapure
BIO Huhn Ragout
0/100
Score
Kale
Hirsch mit Kartoffeln
0/100
Score

Individuelle Zusammensetzung

Bei der Erstellung eines maßgeschneiderten Futters werden Faktoren wie Alter, Gewicht, Aktivitätslevel, Gesundheitszustand und eventuelle Allergien einbezogen. Das Ergebnis ist eine Rezeptur, die genau die richtige Menge an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen liefert.

Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz bei den Zutaten. Hochwertige Anbieter deklarieren alle Inhaltsstoffe vollständig und verzichten auf Füllstoffe, künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe. Dies ist besonders wichtig, da viele kommerzielle Futtersorten unklare Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" verwenden, ohne genau zu spezifizieren, welche Teile des Tieres verarbeitet wurden.

Gesundheitliche Vorteile

Eine auf den individuellen Bedarf abgestimmte Ernährung kann zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Dazu gehören ein glänzendes Fell, gesunde Haut, eine verbesserte Verdauung und ein stabiles Immunsystem. Auch das Risiko für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes oder Gelenkprobleme kann reduziert werden.

Frischfleischfutter von Anbietern wie proCani setzt auf naturbelassene Zutaten und verzichtet auf industrielle Verarbeitung. Dies erhält die natürlichen Nährstoffe und Vitamine besser als stark verarbeitetes Futter. Viele Hundehalter berichten von einer höheren Akzeptanz und besseren Verträglichkeit bei ihren Tieren.

Rassespezifisches Hundefutter ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Ein hochwertiges Alleinfutter, das auf die Größe und den Energiebedarf kleiner Hunderassen abgestimmt ist, reicht in der Regel aus. Viele speziell für einzelne Rassen beworbene Futtersorten schneiden in unabhängigen Tests eher schlecht ab.

Papillon Hundefutter Test

 

Empfehlungen für die Fütterung von Papillons

Die Fütterung eines Papillons erfordert Aufmerksamkeit und Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Hundes. Hier sind einige praktische Empfehlungen, die Ihnen helfen, die Ernährung Ihres Vierbeiners optimal zu gestalten.

Futtermenge und Fütterungszeiten

Die richtige Futtermenge hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Stoffwechsel. Ein ausgewachsener Papillon mit einem Gewicht von 4 kg benötigt bei mittlerer Aktivität etwa 70-90 g Trockenfutter oder 250-300 g Nassfutter pro Tag. Diese Werte können je nach Hersteller und Energiegehalt des Futters variieren.

Es empfiehlt sich, die Tagesration auf zwei bis drei Mahlzeiten zu verteilen. Dies verhindert eine Überlastung des Verdauungssystems und sorgt für eine gleichmäßige Energieversorgung über den Tag. Welpen benötigen häufigere Mahlzeiten, während ältere Hunde möglicherweise weniger Energie benötigen und die Futtermenge entsprechend angepasst werden sollte.

Qualität der Zutaten

Achten Sie bei der Auswahl des Hundefutters auf eine vollständige Deklaration der Zutaten. Hochwertige Produkte geben genau an, welche Fleischsorten und in welcher Menge sie enthalten sind. Begriffe wie „Fleischmehl" oder „tierische Nebenerzeugnisse" ohne nähere Spezifikation sind ein Warnsignal für mangelnde Transparenz.

Ein hoher Fleischanteil ist wünschenswert, idealerweise sollten mindestens 60% des Nassfutters aus Fleisch und Innereien bestehen. Bei Trockenfutter ist der Fleischanteil aufgrund des geringeren Wassergehalts schwieriger zu beurteilen, weshalb eine genaue Deklaration umso wichtiger ist.

Zusatzstoffe und Inhaltsstoffe

Vermeiden Sie Futter mit künstlichen Zusätzen wie Zucker, Geschmacksverstärkern oder synthetischen Konservierungsstoffen. Zucker hat in Hundefutter nichts zu suchen und wird oft nur hinzugefügt, um die Akzeptanz zu erhöhen. Auch Inhaltsstoffe wie Yucca schidigera, die angeblich Gerüche reduzieren sollen, sind umstritten und wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.

Natürliche Konservierungsmittel wie Vitamin E oder Rosmarinextrakt sind akzeptabel, sollten aber in moderaten Mengen enthalten sein. Bei Trockenfutter sollte der Vitamin-E-Gehalt nicht über 40 mg/kg liegen, bei Nassfutter nicht über 10 mg/kg.

