Mera Dog Pure Truthahn & Kartoffel

Mera Dog Pure Trockenfutter Test

Mit der Linie „Mera Dog Pure“ verfolgt der Hersteller MERA Tiernahrung GmbH das Ziel, Futter für besonders sensible Hunde anzubieten, bei denen besondere Anforderungen an Verträglichkeit und Geschmack bestehen. Den verschiedenen Sorten dieser Trocken- und Nassfutterreihe ist gemeinsam, dass jeweils nur eine einzige Fleisch- bzw. Fischsorte und nur eine Kohlenhydratquelle enthalten sind.

So auch bei Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel, das wir uns hier im Test näher angeschaut haben. Wie der Sortenname bereits verrät, ist als tierischer Proteinträger Truthahn enthalten, die Kohlenhydrate werden durch Kartoffeln geliefert. Jedoch lässt die Deklaration des Trockenfutters offen, ob auch andere Geflügelsorten im Futter enthalten sein könnten. Auf den ersten Blick also schon mal perfekt für alle Gluten- und Getreideallergiker sowie für Hunde mit Allergien gegen andere Fleischsorten.

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Meradog Pure – Hundefutter Made in Germany

Wem regionale Produktion wichtig ist, der sollte einen näheren Blick auf den Tierfutterproduzenten MERA werfen, der ausschließlich am deutschen Standort produziert. Das Unternehmen ist seit 1949 im niederrheinischen Kevelaer aktiv und mittlerweile international erfolgreich. Produziert wird nach Lebensmittelstandard, wofür auch die Zertifizierungen nach IFS und BRC stehen.

Napf mit dem Mera Dog TrockenfutterDie Rohstoffe werden „bevorzugt aus der Region“ bezogen. Klingt nachhaltig, ist bei näherer Betrachtung allerdings wenig aussagekräftig. Wie weit die Region gefasst wird und wie hoch der Anteil der regional bezogenen Rohstoffe tatsächlich ist, wird dort nicht erwähnt. „Achtsam“ ist das Unternehmen laut eigener Aussage gegenüber Tierhaltern, Partnern und Mitarbeitern – die Tiere werden dort nicht erwähnt. Auch was MERA unter „ökologisch hochwertiger Tiernahrung“ versteht, wird nicht näher erklärt. Der Nachhaltigkeitsstandard ZNU „wird angestrebt“ – das ist schon mal ein schönes Versprechen. Welche Taten hier folgen, muss also die Zukunft noch zeigen. In Summe scheint aber immerhin schon mal die Grundqualität des Futters zu stimmen.

 

Pure Qualität im Mera Dog Pure?

Schauen wir uns im Hundefutter Test erst mal näher an, welche Inhaltsstoffe im getreidefreien Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel stecken. Schon als erster Bestandteil stehen die Kartoffeln, die leider recht ungenau deklariert sind: „Kartoffeln (57% getrocknet). Hier hat man nun 2 Möglichkeiten der Interpretation. 1. 57% des Trockenfutters besteht aus getrockneten Kartoffeln oder von den enthaltenen Kartoffeln sind 57% getrocknet.

Hund mit Mera Dog Pure Truthahn & KartoffelnEs folgt als nächste Zutat „Geflügelfleischmehl (24%, Truthahn)“. Auch hier wieder recht undurchsichtig, ob jetzt 24% Geflügelfleischmehl gemeint sind oder sich die Zahl in der Klammer womöglich auf die Beschaffenheit des Geflügelfleischmehls bezieht, in dem Sinne: 24% Des Geflügelfleischmehls sind Truthahn. Es wäre also gut möglich, dass die restlichen 76% von einer anderen Geflügelsorte stammen.

Das dann folgende „tierische Eiweiß (hydrolisiert)“ kommt dann, wenn uns MERA nichts Falsches versprochen hat, wohl ebenfalls vom Truthahn. Das Wort „hydrolisiert“ steht auf jeden Fall schon mal für einen relativ hohen Verarbeitungsgrad – bei einem chemischen Hydrolisierungsprozess werden mit Säuren und Laugen die Proteine in kleinere Bestandteile zerlegt. Je nach Einsatzzweck kann das auch mal einen positiven Nutzen wie leichtere Verträglich- und Verwertbarkeit bestimmter Bestandteile haben – oft werden hydrolisierte Eiweiße aber lediglich als Geschmacksverstärker hinzugefügt.