Empfohlene Futtermenge für Papillons nach Gewicht
Gewicht des Hundes Trockenfutter (g/Tag) Nassfutter (g/Tag)
3 kg 55-75 g 200-250 g
4 kg 70-90 g 250-300 g
5 kg 85-105 g 300-350 g

Diese Angaben sind Richtwerte und können je nach Hersteller, Energiegehalt des Futters und individuellem Bedarf des Hundes variieren. Beobachten Sie das Gewicht und die Kondition Ihres Papillons regelmäßig und passen Sie die Futtermenge bei Bedarf an.

 

Trockenfutter vs. Nassfutter: Was ist besser für Ihren Papillon?

Die Entscheidung zwischen Trockenfutter und Nassfutter ist oft eine Frage der persönlichen Vorliebe und der individuellen Bedürfnisse des Hundes. Beide Futterarten haben ihre Berechtigung und können Teil einer gesunden Ernährung sein.

Vorteile von Trockenfutter

Trockenfutter ist praktisch in der Handhabung, lange haltbar und kostengünstiger als Nassfutter. Es lässt sich einfach portionieren und kann auch unterwegs problemlos mitgenommen werden. Für Hunde, die gerne kauen, bietet es eine gewisse Beschäftigung.

Allerdings sollten Sie beachten, dass Trockenfutter einen geringen Feuchtigkeitsgehalt hat. Hunde, die wenig trinken, können dadurch zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Stellen Sie daher immer ausreichend frisches Wasser bereit.

Vorteile von Nassfutter

Nassfutter hat einen hohen Wassergehalt, was zur Flüssigkeitsversorgung beiträgt. Es ist oft schmackhafter und wird von wählerischen Hunden besser angenommen. Die Verdaulichkeit ist in der Regel höher, da die Nährstoffe leichter verfügbar sind.

Der Nachteil liegt in der kürzeren Haltbarkeit nach dem Öffnen und dem höheren Preis. Zudem kann Nassfutter bei falscher Lagerung schneller verderben.

Kombination beider Futterarten

Viele Hundehalter entscheiden sich für eine Kombination aus Trockenfutter und Nassfutter. Dies bietet die Vorteile beider Varianten und sorgt für Abwechslung im Napf. Achten Sie jedoch darauf, die Gesamtfuttermenge entsprechend anzupassen, um Übergewicht zu vermeiden.

 

Häufige Fragen zur Ernährung von Papillons

Wie oft sollte ich meinen Papillon füttern?

Erwachsene Papillons sollten idealerweise zwei bis drei Mal täglich gefüttert werden. Dies entspricht ihrem schnellen Stoffwechsel und verhindert, dass der Magen zu lange leer bleibt. Welpen benötigen häufigere Mahlzeiten, etwa drei bis vier Mal am Tag.

Welche Fleischsorten sind für Papillons geeignet?

Grundsätzlich sind alle hochwertigen Fleischsorten geeignet, darunter Huhn, Rind, Lamm, Pute oder Fisch. Wichtig ist, dass das Fleisch klar deklariert ist und keine unklaren Bezeichnungen wie „Geflügel" oder „Wild" verwendet werden. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten können auch exotischere Proteinquellen wie Känguru oder Pferd eine Option sein.

Sind Getreide im Hundefutter problematisch?

Getreide ist nicht grundsätzlich schlecht für Hunde, kann aber bei manchen Tieren Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen. Hochwertige Getreidesorten wie Reis oder Hafer sind in der Regel gut verträglich. Achten Sie darauf, dass Getreide nicht als Hauptbestandteil verwendet wird, um den Fleischanteil zu verschleiern.

Was sollte ich bei der Umstellung auf neues Futter beachten?

Eine Futterumstellung sollte schrittweise über etwa 7-10 Tage erfolgen. Mischen Sie zunächst kleine Mengen des neuen Futters unter das gewohnte Futter und erhöhen Sie den Anteil täglich. Dies gibt dem Verdauungssystem Zeit, sich anzupassen, und reduziert das Risiko von Magen-Darm-Beschwerden.

Wie erkenne ich hochwertiges Hundefutter?