 

Mera Dog Pure Truthahn & Kartoffeln Deklaration

Deklaration – zum Vergrößern klicken

Mera Dog Pure – mit einem Potpourri an Zusätzen

Der Futterlinienname „Pure“ kann einem schon beinahe ironisch vorkommen angesichts der Liste an weiteren Zusätzen im Futter. Nun gut, bei Trockenfutter ist das natürlich nichts Ungewöhnliches, wie wir in vieler unserer Trockenfutter Tests bereits festgestellt haben. Im Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel sollen Bierhefe, Leinsamen, entzuckerte Rübentrockenschnitzel, Cellulosefasern und Rindercolostrum für bessere Verdauung und „Immunschutz“ sorgen.

Kroketten Mera Dog Pure Truthahn & KartoffelnBierhefe kann bei empfindlichen Hunden aber durchaus eine Ursache für Unverträglichkeiten darstellen, in der Regel ist es jedoch ein guter Vitamin B Lieferant. Die Rübentrockenschnitzel sollen die Darmmotorik unterstützen und zu starke Gärungsprozesse vermeiden. Bei den Cellulosefasern ist nicht angegeben, aus welcher Quelle diese stammen – etwa auch aus den Kartoffeln? Die Cellulosezugabe dient als Ballaststoff ebenfalls der Verdauung. Die Endung –ose klingt zwar nach Zucker, bei Cellulose handelt es sich aber um einen Vielfachzucker.

Ob das Colostrum im Futter für den Immunschutz sinnvoll ist oder nicht, ist ein häufiger Streitpunkt in Hundeforen. Auch Tierschützer ruft es häufig auf den Plan. Allerdings wird bei der Gewinnung von Colostrum in der Regel nur das vom Kalb nicht benötigte, überschüssige Colostrum verwendet – dies wird von MERA auf der Herstellerwebsite auch so bestätigt. MERA entzieht dem Colostrum außerdem das Kasein, um das Allergiepotential niedrig zu halten. Dadurch ist das Mera Dog Truthahn und Kartoffel auch für die meisten Hunde mit einer Kuhmilchallergie geeignet.

Maßband und Kroketten zur veranschaulichungWeitere Bestandteile sind Natriumchlorid (also Salz), Monocalciumphosphat, Lachsöl, Sonnenblumenöl, Calciumcarbonat, Hefeextrakt, die Inulin-Quelle Chicoréepulver, Meeresalgen und Apfel. Darunter also auch wieder einige Zutaten, die einerseits zur Verdauung beitragen können, andererseits aber vielleicht auch einfach nur den Geschmack positiv beeinflussen sollen. Je nach Empfindlichkeit können Hefe und Inulin mitunter nicht gut vertragen werden – für die meisten Hunde sind sie aber unproblematisch. Darüber hinaus wurden noch verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente hinzugefügt. Unter anderem konservierende Mittel wie Antioxidationsmittel, welche mitunter in jedem Trockenfutter enthalten sind.

 

Fazit zum Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel

Durch die schwammige Deklaration lässt sich die genaue Zusammensetzung leider nicht zweifelsfrei in unserem Test ablesen. Der Kartoffelanteil dürfte aber überdurchschnittlich hoch sein im Vergleich zu anderen ähnlichen Trockenfuttersorten. Wie gut das Futter gerade von den zur Zielgruppe gehörenden ernährungssensiblen Hunden vertragen wird, hängt dann von den individuellen Allergien und Unverträglichkeiten ab. Falls der Hund kein Getreide, keine Milch oder keine Kräuter verträgt, sind Probleme durch diese Futtersorte eher unwahrscheinlich. Wird sensibel auf Hefe oder Inulin reagiert, sollte der Halter eine andere Marke oder aber die Nassfutterreihe von Mera Dog Pure wählen. Einige Bestandteile dürften eher zur Geschmacksoptimierung enthalten sein – bisweilen hilfreich bei mäkeligen Hunden, ansonsten aber unnötig.