Hochwertiges Hundefutter zeichnet sich durch eine vollständige und transparente Deklaration aller Zutaten aus. Der Fleischanteil sollte hoch sein und genau angegeben werden. Vermeiden Sie Produkte mit unklaren Begriffen wie „tierische Nebenerzeugnisse" oder „pflanzliche Nebenerzeugnisse". Auch der Verzicht auf künstliche Zusätze ist ein Qualitätsmerkmal.

 

Tipps zur Auswahl des besten Futters für Ihren Papillon

Die Auswahl des richtigen Hundefutters kann angesichts der Vielzahl an Produkten überwältigend sein. Hier sind einige praktische Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen:

  • Lesen Sie die Zutatenliste sorgfältig und achten Sie auf eine vollständige Deklaration.
  • Bevorzugen Sie Futter mit einem hohen Anteil an benanntem Fleisch (z.B. „65% Huhn" statt nur „Geflügel").
  • Vermeiden Sie Produkte mit Zucker, künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffen.
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Berücksichtigen Sie die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes (Alter, Aktivität, Gesundheitszustand).
  • Testen Sie verschiedene Futtersorten, um herauszufinden, was Ihr Papillon am besten verträgt und akzeptiert.

Beachten Sie auch, dass Empfehlungen von Stiftung Warentest für Hundefutter mit Vorsicht zu genießen sind. Diese Tests bewerten hauptsächlich analytische Bestandteile wie Protein- und Fettgehalt sowie Verpackung und Fütterungshinweise. Die Qualität und Herkunft der Zutaten sowie deren tatsächliche Eignung für Hunde werden dabei oft nicht ausreichend berücksichtigt. Viele der von Stiftung Warentest empfohlenen Produkte schneiden in unabhängigen Tests, die sich auf Zutatentransparenz und Qualität konzentrieren, deutlich schlechter ab.

Bei der Bewertung von Hundefutter sollten Sie nicht nur auf den Preis achten. Hochwertiges Futter mag teurer erscheinen, führt aber oft zu einer besseren Gesundheit und kann langfristig Tierarztkosten reduzieren. Die Investition in gutes Futter zahlt sich durch ein längeres, gesünderes Leben Ihres Papillons aus.

 

Die Rolle von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen

Eine ausgewogene Ernährung für den Papillon muss alle essentiellen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe in den richtigen Mengen enthalten. Ein Mangel oder Überschuss kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Proteine und Aminosäuren

Proteine sind die Bausteine des Körpers und essentiell für den Muskelaufbau, die Zellerneuerung und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Hunde benötigen bestimmte Aminosäuren, die sie nicht selbst herstellen können und die daher über die Nahrung zugeführt werden müssen. Hochwertiges Fleisch liefert diese essentiellen Aminosäuren in optimaler Zusammensetzung.

Fette und Fettsäuren

Fette sind wichtige Energielieferanten und unterstützen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind besonders wichtig für die Haut- und Fellgesundheit sowie für entzündungshemmende Prozesse im Körper. Fischöl oder Leinöl sind gute Quellen für diese essentiellen Fettsäuren.

Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die in kleinen Mengen für verschiedene Körperfunktionen benötigt werden. Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und das Immunsystem, Vitamin D für die Knochengesundheit, Vitamin E als Antioxidans und die B-Vitamine für den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktion.

Ein Mangel an Vitaminen kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, während eine Überdosierung, insbesondere bei fettlöslichen Vitaminen, ebenfalls schädlich sein kann. Hochwertiges Hundefutter ist so formuliert, dass es den Bedarf deckt, ohne zu Überschüssen zu führen.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor sind essentiell für die Knochengesundheit. Das Verhältnis dieser beiden Mineralstoffe sollte ausgewogen sein, idealerweise etwa 1,2:1 bis 1,5:1 (Kalzium zu Phosphor). Magnesium unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion, während Natrium und Kalium für den Flüssigkeitshaushalt wichtig sind.

Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer und Selen werden in geringeren Mengen benötigt, sind aber nicht weniger wichtig. Eisen ist für die Blutbildung essentiell, Zink unterstützt das Immunsystem und die Wundheilung, Kupfer ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen und Selen wirkt als Antioxidans.