Hinweis: Laut Herstellerwebsite wird das Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel demnächst ersetzt durch das Mera pure sensitive fresh meat Truthahn & Kartoffel. Hier ist dann auch frisches Truthahnfleisch enthalten. Die schwammige Deklaration wird allerdings beibehalten. Colostrum ist hier nicht mehr enthalten – wer darauf Wert legt, sollte sich jetzt noch einen Vorrat zulegen oder aber separat ergänzen, beispielsweise über Colostrum-Kapseln. Das nicht weiter bezeichnete „tierische Eiweiß (hydrolisiert)“ ist ebenfalls nicht enthalten, mit „Leberhydrolysat“ ist aber weiterhin eine hydrolisierte Zutat in der Rezeptur dabei.

 

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3.5 Testergebnis
Test: Getreidefreies Hundefutter

Testkriterien anschauen

Art der Deklaration
4.5
Fleischanteil gemäß Deklaration
0
Inhaltsstoffe gemäß Deklaration
6
PROS
  • Lebensmittelstandard Produktion
  • Herstellung zu 100% in Deutschland
  • Glutenfrei
CONS
  • Schwammige Deklaration
  • Ggf. wenig Fleisch
  • Ggf. unbekannte Geflügelfleischsorten enthalten
  • Diverse Geschmacksverstärkende Inhaltsstoffe
30 Comments
  1. Von Mera Dog hat unsere Hündin früher einiges nicht gut vertragen – das Mera Dog Pure Getreidefrei haben wir allerdings damals nicht ausprobiert. Hört sich ganz brauchbar an, allerdings sind wir mit unserem jetzigen Futter sehr zufrieden und werden wohl erst mal nicht wechseln.

  2. Mit dem Mera Dog Pure Getreidefrei habe ich bisher ganz gute Erfahrungen gemacht. Allerdings wechsle ich öfter mal durch mit anderen Marken.

  3. Mera Dog Pure Gertreidefrei habe ich durch eine Bekannte empfohlen bekommen. Das Futter zeichnet sich durch einen guten Geruch, sowie durch eine sehr gute Deklaration aus.
    Das völlig auf Getreide verzichtet wurde, ist mehr als angenehm zu bezeichnen. Ich habe nicht bereut zu Mera Dog Pure gewechselt zu haben.

    • Hm, vielleicht ist das Mera Dog Pure Getreidefrei ja mal einen Versuch wert. Mit einem anderen Produkt der Marke hatten wir weniger gute Erfahrungen und deshalb seither einen Bogen darum gemacht.

  4. Habe einen großen Mischling.11J..Der sehr oft an Durchfall litt.Sich auch häufig übergab.Daher Müde und schlapp war..
    Habe sehr viele Futtersorten durch Probiert von Nass bis frisch Fleisch,und Trockenfutter..
    Unser Hund hat auch sehr nach Hund gemuffelt..ebend so sein Kot…..
    Bin über Futterproben drauf gekommen..
    Habe nun den 2ten 4Kg Beutel Mera Dog Senior gefüttert..
    Der Preis von ca.14.Euro für 4kg ( Fressnapf) finde ich auch Oky..das Futter ist sehr ergiebig.
    Die probleme die unser Hund hatte sind nicht mehr da..werde auch nicht mehr zu anderen Futtermittel greifen. Da es unseren Hund endlich gut geht..und Er muffelt auch nicht mehr..
    Euch noch einen schönen Tag..

  5. Von diesem Hundefutter bin ich daher überzeugt, da Mera Dog Pure zum einen völlig getreidefrei daherkommt. Mein Hund ist tatsächlich allergisch gegen Futtermittel die Getreide enthalten, daher habe ich lange gesucht, bis das ich auf dieses Futtermittel gestoßen bin. Zum einen fand ich gut, dass man aus der Deklaration heraus alles verstehen konnte zum anderen hat es sehr viel essenzielle Fettsäuren. Alles in allem bin ich durchaus von dem Futter angetan.

  6. Bei Mera Dog hatte ich zuvor in mehreren Hundezeitungen schon davon gelesen, dass das futter sehr empfehlenswert ist. Als ich dann hier noch den Testbericht gelesen hatte, habe ich für Mera Dog entschieden und unser Hund frisst es gern. Wichtig für mich war das es getreidefrei war. Und die Deklaration passt. Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Futter.

  7. Hunde, die wissen was schmeckt, finden unweigerlich zu Meradogs. Dieses Futter ist wirklich klasse, und das es ohne Getreide ist, finde ich persönlich richtig gut.
    Ihr haben auch die Hersteller mitgedacht, denn essenzielle Fettsäuren sind in diesem Futter ebenso enthalten wie ein guter Geschmacks- und Geruchswert der auch wichtig ist, damit mein Hund das Futter mit Appetit verzehrt.

    • Hunde, die wissen, was schmeckt? Na ich weiß ja nicht 😉 Meine Hündin frisst sehr vieles sehr gerne, das Mera Dog Pure Getreidefrei gehört aber nicht dazu. Und ist in meinen Augen auch kein großer Verlust, da gibt es Marken mit besserer Zusammensetzung (wenn natürlich auch viele mit deutlich schlechterer).

  8. Ich muss mich immer wieder über die irreführenden Deklarationen von Hundefutter ärgern.
    Ich konnte hier bei den Zutaten von Mera Dog Pure Getreidefrei zum Beispiel keine Öle finden. Allerdings endete die Liste mit drei Pünktchen nach den Natriumchlorid. Falls also doch was drin ist, dann weniger als 0,5%. Das ist in der Tat nicht erwähnenswert.

    • Oben ist von Leinsamen-, Sonnenblumen- und Lachsöl die Rede. Wobei ich persönlich Leinsamen- und Sonnenblumenöl im Hundefutter eher kritisch sehe und Lachsöl lieber selbst zugebe, besonders bei Trockenfutter – das ständige Öffnen der Tüten, bis das Futter leer ist, kann sich ja nicht besonders positiv auf die Ölqualität auswirken.

  9. Dieses Futter füttern wir seit Jahren und sind sehr zufrieden damit. Unser Hund frisst dieses Futter ausgesprochen gern und es gibt auch keinen Grund eine Futterumstellung vorzunehmen. Ein altbewährtes Hundefutter zu einem vernünftigen Preis.

  10. Wir sind zu Meradog gekommen, weil unser Hund sich immer kratzte, nachdem er gegessen hatte. Das fanden wir merkwürdig und haben unseren Tierarzt gefragt, welches Futter er uns empfehlen konnte, als sich herausstellte, dass unser Hund sensibel ist, sind wir zu Meradog gewechselt. Seitdem ist der quälenden Juckreiz weg.

  11. Es sieht so aus, als wäre mit Mera Dog Pure Getreidefrei Hundefutter auf dem Markt, dass keine oder kaum Wünsche offen lässt. Nur das Rindercolostrum stört mich ein wenig. Ich hatte gehofft, dass man das wenigstens den Kälbern zukommen lässt, wenn sie schon keine Milch bekommen. Und die Hunde brauchen es nicht mehr, es ist ja kein Welpenfutter.

    • Das mit dem Rindercolostrum habe ich ebenfalls nicht verstanden. Das ist in meinen Augen auch komplett überflüssig im Hundefutter. Ansonsten ist das Mera Dog Pure Getreidefrei sicher nicht schlecht, auch wenn für den ein oder anderen Hund der Fleischanteil etwas höher ausfallen dürfte.

  12. Wir füttern in unserem privaten Tierheim Mera Dog Pure weil es vom Preis-/Leistungsverhältnis genau in unser Budget hineinpasst. Dabei ist dieses Hundefutter zwar nicht das Beste auf dem Markt, doch von der Praktibilität her gesehen kann man es eingeschränkt empfehlen. Unsere Hunde fressen es sehr gern, dass das Futter mehr Zusatzstoffe hat als andere hochpreisigere Futtersorten kann man akzeptieren. Nur der Kartoffelanteil ist recht hoch.