Optimale Nährstoffversorgung

Eine optimale Ernährung für Ihren Papillon berücksichtigt alle diese Faktoren und stellt sicher, dass alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender, aber nicht übermäßiger Menge vorhanden sind. Hochwertiges Alleinfutter ist so formuliert, dass es alle Bedürfnisse abdeckt. Bei selbst zusammengestellten Rationen oder BARF-Fütterung sollten Sie sich von einem Ernährungsberater oder Tierarzt beraten lassen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

 

Besondere Ernährungsaspekte für Papillons

Der Papillon hat aufgrund seiner Größe und seines Temperaments einige besondere Anforderungen an die Ernährung, die bei der Futterauswahl berücksichtigt werden sollten.

Energiebedarf und Stoffwechsel

Kleine Hunderassen wie der Papillon haben einen höheren Energiebedarf pro Kilogramm Körpergewicht als größere Rassen. Dies liegt an ihrem schnelleren Stoffwechsel und der größeren Körperoberfläche im Verhältnis zum Gewicht, was zu einem höheren Wärmeverlust führt. Das Hundefutter sollte daher energiedicht sein, um den Bedarf zu decken, ohne dass der Hund große Mengen fressen muss.

Zahngesundheit

Wie bereits erwähnt, ist die Vorstellung, dass Trockenfutter durch Abrieb die Zähne reinigt, ein Mythos. Dennoch ist die Zahngesundheit wichtig. Regelmäßiges Zähneputzen, Zahnpflegesnacks oder spezielles Kauspielzeug können helfen, Zahnstein vorzubeugen. Der pH-Wert im Maul spielt eine entscheidende Rolle bei der Zahnsteinbildung, und eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, diesen im optimalen Bereich zu halten.

Allergien und Unverträglichkeiten

Papillons können wie alle Hunderassen zu Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten neigen. Häufige Auslöser sind bestimmte Proteinquellen (z.B. Huhn, Rind), Getreide oder künstliche Zusätze. Symptome können Hautprobleme, Juckreiz, Magen-Darm-Beschwerden oder Ohrenentzündungen sein.

Bei Verdacht auf eine Allergie kann eine Ausschlussdiät helfen, den Auslöser zu identifizieren. Dabei wird über mehrere Wochen ein Futter mit einer einzigen, bisher nicht gefütterten Proteinquelle und einer Kohlenhydratquelle gegeben. Anschließend werden nach und nach weitere Zutaten hinzugefügt, um zu beobachten, welche Reaktionen auftreten.

Gewichtsmanagement

Übergewicht ist auch bei kleinen Hunden ein zunehmendes Problem. Ein Papillon sollte eine deutlich sichtbare Taille haben, und die Rippen sollten bei leichtem Druck fühlbar sein. Regelmäßiges Wiegen und Anpassen der Futtermenge sind wichtig, um das Idealgewicht zu halten.

Bei Übergewicht sollte die Futtermenge reduziert oder auf ein kalorienreduziertes Futter umgestellt werden. Gleichzeitig ist ausreichend Bewegung wichtig, um den Energieverbrauch zu erhöhen.

 

In Kürze erklärt

Die richtige Ernährung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Papillons von zentraler Bedeutung. Hochwertiges Hundefutter mit transparenter Zutatenliste, hohem Fleischanteil und ohne künstliche Zusätze bildet die Grundlage. Sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter können geeignet sein, solange sie alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Achten Sie auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes und passen Sie die Futtermenge an Alter, Gewicht und Aktivität an. Maßgeschneiderte Futterkonzepte von Anbietern wie futalis oder natürliche Frischfleischoptionen von proCani können eine sinnvolle Wahl sein. Vermeiden Sie Produkte mit unklaren Deklarationen oder minderwertigen Zutaten.

Eine ausgewogene Ernährung trägt zu einem langen, gesunden und glücklichen Leben Ihres Papillons bei. Beobachten Sie Ihren Hund aufmerksam und scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten einen Tierarzt oder Ernährungsberater zu konsultieren.

 

Über die Autorin

Sarah Strahberger ist Hundetrainerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Seit 2014 schreibt Sarah als Fachjournalistin für Hundefutter Tests hochwertige Artikel und nimmt gemeinsam mit ihrer Border Collie Hündin Luna verschiedene Hundefutter Sorten unter die Lupe.

Ihre Mission ist es, über die verschiedenen Hundefutter Deklarationen aufzuklären. Sie möchte Hundebesitzer informieren und sensibilisieren, die Deklaration von Hundefutter aufmerksam zu lesen.