    • Mera Dog Pure Getreidefrei ist da in meinen Augen mehr als ein guter Kompromiss – ich bin manchmal fast entsetzt, was in einigen Tierheimen so gefüttert wird.

  13. Sicher das keine getrockneten Rübenschnitzel enthält. Den in der Beschreibung steht das diese enthalten . Wollte es nämlich bestellen .

  14. Das Mera Dog Pure Getreidefrei hat ein solides Preisleistungsverhältnis, mir sind andere Marken aber lieber. Und solche Marketinggags wie der Zusatz von Colostrum nerven mich ehrlich gesagt.

  15. Mera Dog Pure Getreidefrei besteht hauptsächlich aus Kartoffeln und orientiert sich gleichzeitig am natürlichen Speiseplan der Hunde. Wie soll das gehen? Kartoffeln sind so ziemlich das Unnatürlichste, was man einem Hund vorsetzen kann. Ich hab jedenfalls noch keinen Kartoffeln ausgraben sehen. Und noch dazu ein Nachtschattengewächs, wo es immer heißt, Nachtschattengewächse wären nichts für Hunde. Mein Hund frisst eigentlich jedes Gemüse, dass ich ihm anbiete, aber Kartoffeln mag er nicht.
    Meiner Meinung nach ist der Ruf nach „getreidefrei“ im Hundefutter nur ein Marketinggag und das Getreide durch Kartoffeln zu ersetzen ist nicht wirklich hilfreich, denn Kohlenhydrate sind Kohlenhydrate und eben nicht wirklich die natürliche Nahrung eines Hundes.

    • Dass ein Hund GAR keine Kohlenhydrate benötigt, stimmt so aber auch nicht. Er ist ein Hund und kein Wolf (und selbst dieser gelangt über den Mageninhalt der Beutetiere noch an einige Kohlenhydrate, frisst Beeren und so weiter…). Ein Hund kann Kohlenhydrate in der Regel selbst produzieren, aber nicht unbedingt in den erforderlichen Mengen. Gerade wenn ein Hund körperlich viel leisten muss, ist die Zufütterung von Kohlenhydraten absolut vorteilhaft. Sie werden zum Beispiel kaum einen Schlittenhund sehen, der nicht auch mit einer entsprechenden Menge Kohlenhydraten gefüttert wird.

      Und natürlich gräbt ein Hund eher selten Kartoffeln aus, um diese zu fressen (aus reinem Spaß an der Freude gräbt so mancher Hund ja so einiges aus 😉 ), aber der Hund entstand nun mal als Kulturfolger des Menschen. Und ging da entsprechend an Essensreste ran, zu denen seit der Neuzeit dann auch irgendwann in nicht unerheblichem Maße Kartoffeln zählten. Wenn ein Hund keine Kartoffeln mag, muss man ihm natürlich keine vorsetzen (strenggenommen zählen sie übrigens auch nicht zum Gemüse). Unsere Hündin mag Kartoffeln durchaus (und liebt sie in Form von Pommes, wenn sie mal eines am Boden findet). Eine Abneigung kann hier gegebenenfalls auch einfach an der Sorte liegen – da gibt es mitunter Welten hinsichtlich des Geschmacks. Ich selbst kann mit einer blanken Kartoffel meist auch nicht viel anfangen, es gibt aber auch Sorten, die sind für mich mit etwas Butter das reinste Gourmetessen. Außerdem spielt auch die Festigkeit eine Rolle – zu feste Kartoffeln kommen bei Hunden häufig auch nicht allzu gut an.

      Was das Thema Nachtschattengewächs angeht: wichtig ist es, nach Möglichkeit die Schale zu entfernen (am besten nur dünn, da darunter wertvolle Nährstoffe sitzen) sowie grüne und dunkle Stellen großzügig auszuschneiden. Auch angekeimte Kartoffeln sind nicht optimal.

      Je nach Hund ist das Thema „getreidefrei“ eben kein Marketinggag, so mancher Hund hat Probleme damit, vor allem mit glutemhaltigen und/oder Mais. Ansonsten gäbe es natürlich noch Süßkartoffel, Reis, Hirse…, wobei Reis vermutlich noch die preislich günstigste Zutat darstellt. Ständige Reisfütterung würde ich aber auch nicht anstreben, da je nach Herkunftsgebiet Reis arsenbelastet sein kann.

  16. Reply
    Luise Finkenstaller 29. April 2018 at 19:12

    Toll finde ich am Meradog Pure Getreidefrei vor allem, dass es sich hier endlich mal um ein getreidefreies Trockenfutter handelt, das OHNE Kräuter auskommt, was gerade für zu Allergien neigende oder verdauungssensible Hunde ein Benefit sein kann. Bei der Recherche danach habe ich mir den sprichwörtlichen Wolf gesucht, weil bei der Suche nach „kräuterfrei“ gern mal lauter getreidefreie Hundefutter mit Kräutern angezeigt werden… und Meradog habe ich bisher eher ausgeblendet, weil unser Hund früher ein anderes Meradog-Futter nicht so gut vertragen hat. Aber dieses hier könnte einen Versuch wert sein. Gerade die Sorte mit Hering und Krill dürfte unseren Rex sehr ansprechen. „Nachhaltiger Fang“ wird hier allerdings leider nur für den Krill angepriesen, dann gehe ich mal davon aus, dass der Hering nicht ganz so nachhaltig gefangen wird? Wobei es ja noch ein paar andere Sorten gibt 🙂 Insgesamt vielleicht nicht die allerhochwertigste Zusammensetzung, aber in Summe für unseren Hund deutlich unproblematischer als vieles andere.

  17. Ich finde das Meradogs Pure Getreidefrei nicht schlecht, verstehe aber auch nicht, was solche Zusätze wie Colostrum oder Sepiolit sollen. Letzterer soll angeblich die Darmschleimhäute mit einer schützenden Schicht versehen – wirklich ein Schutz, oder wirkt sich das evtl. negativ auf die Aufnahme bestimmter Stoffe auf? Zumal ich der Meinung bin, dass bei einer konsequent gesunden Fütterung von Anfang an solche Darmpäppelzusatzstoffe in aller Regel überflüssig sein dürften und ggf. die Selbstregulation eher behindern. Gut finde ich, dass die Vitamin- und Mineralzusätze genau deklariert sind.

  18. Das Mera Dog Pure Getreidefrei mag ganz ok sein, der große Wurf ist es in meinen Augen aber auch nicht. Hängt letztendlich aber auch vom einzelnen Hund ab, was gut vertragen wird und ihm schmeckt…

  19. Mein Hund mag das Mera Dog Pure Getreidefrei überhaupt nicht. Ist aber natürlich Geschmackssache.

  20. Ich finde das Mera Dog Pure Getreidefrei ganz ok, füttere meistens aber lieber andere Marken.

  21. Das Mera Dog Pure Getreidefrei steht für mich in etwa auf einer Stufe mit einigen Josera-Produkten – eher nichts, wenn man Premium füttern möchte, aber gute Qualität ohne Überflüssiges. Vielleicht gerade deshalb für viele Hunde durchaus eine gute Wahl.

  22. Wir haben ganz am Anfang mal ein Futter von Mera Dog gefüttert, ich weiß nicht mehr, ob es das Mera Dog Pure Getreidefrei war. Jedenfalls irgendetwas, das wir laut Vorbesitzer etwas einweichen sollte. Schaute dann wenig appetitanregend aus, und die uns empfohlene Gesamtkomposition bekam unserem Hund auch nicht besonders. Haben dann recht bald auf anderes Futter umgestellt.

  23. Eine Freundin hat das Mera Dog Pure Getreidefrei immer ihrer alten Hündin gefüttert – bin mal gespannt, ob sie für den neuen Welpen dabei bleibt. Mich hat es nicht ganz restlos überzeugt, aber finde es durchaus besser als so mache andere Trockenfuttermarken.

  24. Das Futter hatten wir bisher noch nicht, hört sich aber nach einem brauchbaren Kompromiss an.

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